Alle Artikel von “Sergej Pauli”

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Zehn Fragen an Eberhard Platte

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Eberhard Platte nahm sich Zeit für unsere Fragen

Bruder Eberhard hat sich bereit erklärt, unsere zehn Fragen zu beantworten.

1. Wie kamen Sie dazu Bücher zu schreiben?

Als gelernter Schriftsetzer und als selbständiger Grafik-Designer hatte ich schon immer mit Büchern und Verlagen zu tun. Auch habe ich gerne und viel gelesen. Nebenberuflich bin ich seit Jahren in vielen Gemeinden zu Seminaren und Bibelabenden unterwegs. Da wurde ich häufig gefragt, ob ich meine Referate und Predigten nicht schriftlich hätte. So begann ich, meine Seminarthemen als Bücher herauszubringen. Die ersten Bücher wurden über die Christliche Verlagsgesellschaft in Dillenburg verlegt. Nachdem die ersten Auflagen vergriffen waren, lag es nahe, dass ich im Eigenverlag sie herausbrachte, damit sie jederzeit verfügbar sind. Alle meine bisherigen Bücher sind über meine Homepage www.wachsen-im-glauben.de erhältlich.

2. Ist aktuell ein Buchprojekt geplant?

Ja, mehrere:
1. „Nur gesunde Gemeinden wachsen. Was unsere Gemeinden krank macht.“
2. „Vermächtnis. – Die letzten Worte Jesu an uns.“
3. „Nein, ich bin noch nicht zu alt! – Gotte gebraucht (auch) Senioren!“ Weiterlesen

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Das unglaubliche Geschäft des Herrn Bendix

Ein Perlenhändler am Verhandeln

Die Tage bin ich auf sermon-online.de auf ein interessantes Hörspiel gestoßen, welches ich hier als Empfehlung weitergeben möchte.

Hierbei handelt es sich um eine Übertragung des Gleichnisses von der kostbaren Perle aus Matth. 13,45-46

Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Händler, der schöne Perlen suchte.

Als er aber eine besonders kostbare Perle fand, ging er hin, verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.

Hierbei fängt die Geschichte so spannend wie ein Krimi an. In einem tiefen Weinkeller wittert der Handlungsbevollmächtigte einer Diamantengesellschaft, Herr Bendix den Kauf seines Lebens. Doch soll der Preis höher ausfallen als er zunächst erwartet, und soll ihn alles kosten was er hat?

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Zehn Fragen an Winfried Borlinghaus

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Winfried ist aktiv beim DCTB tätig.

1. Wie kamen Sie dazu literarisch aktiv zu werden?

Bisher habe ich noch kein eigenes Buch geschrieben, eher Artikel in Zeitschriften, kleineren Büchern mit mehreren Autoren und im Internet

2. Ist  aktuell ein Buchprojekt geplant?

Es bleibt eher bei der Antwort auf Frage eins.

3. In welchem Bereich sehen Sie die größte Not in der heutigen Christenheit und wie könnte man da am besten einschreiten oder helfen?

Die größte Not sehe ich in der Tatsache der gedanklichen, beziehungsmäßigen, berufsmäßigen, unterhaltungsmäßigen, zeitlichen und digitalen Überforderung. Das ständige Bemühen bei all diesen Punkten den Anschluss nicht verlieren zu dürfen, führt zum Rückzug auf sich selbst und die eigene Lebensbewältigung. Dies wird paradoxerweise noch durch pausenlose Gemeinde- und Lebenshilfe-Programme und den damit verbundenen Erwartungsdruck potenziert. Ein mir bekannter Christ sagte mal: „Ich hetzte von einer Besinnung zur nächsten“! Mir scheint, dass viele Christen heute sich eher selbst verstehen und nahe sein wollen, als Jesus und Gott dem Vater. Von ihm erhofft man sich die Förderung der eigenen Lebens- und Gemeindeziele oder zumindest eine zeitgemäße „spirituelle Unterhaltung“. Deshalb brauchen wir möglicherweise weniger Programme und Aktionen, bei denen wir im Zentrum stehen und stattdessen mehr persönliche Zeit mit Gott und für andere Menschen – vor allem für solche, die ihn noch nicht kennen. Weiterlesen

