Alle Artikel in der Kategorie “Bücher zur Bibel”

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Calwer Luther Ausgabe in 10 Bänden

Auf diese nur noch antiquarisch erhältliche Auswahl der Werke Luthers bin ich leider erst vor kurzem aufmerksam geworden. Wahrscheinlich sollte ich anfangen öfter mal ein paar Verlagskataloge durchzuschauen.

Um sich einen Einblick in das Werk Luthers zu verschaffen, scheint mir die Auswahl recht gelungen zu sein. Es folgt ein kurzer Überblick über die einzelnen Bände.

Band 1 fängt mit der klassisch lutherischen Lehre mit dem großen Katechismus an. Dieser ist neben dem kleinen Katechismus eine der beiden Gelegenheiten, die Luther wahrnahm um ein Überblick über die protestantische Lehre zu geben. Im Grunde liegt hier eine kleine Dogmatik vor. In vielen Punkten einfach gehalten, waren doch auch Geistliche jener Zeit oftmals nicht für starke Speise reif. Die Schmalkaldischen Artikel wiederspiegeln dasselbe Thema, aber eher aus einem apologetischen Anliegen, nämlich in der Abgrenzung gegenüber Schwärmern und Katholiken.

Die Anfänge der Reformation reißen einen Prediger mitten aus der Lehrstube und von der Kanzel hinein in das Weltgeschehen. Entsprechend beinhaltet Band 2 Predigten und Auslegungen Luthers. Zentral an diesem Band ist die Wuchtschrift “ Von der Freiheit eines Christenmenschen„.

Die Auslegung des Vaterunser ist mir persönliche noch unbekannt und ich habe mir vorgenommen diese zu lesen. Band 3 enthält zu dem die Schrift „Eine einfältige Weise zu beten, für einen guten Freund“, in der Luther eine Praxis des schriftgemäßen Betens vorstellt. Ebenfalls findet sich auch der „Sermon von den guten Werken“. Weiterlesen

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Rezension: Dein Wort war mir zu mächtig – Die Bekenntnisse des Propheten Jeremia

Helmut Lamparter (1912-1991) war ein evangelisch-lutherischer Theologe der Nachkriegszeit. Neben seinem Jeremia-Kommentar „Prophet wider Willen“ in der Reihe „Die Botschaft des Alten Testaments“ beleuchtet er mit diesem Buch auf knappen 79 Seiten in allgemeinverständlicher Sprache die sogenannten Bekenntnisse oder Klagen des Propheten Jeremia. Die verschriftlichten Auslegungen der Bekenntnisse wurden ursprünglich auf einer Studientagung für Vikare der Württembergischen Landeskirche als Andacht gehalten und sind als Buch ein Jahr später herausgegeben worden, mit dem Ziel, diejenigen, „die als Prediger in ihrem Amt verzagen, eine Ermutigung und Hilfe“ (S. 6) zu sein. Außerdem will der Autor anhand der Bekenntnisse zeigen, dass „zum Boten- und Zeugendienst für den lebendigen Gott die Anfechtung wesensmäßig hinzugehört und wie schwer diese Anfechtung werden kann“ (S. 16).

Das Buch ist in neuen Kapitel gegliedert, wobei die ersten beiden Kapitel auf die Berufung des Propheten eingehen und die weiteren sieben Kapitel die Bekenntnisse auslegen. Die Kapitel werden mit einer Anwendung auf heutige Prediger abgerundet und enden jeweils mit einem Liedvers aus dem evang. Kirchengesangbuch. Lamparter nimmt in seinen Ausführungen zu den sonst üblichen fünf Bekenntnissen, die sich zwischen Jeremia Kapitel 11 und 20 befinden, noch die Klage in Jeremia 8,18-23 hinzu. Außerdem behandelt er das fünfte Bekenntnis aus Jeremia 20 in zwei Kapiteln und kommt somit auf insgesamt sieben Klagen. Weiterlesen

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Besprechung: Die Arche Noah – Mythos oder Wahrheit?

Kaum etwas aus der Bibel wird von Bibelkritikern stärker angegriffen als der Sintflutbericht. Eine weltweite Flut wird abgelehnt, ebenso der Bericht über die Arche und die Rettung der Tiere. Im Gegensatz dazu ist der Autor Dr. Stefan Drüeke davon überzeugt, dass die Bibel das Wort Gottes ist und die Berichte voll vertrauenswürdig sind. (S. 9)

Die Bibel beinhaltet nur einen groben Bericht, über viele Details macht die Bibel kaum Angaben. Anscheinend hielt es Gott nicht für notwendig, uns Einzelheiten mitzuteilen. Außerdem ist die Bibel nicht in wissenschaftlicher Fachsprache, sondern in der Sprache des täglichen Lebens verfasst.

Das ist verständlich, denn die Bibel wurde nicht geschrieben, um Kenntnisse über Geologie zu vermitteln, sondern um den Menschen die Gedanken Gottes kundzutun. (S. 10)

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J. Gresham Machen: The New Testament

Hier im Blog haben wir bereits einen Text von J. Gresham Machen veröffentlicht, der die Intelligenz und Sprachbegabung des Autors zeigt: Ihr seid das Salz der Welt!

