Ich gratuliere dem Folgen Verlag zum ersten Print-Buch: Der Bibelübersetzer Hermann Menge. Eine gute Wahl. Hermann Menge wurde zu seiner Bibelübersetzung durch seine Skepsis gedrängt. Er wollte nicht wahrhaben, dass die Bibel keine Fälschung ist. Als Gymnasialdirektor hatte er genug Sprachkenntnisse um sich zunächst auf das neue Testament zu konzentrieren, später aber sollte Gott ihm genug Lebenszeit auch für das alte Testament geben. Mehr über Menge erfahrt ihr hier.
Paul Olbricht gelingt eine kurze aber klare Darstellung des Philologen, dabei sah er als Schüler gar nicht so nach Sprachgenie aus:
Geradezu niederschmetternd war für Hermann der
Ausfall der ersten lateinischen Klassenarbeit! Er bekam
sein Erzeugnis als ,,sub censura“, „unkorrigierbar“ zurück
und war auch im Griechischen so schlecht ausgerüstet,
dass er bei seinem Klassenlehrer
Nachhilfestunden nehmen musste. Jetzt erst sollte sich
zeigen, ob seine Mutter mit ihrem Urteil, dass er „en
büsschen dumm“ sei, recht gehabt hatte oder nicht.
Nein, sie hatte sich – im Gegensatz zu so vielen Müttern,
die ihren Kindern die hervorragendsten Eigenschaften
andichten – in einem schweren Irrtum befunden! Denn
Hermann bekundete nicht nur ein geradezu glänzendes
Gedächtnis, mit dem er alles in der Klasse Behandelte,
besonders die Vorübersetzungen aus den alten Schriftstellern,
sicher behielt, sondern er offenbarte auch eine
erstaunliche Begabung für die Erlernung fremder Sprachen.
Daher das erfreuliche Ergebnis, dass er schon ein
halbes Jahr nach seiner zu Ostern erfolgten Aufnahme
ins Gymnasium als Primus in die Obersekunda versetzt
wurde. (Zitat S. 14)
Schließlich passt diese Biographie auch zur Menge-Bibel, die ebenfalls im Folgen-Verlag erschienen ist (bisher nur als E-Book). Wenn ihr, Eduard und Alexander, weiterhin so gute Bücher auflegt, werde ich noch zu einem Stammkunden (Hoffentlich erfahren unsere Blogleser nicht, dass ich noch nie ein E-Book von euch gekauft habe).
Übrigens, normalerweise erwähne ich solche technischen Details nicht, aber bei diesem Buch ist es mir besonders positiv aufgefallen: Der Satz ist professionell und hochwertig realisiert. Hut ab! Unterstützt ein paar (bereits ältere) Joungster und kauft euch das Buch! Ich auf jeden Fall freue mich auf weitere Bücher, die zur Nachfolge anregen!

Ein überaus günstiges Buchpaket ist aktuell bei CLV zu erwerben. Ich konnte zumindest nicht widerstehen und war vor allem vom Umfang des Buches „Verändertes Denken“ erstaunt. Es ist ja tatsächlich eine Art Einführung in ein christliches Weltbild und Denken. Dabei besticht das Werk vor allem durch seine einfache Ausdrucksweise, wie eigtl. John F. MacArthur prinzipiell. Die anderen beiden Werke habe ich noch nicht ausführlicher angeschaut, werde sie aber sicher mal ausführlicher hier vorstellen, vor allem die Betrachtung über die Leiden Christi würde mich interessieren. Man müsste sogar mal die zahlreichen Bücher zu diesem Thema einmal gemeinsam vergleichen.
Das Geheimnis der Sieben Meere ist das fünfte Abenteuer der Rothstein-Kids, bestehend aus den drei Geschwistern Luca, Lina und Michi. Wieder ist es ein Hörspiel ohne Buchvorlage und mit einer Länge von 79 Min. passt es auf eine Audio-CD. Ich halte es für die richtige Entscheidung, die Geschichten auf eine Audio-CD-Länge zu begrenzen, damit die Orientierung nicht verloren geht und es zu keinen unnötigen Längen kommt. Auf der Rückseite der CD heißt es:

Bei CV Dillenburg gibt es eine einzigartige Kinderbibel, die bereits in der 12. Auflage vorliegt. Das Besondere daran: Neben einem Erzähltext und drei Fragen auf der einen Seite, befindet sich auf der anderen Hälfte der Doppelseite ein passendes Ausmalbild. Der Verlagstext:
So neu scheint das Werk gar nicht zu sein, offensichtlich ist es im Deutschen bereits 2013 erschienen. Ich selber habe es aber erst Ende letztes Jahres entdeckt. Gresham gelingt eine faire, umfassende und enttarnende Darstellung dessen, was man liberale Theologie nennt. Extrem wertvoll. Mein Fazit: Ein bibeltreuer (=an die Verbalinspiration glaubender) Theologe muss sich nicht für seine Positionen schämen. Viel mehr sollten dies die Bibelkritiker unter den Christen tun. Ein größeres Zitat erfolgte 
Ein Geschenk meines Mitbloggers und Bruders Eduard Klassen war dieses Kommentar. Ich habe mich wirklich gefreut, dass dieser Kommentar, der mir aus dem Englischen so vertraut war, nun in dieser Form auch auf Deutsch erschienen ist.
Biografische Erzählungen, deren Handlung in Russland stattfindet, erscheinen nicht oft. Der Verlag Friedensstimme hat so eine kleine Biografie aus dem Russischen übersetzt und veröffentlicht. Im Verlagstext heißt es: