Alle Artikel in der Kategorie “Sachbücher

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Süßes oder Saures? + Lass den Spuk beginnen

ori_1In wenigen Tagen werden als Hexen, Skelette und Zauberer verkleidete Kinder und Jugendliche durch die Straßen ziehen und an Türen klingeln um etwas Süßes zu erbitten. Thomas Lange hat sich mit dem an 31. Oktobern dominierenden „Halloween“ befasst und informiert in der 24-Seiten-Schrift Süßes oder Saures? über die Hintergründe des „Festes“.

Kürbisköpfe und Skelette, Totenköpfe und Sensenmänner, Hexen- und Teufels- Kostüme sorgen jeden Oktober für knisternd-gruselige Stimmung! Kinder ziehen um die Häuser in der Erwartung auf „Süßes“ und bei Verweigerung gibt es „Saures“.
Halloween steht vor der Tür! Ist das alles nur ein „Mordsspass“?
Thomas Lange zeigt in diesem informativen Heftchen die Herkunft und die Gefahren dieses Festes, welches auch in unseren Breitengraden immer beliebter wird.
Dieses ansprechend gestaltete Heft eignet sich sehr gut als Verteilartikel für Büchertische oder zur Weitergabe an verkleidete Besucher, die am 31. Oktober an Ihre Haustüre klopfen. (Verlagstext)

Das Verteilheft ist unter cbuch.de für einen Euro erhältlich. Bei Abnahme ab zehn Stück gibt es einen Rabatt. Eine ideale Möglichkeit zum Weitergeben an Tür und Tor.

184857-lass-den-spuk-beginnen_600x600Neu in diesem Jahr ist ein Verteilheft, dass sich besonders an Kinder richtet: Lass den Spuk beginnen.

Halloween steht vor der Tür. Mario und Till planen die tollste Nacht des Jahres. Überall herrscht gruselige Stimmung. Auch dieses Jahr soll es ein Riesenspaß werden. Doch ist Halloween wirklich nur ein harmloses Spiel oder verbirgt sich dahinter doch mehr?
Till will es genauer wissen und macht sich auf die Suche. Dabei erkennt er die wirkliche Bedeutung und kommt ganz schön ins Nachdenken …

Dieses ansprechend gestaltete Heft eignet sich sehr gut als Verteilartikel für Büchertische oder zur Weitergabe an junge verkleidete Besucher, die am 31. Oktober an die Haustür klopfen.

Das Verteilheft ist ebenfalls unter cbuch.de für einen Euro erhältlich. Ab zehn Stück gibt es einen Rabatt.

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Besprechung: Mein Bibellexikon

jahnke-mein-bibellexikon-124Vor einigen Jahren ist ein ganz besonderes Buch für Kinder in Zusammenarbeit von blbmedien, SCM und der Deutschen Bibelgesellschaft erschienen: Mein Bibellexikon. Es wird für Kinder ab 8 Jahren empfohlen, aber auch jüngere werden ihren Nutzen davon haben und können auf „Bibel-Entdeckungen“ gehen. Auf über 300 Seiten werden zirka 1400 Begriffe aus dem Alten und Neuen Testament auf eine kindgerechte Art erklärt.

In Ergänzung zu den „offiziellen“ Erklärungen haben zu einigen Begriffen Kinder zwischen 8 und 13 Jahren auf sympathische Weise Erklärungen notiert. Viele Rätsel, Aktionen, Vorschläge und Bastelideen rund um die Bibel machen die Beschäftigung mit dem Buch interessant und abwechslungsreich.

Bei der Schreibweise der biblischen Städte- und Personennamen orientieren sich die Autoren des Lexikons an der ökumenischen „Loccumer Schreibweise“ und nicht an der unter Bibeltreuen meist verwendeten Schreibweise Martin Luthers. Bei den Zehn Geboten folgt man der Zählung nach Martin Luthers Katechismus. Das zweite Gebot aus der „reformierten Tradition“ mit dem „Bildnisverbot“ ist somit nicht vorhanden.

2016-05-30 13.08.06Zentrale biblischen Begriffe wie „Sünde“, „Schöpfung“ und „Vergebung“ werden frei von Bibelkritik erläutert. Auch darüber hinaus konnte ich keine bibelkritischen Einflüsse feststellen. Leider werden die unbiblischen – da nicht zum Kanon gehörenden – Apokryphen, den biblischen 66 Büchern gleichgestellt und lediglich mit einem (A) hinter dem Begriff als solche gekennzeichnet.