Machen ist ein Autor, der in der Lage ist ein Thema kompakt und doch umfassend darzustellen und dabei einfache Formulierungen für komplizierte Sachverhalte findet. Dies zeigt die tiefe Auseinandersetzung des Autors mit den besprochenen Themen. Hier hat man es nicht nur mit einem Autor, sondern mit einem überzeugten Christen zu tun. Machen selbst ist in Deutschland so gut wie unbekannt, und ich bin eher durch einen Zufall auf das Werk, das ich an dieser Stelle besprechen möchte, gestoßen.

Wer etwas mehr über den Autor erfahren möchte, findet eine freundlich gesinnte Zusammenfassung seines Lebens in Wikipedia.

Ein Bruder hat mir vor Jahren gesagt, am sinnvollsten zum Verständnis der Heiligen Schrift findet er diverse „Einführungen in die Bibel“. Ich konnte dies damals nicht verstehen, mit dem Vorbehalt, dass man für die Bibel ja keine Bücher zum Verständnis braucht, und der Heilige Geist uns alles erklärt. Weiterlesen

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Gefunden: Gottes Wille

256135Was ist Gottes Wille für mein Leben? Was ist sein Plan für mein Leben und wie finde ich das heraus? Wen will er dass ich heirate? In welche Gemeinde will Gott dass ich gehe? Welche Ausbildung? Ist es sein Wille dass ich in die Mission gehe? Ist es sein Wille dass ich die Gemeinde verlasse? Ist es sein Wille dass ich dieses oder jenes Auto kaufe? Was ist Gottes Wille? Oder haben wir vielleicht sogar Freiheiten bezüglich unserer Entscheidungen?

„In der Frage nach dem Willen Gottes, sind wir schlimmer als jeder Charismatiker“, sagte jemand zu mir. Ich musste kurz darüber nachdenken und konnte dem dann nur zustimmen. Wir mögen die Charismatiker kritisieren von ihrer Einstellung und ihrer Lehre, aber in diesem Punkt, sind wir meistens schlimmer als sie. Ist es nicht so, dass wir mit diesem ,,Ich will Gottes Willen für mein Leben erkennen“, nur frommes daher plappern, um anderen sehr geistlich zu erscheinen damit sie denken ,,man ist der geistlich, man ist der fromm“? Frag doch mal so jemanden wie der das denn erkennen möchte. Will er eine persönliche „Offenbarung“ bekommen wo Gott ihm sagt was er tun soll? Dass jemand zu ihm kommt und sagt: „ Ich habe von Gott empfangen dass du nach Indien in die Mission gehen sollst.“ Haben wir nicht Gottes Wort, die Offenbarung Gottes, wo wir seinen Willen für uns erkennen können? Ja wir haben sein Wort, und ja, wir brauchen nicht mehr.

Also kann man Gottes Willen erkennen? „Ja“, sagt John MacArthur, der Autor dieses Buches.

Wenn wir als gläubige Christen, als Kinder in Gottes Familie, Gottes Willen nicht kennen, was sind wir dann? Uninformiert? Nein. Suchend? Nein. Wir sind schlicht dumm. „Langsam, langsam“, sagen Sie vielleicht, „so redet die Bibel aber nicht.“ Wirklich nicht? Dann lesen Sie einmal Epheser 5,17: „Darum werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist.“ Kennen sie ein anderes Wort für „unverständig“? Ein heißer Tipp: Es fängt mit „d“ an.

Das Buch ist kurz und sehr Aussage kräftig.  Ich habe es in einem Zug durch gelesen, das waren ca. 1 ½ Stunden und bin sehr bereichert worden. Ich will es euch wärmstens empfehlen für euch persönlich, wenn ihr auf der Suche danach seid, aber auch für andere, die ihr kennt die sich damit plagen. Es ist für jeden „Seelsorger“, die wir ja eigentlich alle sind, eine sehr große Hilfe.

Titel: Gefunden: Gottes Wille
Autor: John F. MacArthur
Seiten: 64
Einband: Taschenbuch
Format: 11 cm x 18 cm
Verlag: CLV
Jahr: 1. Auflage 2010
Preis: 1,90 EUR
erhältlich bei: CLV

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Jerobeam, König von Israel

Mit diesem Artikel verfolge ich vor allem zwei Ziele: Zum einen möchte ich auf die Vielseitigkeit und Farbe biblischer Berichte hinweisen. Persönlichkeiten und historische Begebenheiten werden mit einer einmaligen Deutlichkeit und Klarheit ausgearbeitet. Dies möchte ich am Beispiel Jerobeams darstellen.

Zudem möchte ich auch an entscheidenden Stellen auf weiterführende Literatur verweisen, die oft ein Schlüssel sein kann, biblische Texte besser zu verstehen. Immer dann ist Literatur gut, wenn Sie uns Zugang zur heiligen Schrift gibt und uns hilft Zusammenhänge besser zu erkennen.

