Alle Artikel in der Kategorie “Rezensionen

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„In deiner Gerechtigkeit erlöse mich“

„Nun fühlte ich mich ganz und gar neugeboren und durch offene Pforten in das Paradies selbst eingetreten. Da zeigte sich mir sogleich die ganze Schrift von einer anderen Seite. Von daher durchlief ich die Schrift, wie ich sie im Gedächtnis hatte, und las auch in anderen Ausdrücken die gleiche Struktur [analogia], wie: >das Werk Gottes<, d.h. was Gott in uns wirkt, >die Kraft Gottes<, mit der er uns kräftig macht, >die Weisheit Gottes<, mit der er uns weise macht, >die Stärke Gottes<, >das Heil Gottes<, >die Herrlichkeit Gottes<. Nun, mit wieviel Haß ich früher das Wort >Gerechtigkeit Gottes< gehaßt hatte, mit um so größerer Liebe pries ich dieses Wort als das für mich süßeste; so sehr war mir diese Paulusstelle wirklich die Pforte zum Paradies. Später las ich Augustins »De spiritu et littera«, wobei ich unverhoffterweise darauf stieß, daß auch er die Gerechtigkeit Gottes ähnlich interpretiert: [als die Gerechtigkeit], »mit der uns Gott bekleidet, indem er uns rechtfertigt«/1/. Und obwohl dies noch unvollkommen gesagt ist und Augustin von der Anrechnung [imputatio] nicht alles klar expliziert, gefiel es mir doch, daß die Gerechtigkeit Gottes gelehrt wird, mit der wir gerechtfertigt werden“

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Tipp: Psalmen der Schöpfung

Francine Rivers ist bei Leserinnen vor allem für ihre erfolgreichen Romane bekannt. Dass sie ihr erzählerisches Talent auch anders zu nutzen weiß, beweist sie mit Psalmen der Schöpfung – ihrem ersten Andachtsbuch.

In den 52 zweiseitigen Andachten folgt sie der Anweisung Gottes aus Römer 1,20, dass seine „ewige Kraft und Gottheit“ an seiner Schöpfung wahrgenommen werden kann. Sie blickt auf Tiere, Pflanzen und andere bemerkenswerte und oft unauffällige Besonderheiten in der Schöpfung und verbindet sie mit Aussagen aus der Bibel. Ihr Ziel nennt sie schon auf den ersten Seiten: Gott ist der Schöpfer und ihm gebührt die Ehre und das Lob.

Die Andachten enden mit Fragen zum Nachdenken, wie das Gelesene angewandt werden kann und bieten ein vorformuliertes, passendes Gebet. Meist wird im Buch die Bibelübertragung Hoffnung für alle verwendet. Hier hätte ich mir eine zuverlässige Bibelübersetzung gewünscht.

Es ist durchgehend vierfarbig und sehr schön bebildert und eignet sich hervorragend für Christen, die neue Entdeckungen in der Schöpfung machen wollen. Eine sehr gute Alternative zu den Liebesbriefen von Jesus, die im selben Verlag erschienen sind.

Psalmen der Schöpfung, Francine Rivers, Gerth, 2018, Hardcover, 224 S.

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Tipp: ABC-Serie für Kinder im Vorschulalter

In der säkularen Gesellschaft ist es weitestgehend Konsens, dass Kinder möglichst früh in den Genuss von „professionellen Bildungseinrichtungen“ gelangen. (Christliche) Eltern, die ihre Kinder nicht den (säkularen) Kindergärten überlassen, stoßen nicht selten auf Unverständnis und erstaunte Blicke.

Wie und wo sollte der junge Nachwuchs das Ausmalen, Zahlen, Buchstaben etc. erlernen? Ganz einfach, zum Beispiel mit der ABC-Serie für Kinder im Vorschulalter von Martha Rohrer. Christliche Eltern, die (soweit es ihnen nur möglich ist) ihre Kinder möglichst lange in einer entschieden christlichen Atmosphäre im häuslichen Rahmen erziehen möchten, haben mit der jüngst erschienenen ABC-Serie erstklassiges Material, um Vorschulkindern grundlegende Bildung zu vermitteln. Die Serie besteht aus 6 DIN A4-Heften mit je 68 Seiten, die jeweils einen anderen Schwerpunkt haben: Abenteuer mit Büchern (Farben und Formen erlernen), Ausmalbilder zu biblischen Geschichten (Farben und Formen richtig anwenden), Mit Zahlen umgehen (Die Zahlen 1 bis 10), Machs sorgfältig! (Buchstaben formen und Anlaute erkennen), Auf allen unseren Wegen (Anwendungen aus den Heften A-D), Lösungen finden (Gewonnene Fertigkeiten einsetzen).