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Empfehlung: Die alte Kiste

Kennt ihr die Hoffmanns aus der Waldstraße? Das sind Tim, Susi, die kleine Lisa, Papa, Mama und Oma Lotte. Sie wohnen in einem schönen Haus ganz nahe am Wald. Jeden Sonntagmorgen gehen die Hoffmanns mit Oma Lotte zum Gottesdienst. Nachmittags besuchen Tim und Susi die Sonntagschule. Dort singen sie schöne Lieder und Tante Renate erzählt ihnen spannende biblische Geschichten. Tim und Susi lieben Jesus und möchten einmal bei Ihm im Himmel sein.

 

Jeden Abend vor dem Schlafengehen beten sie zu Ihm. In den Heften der Reihe „In der Waldstraße“ erfährst du, was die Hoffmans-Kinder mit Jesus erleben, wie sie lernen anderen zu vergeben, den Nächsten von Jesus zu erzählen, Treu im Kleinen zu sein und Gott zu vertrauen und für alles dankbar zu sein.

Heute möchte ich auf eine hochwertige Reihe an Kindergeschichten aufmerksam machen. In etwa 20 lose miteinander zusammenhängenden Heften bekommen wir einen Einblick in das Leben der Familie Hoffmann. Hierbei begleitet man sie in den Urlaub, ins Krankenhaus, in den Zoo oder schlicht und einfach zum Gottesdienst. Überall gibt es für Susi und Tim eine Lektion zu lernen. So hat jedes Heft ein Leitmotiv, welches das ganze Heft durchzieht, z. B. Aufrichtigkeit, Gottvertrauen oder Vergebung.

Dadurch, dass sämtliche Hefte von einem sehr kleinen Team zusammengestellt wurden, ist die Qualität sowohl der Texte, aber vor allem der Illustrationen, sehr gut geworden. Wenn man sich ein wenig auf russlanddeutsche Pietät einlässt, wird man diese Geschichten mögen.

Autor: Naemi Fast
Reihe: In der Waldstraße
Seiten: 36
Bindung: Heft
Preis: 2 EUR pro Heft
zu erwerben bei: Samenkorn

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Meine persönlichen Lieblingsautoren christlicher Werke

Vor fast drei Jahren habe ich hier im Blog meine liebsten christlichen Bücher vorgestellt. In dieser Zeit durfte ich einiges Neue lernen, und komme dadurch zum Ergebnis, einige Autoren neu dazu nehmen zu müssen, und andere wiederum aus der Liste zu streichen. Die Liste ist zudem nicht bewertend zu verstehen und ist total subjektiv. Zudem glaube ich, dass einige Autoren für andere Menschen weitaus hilfreicher sein könnten, als für mich; dies kann jedoch auch umgekehrt sein.

Eine Warnung sollte ausgesprochen werden: Egal welches Buch du lesen wirst, wenn du es mit der falschen Einstellung liest, wird es dir zum Schaden dienen, selbst wenn es die Bibel höchstpersönlich ist. Betrachte nur die ganzen Theologen, die Christus aus ihrer Theologie raus geworfen haben, und nichts mehr Rechtes in Gottes Wort entdecken können.

Bei jedem Autor möchte ich zudem hinzufügen, was seine Werke mir persönlich gebracht haben.

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Wilhelm Busch: Kennen Sie Hömpel?

255681001_z1Dieser Tage bin ich auf ein Buch aufmerksam geworden, welches schon viele Jahre in meinem Regal steht. Ich muss zugeben, der Titel hat mich irritiert. „Hömpel“ hört sich so hömpelig an, dass ich Bedenken hatte, ob das Niveau der gebotenen Erzählungen nicht zu primitiv werden könnte. Ich sollte mich gehörig irren.