Es werden Personen und Orte aus den Apokryphen erklärt und bei vielen Begriffen Stellen aus den Apokryphen als Quellenbeleg angegeben. Dass biblische Bücher und die außerbiblische Apokryphen im Lexikon nahezu auf einer Ebene dargestellt werden, ist für Kinder sicher erklärungsbedürftig und stellt die Gefahr dar, dass außerbiblische Texte als Gottes Wort verinnerlichert werden. Um einen besseren Eindruck vom Aufbau des Lexikons zu erhalten, sind die Fotos aus der Innenansicht bei cbuch.de nützlich.

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Die Fabeln Martin Luthers

Ein Hahn scharret auf dem Mist und fand eine köstliche Perle. Als er dieselbe im Kot so liegen sah, sprach er: „Siehe, du feines Dinglein, liegst hier so jämmerlich. Wenn dich ein Kaufmann fände, der würde deiner froh werden und du würdest zu großen ‚Ehren kommen. Aber du bist mir und ich dir, kein (nichts) nütze. Ich nehme ein Körnlein oder Würmeln und ließe ihm alle Perlen.

Lehre: Diese Fabel lehret, dass dies Büchlein, bei Bauern und großen Leuten unwert ist, wie denn alle Kunst und Weisheit bei selbigen verachtet ist. Wie man spricht: Kunst gehet nach Brot. Sie warnt aber, dass man die Lehre nicht verachten soll

Nur wenige wissen, wie vielseitig der Reformator Luther tatsächlich war. Neben seiner Arbeit als Bibelübersetzer, war er ein geschickter Prediger, ein treuer Seelsorger, ein feiner Liederdichter und zuletzt auch bemüht die Allgemeinbildung des „gemeinen“ Volkes aufrecht zu erhalten. So übersetzte er auch eine Vielzahl der Fabeln Äsops ins Deutsche, da „heute niemand die Wahrheit hören möchte“, verträgt man es besser, wenn „ein Wolf oder Bär oder Löwe im Buch dem rechten Wolf und Löwen einen guten Text heimlich liest, den ihm sonst kein Prediger, Freund oder Feind lesen dürfte.“ 

Bei der Übersetzung geht Luther frei zur Sache, und vor allem die Moral der Fabel lenkt er geschickt um. Zudem hat Luther eine Fabel auch selbst verfasst, die sich ebenfalls in diesem kleinen Büchlein finden lässt. Weiterlesen

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Buchvorstellung: Ungers großes Bibelhandbuch

255317Immer wieder werde ich gefragt, ob es einen praktischen Bibelkommentar gibt, der die wichtigsten Themen der Bibel abdeckt, aber eben nicht zu umfangreich ist. Prinzipiell verweise ich dabei auf Ungers Bibelhandbuch. Ich finde dieses Handbuch äußerst gelungen und als ein einbändiges Werk bietet es hervorragende Hilfe vor allem für Bibeleinsteiger.

In der Einführung erklärt der Autor was die Bibel ist. Informationen zur Anordnung, Inspiration und Autorität der Bibel werden klar erläutert. Neben den guten, hochwertigen und auf höchste Kompaktheit ausgelegten Erklärungen beinhaltet das Werk zahlreiche Graphiken, Illustrationen, Schaubilder und Fotographien. So kann man sich z. B. ein Bild über die Anordnung der Stämme Israels während der Wüstenwanderung machen. Weiterlesen

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Buchvorstellung: Die Hungersnot

584312000Steven Lawson ist eine der wenigen, kostbaren Ausnahmen und gehört wohl mit Abstand zu meinen Lieblingspredigern. Ein Lehrer von mir sagte mal: ,,Er fängt bei 100 % an zu predigen und ab da geht es nur noch bergauf!“
Seine Bücher zu lesen ist ebenso interessant, wie ihm zuzuhören. Er ist so voller Leidenschaft, ein meisterhafter auslegender Prediger der Schrift, ein freundlicher Mensch! Wie John MacArthur im Vorwort dieses Buches schreibt, hat Lawson begriffen, dass der große Mangel der heutigen Kirche die sorgfältige Auslegung der Heiligen Schrift von der Kanzel aus ist.

