Alle Artikel von “Alexander Rempel”

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Literatur für den Nachwuchs

Vor wenigen Wochen bin ich Vater geworden. Schon bevor es soweit war, habe ich einige Bücher zum Thema Kindererziehung gelesen. Es ist eine große Herausforderung und Lebensaufgabe, ein Kind zu erziehen. Uns als Eltern ist es deshalb wichtig, unserem Sohn Theo, Jesus lieb zu machen. Was bietet sich dabei besser an (neben einem christlichen Vorbild), als das Vorlesen von biblischen Geschichten?

Der Christliche Missions-Verlag hat Ende letzten Jahres „Meine biblischen Lieblingsgeschichten“ im Großformat (18 x 24 cm) aufgelegt. Ingesamt sind es 18  verschiedene Geschichten aus der Bibel, die kindgerecht nacherzählt werden. Ich freue mich jetzt schon, wenn Theo etwas älter ist, und wir ihm die Bücher vorlesen können. Die Geschichten sind für Kinder zwischen 3 und 8 Jahren geeignet.

Die ganzseitigen Illustrationen sind sehr natürlich gemalt und die Bücher insgesamt sparen mit Ausschmückung des biblischen Textes. Als „Bonus“ befinden sich bei einigen der Bücher thematisch passende, einfache Kinderlieder. Wer also ein wenig Noten lesen kann, wird hier eine gute Ergänzung zur Geschichte finden. Außerdem sind es überwiegend sehr bekannte Lieder, zum Teil von Margret Birkenfeld.

Die Anzahl der Seiten schwankt von Buch zu Buch zwichen 24 und 36 Seiten. Alle Bücher sind dabei gebunden und wirken hochwertig.

Der Preis ist einfach unschlagbar. Jedes Buch kostet nur 3 EUR und zeigt meiner Ansicht nach, wie sehr die ideellen Motive in der Verlagsarbeit beim CMV im Vordergrund stehen. Wer die Bücher im Paket kauft, zahlt für 18 Bücher 45 EUR und spart gegenüber dem Einzelkauf 9 EUR. Eine klare Kaufempfehlung an alle Eltern und Kinderfreunde.

Es gibt die Möglichkeit ein Musterbuch im PDF-Format herunterzuladen.

Erhältlich beim CMV oder cbuch.

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Projekt Piscator-Bibel

Über den 3L-Verlag bin ich auf eine bis dato mir völlig unbekannte Bibelübersetzung aufmerksam geworden. Es handelt sich um die Piscator-Bibel, die in Deutschland nahezu unbekannt ist. Die dominierende Luther-Übersetzung kennt jeder. Die Piscator-Bibel kaum.

Übersetzer dieser reformierten Bibelübersetzung war der Gelehrte und Theologe Johannes Piscator. 1602 erschien erstmals die kommentierte Bibel.

Ein Projekt wurde ins Leben gerufen, diese reformierte Bibelübersetzung durch Faksimile-Nachdrucke wieder zugänglich zu machen. Das Neue Testament und auch Teile des Alten Tetaments sind bereits als Nachdrucke beim Sepher-Verlag erhältlich.

Die Bibel ist wegen ihrer sprachlichen Qualität und ihrer Textgenauigkeit als ein Vorläufer der Elberfelder wie auch anderer textgenauer Übersetzungen unserer Zeit anzusehen. Sie hat in Deutschland, in den Niederlanden, in der Schweiz und auch in den reformierten Gemeinden Nordamerikas das kirchliche Leben entscheidend geprägt. Quelle: Sepher-Verlag

Weitere Informationen beim Sepher-Verlag.

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Unter Linken – Ein schönes Versehen

Die Regel ist, dass auf eddi-on.de besonders empfehlenswerte CHRISTLICHE Bücher und andere Medien vorgestellt werden. Heute werde ich jedoch eine Ausnahme machen. Ich möchte euch „Unter Linken“ vorstellen.

Der Autor Jan Fleischhauer arbeitet für das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Der „Spiegel“ ist nun wirklich nicht bekannt, Sympathie für den christlichen Glauben zu hegen. Auch die politische Grundhaltung liegt sicherlich nicht im konservativen Milieu. Jan Fleischhauer scheint hier jedoch eine erfreuliche Ausnahme in der Redaktion des „Spiegels“ zu sein.