Dazu Jerobeam, der Sohn Nebats, ein Ephraimiter von Zereda, Salomos Knecht (und seine Mutter hieß Zeruga, eine Witwe), der hob auch die Hand auf wider den König. Und das ist die Sache, darum er die Hand wider den König aufhob: da Salomo Millo baute, verschloss er die Lücke an der Stadt Davids, seines Vaters. Und Jerobeam war ein streitbarer Mann. Und da Salomo sah, dass der Jüngling tüchtig war, setzte er ihn über alle Lastarbeit des Hauses Joseph. (1. Kön 11, 26-28) Weiterlesen

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Lane, Tripp: Beziehungen

3104_0Wenn jeder mal ehrlich zu sich selber ist, ist es doch so, dass wir unsere Beziehungen in unserem Leben nicht wirklich ernst nehmen und sie uns alle als selbstverständlich gelten, oder anders ausgedrückt, sie sind halt einfach da.

Mit diesem Buch ist mir ein ganz neues Licht aufgegangen und ich musste erkennen, dass Gott durch alle meine Beziehungen in meinem Leben wirkt. Ja auch durch die Vorgesetzten auf der Arbeit. Er hilft mir durch die Menschen auf der Arbeit aber auch durch die Menschen privat geistlich zu wachsen, sei es durch Probleme mit einigen oder auch durch Freude mit anderen.

Gott zieht es vor, uns mit Menschen zu umgeben, die anders sind als wir, weil er weiß, dass dies seine Absicht fördern wird.

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Buchrezension: Zur Umwelt des Alten Testaments

zuaatIn der Stadt Mari gab es ein Problem. Die Jagd nach den Löwen war ein königliches Privileg, dennoch kam ein besonders gewitzter Bürger auf die Idee, einen Löwen lebendig einzufangen. Der Bürgermeister der Ortschaft hatte nun ein zusätzliches Problem in seinen Tagesgeschäften und wusste nicht, was er mit dieser Idee anzufangen hatte. Da fiel ihm eine besonders gute List ein: Der Löwe ging als Geschenk an den König. Hübsch verpackt in einem großen Käfig und mit einem Brief an den König persönlich. Plötzlich stand die Ortschaft viel besser da, als gedacht…

Diese Geschichte spielte sich nicht nur etwa 2000 Jahre vor Christus etwa 320 km nördlich von Bagdad ab, nein, der dazugehörige Brief ist immer noch erhalten, und zeugt davon, dass Schriftlichkeit im alten Orient eine durchaus tägliche Praxis war, und dass auch Dokumente zweitrangiger Ordnung (wie das oben vorgestellte) durchaus für aufbewahrungswert erachtet wurden. Weiterlesen

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Zur Ehre Gottes leben

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„Zur Ehre Gottes leben“ war das Ziel, das Watchman Nees Leben bestimmte. Er wurde 1903 in China in einem Elternhaus geboren, das zwar formell christlich war, in dem er aber in seiner Kindheit keine entschiedene Hingabe vorgelebt bekam. Als 18-jähriger Schüler erlebte er eine tiefe Bekehrung zu Gott. Er beschrieb diese Wende mit folgenden Worten: „Gott verlangte von mir, dass ich von da an alle meine Fähigkeiten als einem anderen gehörig betrachtete. Ich wagte nicht, auch nur ein wenig von meinem Geld oder eine Stunde meiner Zeit oder geistige oder körperliche Kraft zu verschwenden, denn sie gehörten nicht mir, sondern ihm. Es war etwas Großes, als ich diese Entdeckung machte. An diesem Abend begann für mich das christliche Leben.“

Mit großem Fleiß begann er, die Bibel zu lesen und Menschen für den Herrn zu gewinnen. Nach Abschluss seiner Schulbildung widmete er sich ganz dem Verkündigungsdienst und war dabei in seinen materiellen Bedürfnissen völlig von Gott abhängig. Gott benutzte seinen Dienst, um an vielen Orten Chinas Christen nach neutestamentlichen Vorbild als Gemeinden zusammenkommen zu lassen. Diese Christen wurden von Außenstehenden als „Kleine Herde“ bezeichnet. Weiterlesen

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Im Test: Bibelsoftware theWord

Immer wieder habe ich verschiedene Arten von Bibel-Software ausprobiert. Auf dem Markt gibt es zahlreiche kostenpflichtige und kostenlose Module, unter anderem MyBible und Online Bibel, die viel Material in deutscher Sprache anbieten. Alle Programme haben ihre Vor- und Nachteile und sind meistens solide nutzbar. Mir persönlich hat am meisten das Ein-Mann Projekt theWord von Costas Stergiou gefallen. Stergiou ist ein griechischer Informatiker, der zum Glauben an Christus kommt  und dann beschließt, seine Fähigkeiten Gott zu weihen. Nach Tausenden von Arbeitsstunden ist eine sehr umfangreiche, benutzerfreundliche und stabile Bibelsoftware entstanden. Und das Beste: theWord ist vollkommen kostenfrei (wenn man von einigen Modulen absieht, die als urheberrechtsgeschütztes Material natürlich nur gegen eine Gebühr zu haben sind).Unbenannt Weiterlesen