In einer Zeit, in der immer lauter nach dem Dialog mit den Religionen für die Christen gerufen wird, werden diese sich auch mit neuen, vielfarbigen Jesusbildern auseinandersetzen müssen. Nach seinem Vortrag zu dem Thema: »Jesus aus Nazareth« meldete sich eine Zuhörerin und dankte Heinz Zähmt — »Jetzt weiß ich, wer Jesus ist!«, sagte sie. Hat sie durch den Vortrag Jesus, den Sohn Gottes, eine Person der Trinität und den Retter der Menschheit kennengelernt? Nein — nur den Zahrntschen Jesus!
Wer ist Jesus, wer ist er für mich? Diese Frage ist wichtig und deren Beantwortung lebensentscheidend. Sie ist auch wichtig, wenn man die Bücher von Franz Alt (»Jesus — der erste neue Mann«), Gerald Massadie (»Ein Mensch namens Jesus«) und Günther Schiwy (»Der kosmische Jesus«) liest, ohne nun ihrem Jesusbild auf den Leim zu gehen. Denn sie alle zeigen ihr subjektives Bild von Jesus, wobei nur sie selbst durchscheinen, Jesus aber in seiner eigentlichen Wesensart übertüncht wird. Vier Jesusbilder (aus der Theologie, der Literatur, der Journalistik und dem New Age) — Beispiele für Ansichten über Jesus. Ihnen wird die Selbstaussage Jesu entgegenzuhalten sein, wie sie in seinen Ich-bin-Worten vorliegt.
Herausgeber: Folgen Verlag, als eBook 2,90 EUR, ePub/Mobi, erhältlich bei: ceBooks.de





Bekanntgeworden ist Bernhard Lassahn wohl hauptsächlich als Autor der Käpt’n-Blaubär-Geschichten. Bei Manuscriptum ist nun der erste Band von »Frau ohne Welt: Trilogie zur Rettung der Liebe« mit dem Titel »Der Krieg gegen den Mann« erschienen. Auf den zweiten Blick erscheint es denn auch ganz plausibel, dass ein Kinderbuchautor zur Feminismuskritik findet. Schließlich, so zeigt Lassahn anschaulich, ist der Feminismus keine konstruktive Einrichtung, die das Wohl der Frau fördert, sondern eine destruktive Ideologie, die ein harmonisches, auf gegenseitige Ergänzung ausgerichtetes Miteinander der Geschlechter unmöglich macht. Lassahn diagnostiziert einen Geschlechterkrieg, in dem es nur Verlierer geben kann: Männer und Frauen werden beschädigt und entwurzelt, und natürlich sind eben auch die Kinder als »Kollateralschäden« der Kampfhandlungen die Leidtragenden — sofern sie überhaupt noch geboren werden. Denn Mutterschaft gilt dem klassischen Feminismus immer noch als Element patriarchalischer Frauenunterdrückung, als wichtigstes Hindernis unbeschränkter Selbstverwirklichung.