Da in meiner Freizeit, wie bei vielen, die tatsächliche Freizeit und somit auch Lesezeit begrenzt ist, nutze ich meinen Bürostuhl am Arbeitsplatz in den Pausen als Lesesessel. In den letzten Wochen nun, las ich „Unter Linken – Von einem, der aus Versehen konservativ wurde“. Ich muss sagen, dass ich bei keinem in den Pausen gelesenen Büchern regelmäßig in mich hinein lachen musste. Aber dieses Buch hat es geschafft.

Aber worum geht es in diesem mich so amüsierenden Buch eigentlich? Es geht, wie der Titel schon sagt, um die Linken in unserem Lande. Wenige sind es nicht. Bei den letzten Wahlen haben die linksorientierten Parteien eindrucksvoll gezeigt, wie viele Wähler diese hinter sich bringen können. Noch eindrucksvoller schaut es unter den deutschen Meinungsmachern aus. Bei einer repräsentativen Umfrage unter 1500 Journalisten verteilte sich die politische Sympathie wie folgt: Grüne: 35,5 Prozent, SPD: 26 Prozent, CDU: 8,7 Prozent, FDP: 6,8 Prozent, keine Präferenz: 19,6 Prozent. (S. 352)

Insgesamt fühlen sich also nicht einmal ein Sechstel der deutschen Journalisten den bürgerlichen Parteien verbunden. Es darf dem Wertkonservativen demnach nicht verwundern, wenn seine Position im linken Mediendschungel nur selten zu Sprache kommt. Umso größer nun mein Erstaunen bei einem Spiegel-Autor das zu finden, wonach bisher lange gesucht werden musste:

Eine Erkundung der linken Lebenswelten – persönlich, offen und sehr unterhaltsam. Linke Positionen in Deutschland müssen nicht verteidigt werden. Sie sind in den Medien tonangebend und sind nach eigener Auffassung der Inbegriff des Guten. Wer nicht links ist, macht sich schon verdächtig. Roger Köppel von „Die Weltwoche“ hatte das Buch so kommentiert: „Mit so viel Witz und scharfer Intelligenz hat sich noch keiner in Deutschland die Linke vorgenommen.“

Und es ist wahr. Kapitel für Kapitel eröffnen dem Leser einen immer besseren Einblick in das linke Denken. Dabei macht es einfach nur Spaß ein Buch zu lesen, in dem nicht immer nur Israel der Böse im Nahen Osten ist. Ein Buch, in dem nicht Blauäugigkeit und Gutmenschentum im Umgang mit Straffälligen und Migranten dominieren. Ein Buch, dass Leistung belohnen will und aufzeigt, dass die guten linken Motive oft schon in ihren Ursprüngen gar nicht so edel sind.

Jeder Wertkonservative wird an diesem Buch seine Freude haben. Es tut einfach gut, Positionen zu lesen, die in den säkularen Medien nur selten vorkommen. Und linksorientierte Leser werden hier eine manchmal bissige, aber insgesamt faire Beschreibung ihrer linken Lebenswelt entdecken.

Als Paperback bei Rowohlt erschienen und hier erhältlich.

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Vorschau: Das Leben von David Brainerd

Ich habe es soeben erblickt. Der 3L Verlag kündigt das äußerst bedeutende Buch Das Leben von David Brainerd (Originaltitel: Life & Diary of David Brainerd) für den 6. Mai an. In der deutschen Übersetzung erscheint das Tagebuch eines Indianermissionars erstmalig. Bisher erschien in den siebziger Jahren lediglich ein Auszug seines Tagebuchs im Brendow Verlag. Der Autor der bewegenden Biografie ist kein geringerer als Jonathan Edwards, die größte intellektuelle Gestalt Amerikas im 18. Jahrhundert.

Hier der Verlagstext:

In diesem Buch hat Jonathan Edwards das Tagebuch und die Aufzeichnungen des Indianermissionars David Brainerd zusammengestellt und zu einer Erzählung verwoben. In seinen Betrachtungen zeichnet Jonathan Edwards gewissermaßen ein Porträt von David Brainerd und fügt die jeweiligen Tagebucheinträge und Aufzeichnungen wie Puzzleteile zu einem großen Gesamtbild zusammen.