In seinem Buch ,,Die Hungersnot“ macht Lawson klar, was die Gemeinden mehr denn je brauchen. Alles schreit nach Pastoren, die ihrer höchsten Berufung gerecht werden und Gottes Forderungen erfüllen – Pastoren, die ihrer Herde das ganze Wort Gottes predigen. Wir brauchen Männer Gottes, die sein Wort auf eine Weise auslegen, dass Seine Stimme gehört, Seine Herrlichkeit gesehen und Sein Wille befolgt wird. Das ist Auslegungspredigt, die wir heute so bitter nötig haben.

Die Hungersnot ist eine durch und durch biblisch orientierte Ausarbeitung über das Thema Predigt. Es ist eine großartige Übersicht über einige der wichtigsten und grundlegendsten Anweisungen, die die Bibel für Prediger bereithält.

Von meiner Seite aus kann ich dieses Buch nur weiter empfehlen. Es macht sehr deutlich, was wir heute brauchen, und motiviert einen förmlich dazu, nach ,,auslegenden Predigten zu suchen“. Nach diesem Buch habe ich mehr denn je auf den Inhalt der Predigten geachtet. Nebenbei lernt man Vieles zu berücksichtigen, was einem davor nie aufgefallen wäre.

Manuel Klem

Titel: Die Hungersnot
Autor: Steven J. Lawson­
Sei­ten: 122
Ein­band: Paperback
Jahr: 2007
Ver­lag: Mitternachtsruf
ISBN: 978-3858103123
Preis: 8 EUR
erhält­lich bei: cbuch.de
Leseprobe: cbuch.de

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Buchvorstellung: Tatort Christenheit

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Gott schafft Alles aus Nichts – und Alles, was Gott gebrauchen will, macht er zuerst zu Nichts.

Dieses tiefsinnige Zitat stammt von Søren Kierkegaard, (* 5. Mai 1813 in Kopenhagen †  11. November 1855 ebenda), dem bekannten dänischen Theologen und Philosoph. Bis heute wird Kierkegaard unter den Evangelikalen mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Gar mancher sieht in ihm sogar den „Vater der modernen Theologie und Philosophie“. Tatsächlich hat Kierkegaard zeitlebens für das reine Christentum gekämpft. Er selber drückte das so aus: 

Will einer zu mir sprechen: „Was du sagst, ist unwahr, du hast eine verwirrte fehlerhafte Vorstellung vom Christsein“, so antworte ich: „Mach mir das klar, so werde ich meine Auffassung ändern; wo nicht, natürlich keinen Tüttel.“ (…) Um ein Wort über mich selbst zu sagen: Ich bin nicht, was die Zeit vielleicht fordert, ein Reformator, auf keine Weise, auch nicht ein spekulativer, tiefsinniger Geist, ein Seher, ein Prophet, nein, ich bin – mit Verlaub – ich bin ein in seltenem Maße ausgeprägtes Polizeitalent.

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Buchrezension: … und er schweigt nicht

Francis Schaeffer. … und er schweigt nicht. Neuauflage 17.11.2021, Haus der Bibel, 96 Seiten.

Vorsicht mit einem formal-philosophischen Ansatz

Es ist angebracht daran zu erinnern, dass Francis Schaeffer kein Philosoph war. Also gilt es weder auf einem gewissen Vorgehen oder Terminologie zu beharren noch Schaeffer nach strengen philosophischen Vorgaben zu qualifizieren. Schaeffer war Evangelist mit Leib und Seele; sein Erfahrungsschatz aus Tausenden von Gesprächen ist nicht zu unterschätzen. Unter diesen Vorzeichen gehe ich an dieses Buch – Teil der berühmten Trilogie von Schaeffer – heran. Schaeffer hat sich im Vorwort zum Zusammenhang der Trilogie geäussert. „Gott ist keine Illusion“ bildet die Grundlage, die in „Preisgabe der Vernunft“ insbesondere „auf die philosophische von Natur und Gnade übertragen“ wird. Die inhaltliche „Verklammerung“ von „The God Who Is There“ und „He Is There and He Is Not Silent“ (engl. Originaltitel) ist wichtig zu erkennen. Die zentrale Frage des vorliegenden Buches lautet: “Wie können wir etwas wissen, und wie können wir wissen, dass wir etwas wissen?” Es geht also um die Erkenntnistheorie.

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MySword

Vor längerer Zeit habe ich die Mächtigkeit der freien Software „The-Word“ vorgestellt.

Nachdem die Software ein fester Bestandteil in meiner Vorbereitung für Jugendarbeiten und Predigten wurde, habe ich mich irgendwann auf die Suche nach einer geeigneten App gemacht. Und ich wurde fündig und nicht enttäuscht.