Erschienen ist die Reihe im schweizerischen Verlag Edition Nehemia. Mögen diese Hefte eine Ermutigung für Eltern sein, ihre Kinder selbst im häuslichen, gottesfürchtigen Umfeld auf die Schule vorzubereiten.

ABC-Serie für Kinder im Vorschulalter, Martha Rohrer, 6 DIN A4-Hefte, je 68 Seiten, Edition Nehemia, Steffisburg (CH), je 3,90 EUR

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Tipp: Liebe deinen Körper

Die Gesellschaft hat bei der Sicht auf den menschlichen Körper einen nachchristlichen Weg beschritten. Die Auswüchse sind Transgenderismus, eine Aufreiß-Kultur, Homosexualität, Abtreibung und Euthanasie.

Abtreibungsbefürworter behaupten, dass das ungeborene Leben zwar ein Mensch sei, aber keine Person – daher wäre es vertretbar, es zu töten. Vertreter des Transgenderismus führen an, dass die männliche oder weibliche Person nicht zwingend mit dem biologischen Körper übereinstimmt – Geschlechtsumwandlungen wären daher eine Lösung. Aufgrund der Zweiteilung wird am Ende des Lebens die Euthanasie angewandt, da der Mensch nach dem Verlust von gewissen Fähigkeiten den „Status“ als Person verlieren würde.

Die im deutschsprachigen Raum nur wenig bekannte Bestsellerautorin Nancy R. Pearcy konfrontiert auf über 400 Seiten das säkulare Dogma der Zweiteilung von Körper und Person/Geist mit der christlich-biblischen Sicht auf den Körper. Die von Francis Schaeffer (L’Abri) geprägte Autorin hat ein gut verständliches Buch verfasst und mit zahlreichen Quellen belegt.

Beim Lesen tuen sich ethische Abgründe auf, die nicht für jedermann verträglich sind. Insbesondere Prediger und Älteste, Lehrer und Studenten sollten es lesen um einen christlich-biblischen Gegenentwurf mit einer gesunden Liebe zum Körper zu verinnerlichen.

Liebe deinen Körper, Nancy R. Pearcey, 434 Seiten, Betanien Verlag, Augustdorf, 19,90 EUR

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Unter den Lisu

(c) lizenzfrei

Die Bedeutung von James Fraser und der Familie Kuhn für die christliche Mission unter den Lisu, einer ethnischen Minderheit am südwestlichen Rande kann nicht hoch genug bewertet werden. Heute verdankt das Lisu-Volk seine Schrift dem Einsatz von James Fraser. Ja viel mehr, selbst die chinesische Regierung gibt das Christentum als „Staatsreligion“ dieser Provinz an. Wie eine antichristliche Farce liest sich hier der deutsche Artikel über das Lisu-Volk. Was heute so breite Bahnen schlägt fing mehr als primitiv mit dem Werk von James Fraser an und wurde durch das Ehepaar Kuhn fortgesetzt. Isobel wurde 1901 in einer christlichen Familie geboren. Ihr Vater betete zwar bereits am Kinderbett dafür, dass seine Tochter Missionarin wird, und die Mutter leitete einen Unterstützerkreis für Mission, dennoch wollte es die Familie alles andere als akzeptieren, als Isobel (auch „Belle“ genannt) ihre Entscheidung mitteilte, dass sie ihr Leben der Mission in China geweiht habe. „Das wirst du nur über meine Leiche tun“, war die Reaktion ihrer Mutter. Zunächst war Isobel entsetzt und doch befand sie sich hier nur mitten in der Schule Gottes, der sie Schritt für Schritt führen sollte. Zunächst in das Moody Seminary, welches sie mit Bravour abschloß. Doch hier kam eine klare Absage vom Missionsboard: Isobel sei für den Dienst in China nicht geeignet und kann keinesfalls akzeptiert werden! Die Ursache lag darin, dass einer der um persönliche Empfehlung gebetenen Reviewer sich in den deutlichsten Tönen gegen Isobel aussprach: Sie sei ungehorsam, stolz und rebellisch. Doch auch hier heraus führte Gott Isobel wunderbar heraus, und diese Erfahrung liess sie nur weiter in den Dienst reifen. Überhaupt ist das Thema des Wachsens in den Willen Gottes hinein ein zentraler Kern im Leben Isobels. Selbst als ihr zweites Kind als eine Fehlgeburt stirbt, beugt sich Isobel dem Willen Gottes. Schließlich aber findet eine Erweckung durch eine Bibelschule unter den Lisu statt, die immer in der Regenzeit stattfindet. In dieser Zeit haben die Bauern viel Freie Zeit und nehmen das Evangelium geradezu gierig auf. Von Jahr zu Jahr nehmen immer mehr Christen der Lisu teil, die bald schon so weit sind, das Evangelium in die nächsten Orte zu tragen. Schon bald ist auch das vollständige Neue Testament in der Lisu Sprache vorhanden. Doch hier geht der Dienst von Isobel auch bald zu Ende. Sie erkrankt an Krebs, an dem sie mit 55 Jahren stirbt. Das Werk von Fam. Kuhn und James Fraser lebt aber weiter: Heute geht man davon aus, dass über 90% der ca. 1 Million Lisu Christen sind. Zudem verfügen sie über die Möglichkeit ihre Sprache in Schrift festzuhalten.