Mit diesem Buch wird der Leser nicht nur Gelegenheit haben, zu sehen, was die äußeren Umstände und außergewöhnlichen Ereignisse im Leben dieses Menschen waren und wie er jeden Tag seine Zeit verbrachte sowie was sein äußeres Verhalten betrifft, sondern auch, was in seinem Herzen vorging. Es gibt zwei Wege, der Welt wahre Frömmigkeit und echte Tugend vor Augen zu führen und zu empfehlen. Der eine besteht in Lehre und Unterweisung, der andere aus Beispiel und Vorbild. Ein solches Vorbild finden wir in David Brainerd. Er hatte bemerkenswerte natürliche Begabungen, was allen bewusst war, die ihn kannten. Als Diener am Evangelium war er in dieser Arbeit zu einem außergewöhnlichen Dienst berufen, und sein Dienst wurde von sehr bemerkenswerten und außergewöhnlichen Ereignissen begleitet. Er war das Werkzeug einer außergewöhnlichen Erweckung, einer wunderbaren und bleibenden Veränderung und moralischen Umwandlung von Menschen, die diesen Wandel herausragend und in seltener und erstaunlicher Weise umsetzten.

Das Leben von David Brainerd erscheint als gebundene Ausgabe und kostet als 408 Seiten starkes Buch 14,30 EUR. Das Buch kann demnächst im 3L Shop bestellt werden.

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Was lese ich? – Was ich lese, zeigt, was ich bin

„Was lese ich?“ und „Was sollte ich eigentlich lesen?“ — das sind wichtige Fragen für jeden Gläubigen. In diesen Fragen liegt mehr, als wir gerne zugeben wollen. Wir müssen uns alle, ja ich muss mir selbst eine ehrliche Antwort auf diese Frage geben. Ein bekanntes Sprichwort sagt: Zeige mir deine Freunde und ich sage dir, was du bist. Wir könnten ebenso gut auch sagen: Zeige mir dein Bücherregal und ich sage dir, wo du bist. Oder anders ausgedrückt: Zeige mir, welche Bücher, Zeitungen und Zeitschriften du liest, und ich sage dir, wie es um dein geistliches Leben bestellt ist.

…weiterlesen auf soundwords.de

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DEA geht auf konservative Bibeltreue zu

Die Deutsche evangelische Allianz (DEA) hat für Ende März 2012 über 230 führende deutsche Evangelikale zu einer Begegnungstagung ins Allianz-Haus nach Bad Blankenburg eingeladen. Wie es in dem Einladungsschreiben heißt, stünden „Christen und Kirchen in unserem Land vor großen Herausforderungen: Fortschreitende Säkularisierung [Verweltlichung], zunehmend aggressiver Atheismus, neue religiöse und multikulturelle Expansion [Ausdehnung], Demographie [Bevölkerungsentwicklung] Migration (Bevölkerungswanderung), Herausforderungen durch die Weltreligionen Islam, Hinduismus und Buddhismus.“

Angesichts dieser Situation wolle die DEA Christen mit unterschiedlicher geistlicher Prägung zusammenbringen, um sich einmal darüber auszutauschen, was man gemeinsam gegen diese Herausforderungen unternehmen könne. Auf der Liste der Eingeladen stehen extreme Charismatiker und Pfingstler, Vertreter aus den Landeskirchen und viele Freikirchler. Erstmals hat die DEA zu einem solchen Großtreffen auch Personen aus dem konservativen bibeltreuen Lager eingeladen. Dazu gehören Vertreter des Bibelbundes und des Maleachi-Kreises. Eine solche Einladung bedeutet nicht, dass die Eingeladenen auch das Anliegen der DEA teilen und nach Blankenburg fahren werden. Dennoch ist dies ein erstes konkretes Signal, auch konservative Bibeltreue ins DEA-Boot zu holen. Weiterlesen

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Erster christlicher eBook-Shop eröffnet

Der erste christliche E-Book-Shop wurde im September 2012 geschlossen. Zwei Monate später ist der eBook-Shop ceBooks.de (hier klicken) online gegangen. Auf ceBooks.de sind christliche eBooks, Hörmedien und Noten zum Download erhältlich. Aktuell werden Artikel aus mehr als 30 christlichen Verlagen angeboten. Ausgewählte säkulare eBooks ergänzen das christliche Angebot.cebooks

Das Sortiment wird ständig um weitere bibelorientierte Download-Artikel erweitert.

Zum eBook-Shop ceBooks.de gehört der erste christliche eBook-Verlag Folgen Verlag (hier klicken). Im Folgen Verlag erscheinen ausgewählte vergriffene Bücher als eBooks und bislang unveröffentlichte Neuerscheinungen. Bekannte Autoren sind z. B. Klaus R. Berger und Anton Schulte. Das Blog distomos hat mit den Verlegern ein Interview durchgeführt (hier klicken).