Zahlreiche Bibelübersetzungen

Ähnlich wie die „Konkurrenz“ für Windows, hat man Zugriff auf zahlreiche freie Bibelübersetzungen. MySword bietet prinzipiell nur lizenzfreie Module an, was natürlich bedeutet, dass es nicht möglich ist auf Bibelübersetzungen wie die Luther 1984, Schlachter Edition 2000 oder die New King James Version zurückzugreifen. Dies ist natürlich für jeden nachteilig, der sich an die Arbeit mit einer solchen Übersetzung gewöhnt hat, oder diese in seine Bibelarbeit einbeziehen möchte.

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Buchrezension: Preisgabe der Vernunft

Fran­cis Schaef­fer. Preis­gabe der Ver­nunft: Kurze Ana­lyse der Ursprünge und Ten­den­zen des moder­nen Den­kens.  4. Auflage 2021, Haus der Bibel, 98 Seiten.

Das Büch­lein bil­det Teil I der berühm­ten „Tri­lo­gie“ Schaef­fer (Ori­gi­nal: Escape From Rea­son, 1968). Zusam­men mit „Gott ist keine Illu­sion“ sowie „und er schweigt nicht“ beschäf­tigt sich Schaef­fer grund­le­gend mit dem intel­lek­tu­el­len und kul­tu­rel­len Klima der zwei­ten Hälfte des 20. Jahr­hun­derts. In Preis­gabe der Ver­nunftent­wi­ckelt er ins­be­son­dere die Sche­mata von „Natur und Gnade“ und der „Linie der Ver­zweif­lung“.

Der Zwie­spalt des moder­nen Men­schen: Etap­pen der geis­tes­ge­schicht­li­chen Entwicklung

Im Schnell­durch­gang durch­schrei­tet Schaef­fer die abend­län­di­sche Geistesgeschichte.

Tho­mas v. Aquin (1225 – 1274) teilte die Welt in Gnade (das Höhere) und Natur (das Nie­dere) ein. Letzt­lich ver­dan­ken wir die­sem der Renais­sance zu Grunde lie­gen­den Welt­bild ein ange­mes­se­nes Ver­ständ­nis der Natur. Ande­rer­seits lehrte von Aquin, dass der mensch­li­che Wille vom Sün­den­fall betrof­fen war, der Intel­lekt jedoch nicht. Dar­aus ent­wi­ckelte sich die natür­li­che Theo­lo­gie, die ohne Bezug­nahme auf die Hei­lige Schrift aus­kam. (Die inhalt­li­che Halt­bar­keit die­ser Gedan­ken­gänge sind sehr umstrit­ten. Ron Kubsch geht im Schaeffer-Sammelband „Wahr­heit und Liebe“ näher auf die Kri­tik ein.)

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Buchrezension: Gott ist keine Illusion

Francis Schaeffer. Gott ist keine Illusion. Neuauflage 17.11.2021, Haus der Bibel.

Dieses Buch (engl. Originaltitel „The God Who Is There“, 1968) enthält die wesentlichen Erläuterungen der christlichen Weltsicht, wie sie von Francis Schaeffer entwickelt worden ist. Mit Entwicklung meine ich „in zahllosen Gesprächen erarbeitet und verfeinert“. Manche dieser Diskussionen spielten sich in Schaeffers Haus ab, wo Menschen aus aller Welt abstiegen und über die Sinnfrage nachdachten.

Erster Teil: Das intellektuelle Klima in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Schaeffer beginnt mit der Feststellung: Die Kluft ist befestigt. Die einheitlichen, vom Christentum geprägten Denkvoraussetzungen waren verschwunden. Nichtchristen verfielen eine Zeit lang noch der Illusion optimistischer Antworten, ohne nach ausreichenden Grundlagen zu fragen. Sie handelten einfach noch nach den christlichen Massstäben ohne jedoch zu wissen, warum (9). Zur Grundausrüstung gehörte, dass man mit absoluten Massstäben rechnen konnte. Dieses Absolute schloss die Antithese mit ein. (Es scheint mir, dass es bei Kindern aus christlichen Elternhäusern eine solche Phase gibt. Doch diese dauert in der Regel nur kurz.) Wenn wir die Veränderungen in den Denkvoraussetzungen – Schaeffer geht davon aus, dass der moderne Mensch unterhalb die Linie der Verzweiflung gerat ist – nicht nachvollziehen, fehlt uns der Anknüpfungspunkt. Wir führen nur noch Selbstgespräche (14).

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