Fasziniert las ich über Isobel Kuhn in Christian Heroes Then & Now. Empfehlenswert sind auch ihre autobiographischen Schriften.

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Tipp: Meinst du noch oder glaubst du schon?

Der aus England stammende Autor Philipp Nunn hat 15 Jahre in Kolumbien gelehrt und war in der Gemeindegründungsarbeit aktiv. Heute lebt er mit seiner Familie in den Niederlanden.

Philipp Nunn geht in diesem Buch der Frage nach, ob das (biblische) Christentum sinnvoll und „vernünftig“ ist. Dabei geht er auf die beiden vorherrschenden Denkansätze der meisten Menschen ein. Der moderne Ansatz, bei dem es vor allem um die Frage geht, „ob das Christentum in sich schlüssig, rational und wahr ist“. Und die postmoderne Anschauung, bei der es eher darum geht, ob das Christentum sich „richtig anfühlt“ und „es funktioniert“.

Philipp Nunn vermeidet es, schwierige Fragen mit simplen Antworten abzutun und bietet stattdessen einen biblischen Denkrahmen an. Anhand von Hinweisen beschreibt der Autor in sachlichem Ton und klarer Sprache, dass es sehr gute Gründe für den christlichen Glauben gibt. Dieses Buch ist besonders für junge Leute mit christlichem Hintergrund geeignet, und lässt sich gewinnbringend von Älteren lesen, da es auf eine betont jugendliche Sprache verzichtet.

Meinst du noch oder glaubst du schon?, Philip Nunn, 152 Seiten, Christliche Verlagsgesellschaft, Dillenburg, 3,90 EUR

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Tipp: Wie der Herr mich führte

Es ist bemerkenswert, wie wenig bekannt der 2007 verstorbene Bibellehrer William MacDonald außerhalb konservativ-evangelikaler Gemeinden geblieben ist. Er war ein Mann der leisen Worte, fest in Gottes Wort gegründet und wenig hochtrabend in seinen Auslegungen und Erklärungen. Das machte ihn in vielen Gemeinden zu einem gern gelesenen Autor. Prediger in vielen Ländern und Sprachen nutzen dankbar seine Kommentare zur ganzen Bibel. Als ich in meiner Jugendzeit sein Buch „Wahre Jüngerschaft“ las, packte es mich wie viele andere, und hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Seitdem greife ich gerne zu fast jedem seiner über 80 Bücher, sobald es auf dem hiesigen Markt erscheint. Unvergessen ist für mich auch sein Einsatz für die Glaubwürdigkeit der Bibel, der besonders im Buch „Ist die Bibel Wahrheit?“ sichtbar wird.

Es ist zu bedauern, dass William MacDonald kein Tagebuch geführt hat, und es keine Autobiografie gibt. Gerne hätte ich mehr aus seinem Leben erfahren und bin deshalb dankbar, dass jetzt dieser dünne Band erschienen ist, der auf zwei Vorträgen von MacDonald basiert. Es ist ein flüchtiger, kurzer Abriss über sein Leben und wie Gott ihn geführt hat – vom Bankangestellten zum Prediger und Bibellehrer.

Wie der Herr mich führte, William MacDonald, gebunden, 128 Seiten, CLV, Bielefeld, 5,90 EUR

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Tipp: 1 Die Nacht im Wald/2 Das gestohlene Geld

Der besonders für Kinderbücher bekannte Samenkorn-Verlag hat mit den beiden Heften Die Nacht im Wald (1) und Das gestohlene Geld (2) eine neue Heftreihe begonnen. In der Reihe Gott hat alle Kinder lieb geht es in jedem Heft um ein Kind aus einem anderen Land.

Die ersten beiden Hefte erzählen über die Länder Ukrainer und Kenia und bestehen aus einem Sachteil und einer Geschichte. Im Sachteil lernen die jungen Leser (ab 6) und Vorleser das Land kennen. Wo es liegt, welche Tiere und Pflanzen vorkommen, welche Sprachen gesprochen werden und welche Volksgruppen dort leben. Typisches Essen und ein Rezept werden vorgestellt und sogar Kinderspiele. Auch Sitten, Traditionen und typische Namen der Länder fehlen nicht. Zuletzt erfahren die Kinder von den größten Problemen im Land und woran die Menschen dort glauben.