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Der erste christliche E-Book-Shop (in Deutschland) ist diese Woche online gegangen. Mit 75 Titeln aus den Verlagen SCM R.Brockhaus, SCM Hänssler und Volxbibel Verlag ist das Angebot noch recht übersichtlich. Das Angebot soll aber stetig ausgebaut werden. Zur Zeit laufen Verhandlungen mit weiteren christlichen Verlagen.

Hauptsächlich ins Leben gerufen wurde www.christliche-ebooks.de vom Studenten Stefan Böhringer. Nach drei Jahren am Theologischen Seminar Beröa des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden studiert Böhringer aktuell an der Friedrich-Alexnder-Universität Erlangen/Nürnberg Theologie. Der große Wunsch ist „Gottes Wort und die gute Nachricht von Jesus Christus in die digitale Welt zu bringen“.

Das Angebot im Shop soll konfessionell breit gefächert sein. „Überkonfessionalität und Ökumene sind uns wichtig“ heißt es auf der Seite. Betont wird der heute übliche evangelikale Tenor, dass alle Christen sich auf das Verbindende konzentrieren sollen. Dies kann leider nur funktionieren, indem man Theologie als unwesentlich erklärt.

Der Online-Auftritt macht deutlich, dass es um mehr geht als den bloßen Vertrieb von christlichen eBooks. Außer den Shop gibt es einen Blog, News rund um ChristlicheBooks, ein Forum für Kunden und Händler rund um das Medium eBook. Zu guter letzt existiert eine Börse. Es soll eine Art Branchenverzeichnis rund um die Themen digitales Lesen und Publizieren sein.

Selbst die Seite www.christliche-ebooks.de wirkt auf den ersten Blick unaufgeräumt. Bei einem Blick in den Shop wird man positiv überrascht. Deutlich übersichtlicher und klarer ist der Aufbau. Die Preise liegen nach einigen Stichproben meist drei Euro unter dem Buchpreis.

Bisher haben nicht viele christliche Verlage den Sprung auf den eBook-Markt getraut. Der Verlag CLV hat dieses Jahr sein erstes Buch als eBook präsentiert. Beim zu Gerth Medien dazugehörigen adeo Verlag sollten bereits im März vier eBooks im ePub-Format erscheinen. Bis jetzt jedoch Fehlanzeige. Andere größere Verlage wie Brunnen und Francke warten bis jetzt anscheinend noch ab. Auch konnte ich bis jetzt keine elektronischen Bücher aus kleinen Verlagen feststellen.

Ich bin gespannt wie sich der christliche eBook-Markt entwickeln wird. Mir persönlich ist es viel lieber ein Buch in den Händen zu halten. Ein Buch, indem ich zu jeder Zeit nachschlagen, markieren und kommentieren kann. Im Moment habe ich noch nicht mal ein leistungsfähiges Handy das eBooks verarbeiten kann. Aber was nicht ist kann ja noch werden… Update: Inzwischen habe ich ein brauchbares Smartphone und habe die Vorzüge des eBooks erfahren. eBooks sind für mich also nicht mehr wegzudenken.

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idea Spektrum – Ergebnisse einer Analyse

idea Spektrum bietet Nachrichten und Meinungen aus der evangelischen Welt. Anlässlich der Frankfurter und Leipziger Buchmessen gibt idea Spektrum Spezial-Ausgaben mit Buchrezensionen heraus. Nach eigenen Angaben das größte evangelische Wochenblatt, hat die Auswahl der vorgestellten Bücher einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die (vor allem) evangelikalen Leser. Hier die Ergebnisse einer kleinen Analyse.

Als Grundlage dienten mir hierbei acht Hefte aus den Jahren 2006 bis 2011. Der Inhalt der Ausgaben besteht fast durchweg aus Buch-und Medienrezensionen und viel Werbung. Verständlich, die Sonderausgaben wollen sich schließlich bezahlt machen. Über die Jahre hinweg hat sich der Aufbau und die Struktur verändert. Der Inhalt ist aber bei der Vorstellung von meist neuerer Literatur geblieben.

Zuerst notierte ich die Verlage aller in den Heften rezensierten bzw. vorgestellten Bücher und anderer Medien. Anfangs hielt ich auch die Kategorien fest um eine noch tiefer gehende Auswertung vornehmen zu können. Ich musste aber feststellen, dass fast jede Ausgabe andere Kategorien verwendet.

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