Die zweite Hälfte besteht aus einer spannenden Geschichte über ein Mädchen oder einen Jungen aus dem betrachteten Land und endet mit einigen konkreten Gebetsanliegen zum Land. Die Hefte sind mit Fotos und liebevollen Zeichnungen gestaltet und eignen sich sehr gut, um Kinder aus einer christlichen Perspektive mit den Ländern der Welt vertraut zu machen.

1 Die Nacht im Wald/2 Das gestohlene Geld, Reihe Gott hat alle Kinder lieb, 42 – 50 Seiten, Samenkorn, Steinhagen

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Tipp: Hiobs Botschaft

Es haben sich bisher nicht viele daran gewagt, einen Bibelkommentar in Form eines Bildbandes zu schreiben. Alexander vom Stein ist vielen schöpfungsinteressierten Lesern als Autor von „Creatio“ und „Schöpfer:Hand:Werk“ bekannt und hat mit dem Buch „Hiobs Botschaft“ ein einmaliges Werk veröffentlicht.

Es besteht im Wesentlichen aus drei gleich großen Teilen und beginnt mit einem Überblick über die wichtigsten Schwerpunkte und Themen des Buches Hiob: „Das älteste Buch der Bibel“, „Das Leid der Gerechten“ und „Was zeigt die Schöpfung von Gott“ sind nur drei davon.

Im 2. Teil befasst der Autor sich mit den entscheidenden letzten Kapiteln 38 bis 41 und legt diese aus. Im 3. Exkurs-Teil geht der Autor spannenden Fragen und Themen nach, die beim aufmerksamen Lesen des Buches Hiob auftauchen: „Wie groß ist Schöpfung?“, „„Steinzeit ist jederzeit““, „Gibt es eine „Höherentwicklung“?“. Hier werden „Aussagen des Buches Hiob mit der Entwicklungsgeschichte der Menschen und dem Erkenntnisstand der modernen Wissenschaft zusammengebracht“.

Das Buch ist bebildert und lädt durch die vielen Grafiken, Tabellen und ungewöhnlichen Fragen und Antworten zum Schmökern ein.

„Hiobs Botschaft“ befasst sich nicht nur mit einem ganz besonderen Bibelbuch, sondern ist durch seinen Aufbau ein ganz besonderer Bibelkommentar, der für jeden Christen eine Bereicherung sein kann. Das Buch ist im Daniel-Verlag erschienen, hat 224 Seiten und kostet 16,95 EUR.

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Ein aufrichtiger Zweifler

Bei der Glaubensstimme fand ich diese Predigt Fritz Bindes zu Joh 1,43-51, der ersten Begegnung Jesu mit seinen späteren Jüngern Philippus und Nathanael.

Mit der Überschrift hat Binde bereits sein Anliegen dieser Predigt umrissen: Die Wandlung des Nathanael vom Zweifel zum Glauben. Binde arbeitet gut den inneren Konflikt Nathanaels heraus, der ja durchaus auf „Argumenten“ baut:

Seine Zweifel sind ihm nie wertvoller Besitz, dessen er sich freut und rühmt. Nimmermehr scheinen sie ihm Ziel seines Denkens und Suchens, sondern immer nur bedauerliches Hindernis auf dem Wege (Kindle Position 69)

Nein, nein, der aufrichtige Zweifler zweifelt nicht, um zu zweifeln! Es geht ihm nicht um seine Zweifel, sondern um die zu findende Wahrheit! (87)

Und kühl antwortet der aufrichtige Zweifler Nathanael: „Was kann von Nazareth Gutes kommen?“ Mag sein, daß Nathanael damit sagen wollte: „Was kann aus solch einem verborgenen, kleinen Nest kommen?“ Sicherer aber ist, daß er kühl in Schriftnüchternheit meinte: „Nazareth besitzt keine Verheißung, uns den Messias zu bringen!“ Dieser Einwand war völlig berechtigt, dieser Zweifel biblisch begründet. Nazareth wird im Alten Testament nicht einmal dem Namen nach erwähnt, wie viel weniger als Geburts- oder Heimatsort des Messias genannt. Nathanael hatte also vollen biblischen Grund, einen Jesus, Sohn Josephs von Nazareth, als angeblich gefundenen Messias abzulehnen. (89)

Freimütig und doch irrig hatte Philippus von Jesus gezeugt, und freimütig und doch irrend hatte Nathanael die Kunde von Jesus bezweifelt. (104) Weiterlesen