Hömpel war ein Schlosser der in der NS-Zeit einen ganz raffinierten Trick angewendet hat um dem damals inhaftierten Pastor Busch einen tröstenden Besuch erstatten zu können. Dabei waren alle Besuche strikt untersagt. Hömpel fiel eine List ein. Auf ganz langem bürokratischen Wege bekam er die Erlaubnis, im Innenhof des Gefängnisses Gras für seine Hasen zu mähen. Und dabei lässt er sich besonders viel Zeit. Denn Hömpel hat eine Mission: Während seiner Arbeit fängt er an bekannte Melodien zu pfeifen:

Steil und dornig ist der Pfad, der uns zur Vollendung leitet. Selig ist, wer ihn betrat und zur Ehre Jesu streitet …

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Tipp: MiKi-Bücher

 

buchpaket-die-ersten-sechs-titel-der-mi-ki-reiheLasst uns danken statt zu klagen,

loben, wenn uns sinkt der Mut;

und wir werden es erfahren,

dass Gott lauter Wunder tut.

Bei diesen Minibüchern handelt es sich um drei Lieder und drei Geschichten. Bei den Liedern handelt es sich um drei bekannte Texte von Margret Birkenfeld, nämlich: Lasst uns danken statt zu klagen, Ja Gott hat alle Kinder lieb und Hört unser Winterlied.

Der Inhalt der Lieder wird mit Puppenillustrationen dargestellt, so wie auch die Geschichten. Brunos Traum erzählt vom Bär Bruno der sich eine besondere List einfallen lässt, um seiner Oma nicht helfen zu müssen. Er schiebt es nicht mehr auf seine Lustlosigkeit, sondern behauptet, dass  es seine Beine oder Arme sind, die nicht helfen wollen. Doch sein Gewissen soll ihm keine Ruhe geben …

Fazit: Liebevoll illustrierte Geschichten für die Allerkleinsten zum Vorlesen, die Konkurrenz zu den Pixi-Büchern machen könnten.

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Darf ein Mensch sich für die Wahrheit totschlagen lassen?

einuebung_im_christentum_zwei_kurze_ethisch-religioese_abhandlungen_das_buch_adler_oder_der_begriff_des_auserwaehlten-9783423133852Es war einmal ein Mann, er war als Kind in der christlichen Religion streng erzogen worden. Er hatte nicht viel von dem gehört, was Kinder sonst hören, vom kleinen Jesuskind, von Engeln und ähnlichem. Dagegen hatte man ihm desto häufiger den Gekreuzigten gezeigt, so dass dieses Bild das einzige war und der einzige Eindruck, den er vom Erlöser hatte; obgleich ein Kind, war er doch schon alt wie ein Greis.

Mit diesen ungewöhnlichen Sätzen fängt eine sehr interessante Abhandlung Kierkegaards an, die sich mit dem ungewöhnlichen Thema des Märtyrertods beschäftigt. Meine Neugier trieb mich dazu, dieses kurze Essay zu lesen, und ich sollte nicht enttäuscht werden.

Nebst zahlreichen Weisheiten Kierkegaards bekommt man tatsächlich einen guten Einblick darauf, welche gesellschaftliche Verantwortung ein jeder trägt, der mit seinen Erkenntnissen so umgeht, dass er einen Keil in die Gesellschaft treibt. Dies genau tut nämlich ein jeder, der die anderen dazu bringt, ihn zu töten. Die anderen? Weiterlesen

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Tipp: Paläste und Katakomben

In einem Gebrauchtwarenladen bin ich auf zahlreiche hochwertige Bücher gestoßen, darunter eine 21-bändige Reihe zur Weltgeschichte, zwar nicht vollständig erhalten, dafür umso günstiger. Diesen Kauf sollte ich nicht bereuen. Zwar 1951 erschienen, zeichnen sich diese Werke durch hohe Genauigkeit und zahlreiche Quelltexte aus.

Ich griff zu dem Band, der die Zeit beschreibt, die mir am wenigsten bekannt zu sein scheint, was zumindest die Geschichte Europas angeht: Das Zeitalter, das der Apostolischen Zeit folgt. Da es sich um ein säkulares Werk handelt, wird vor allem das Leben, die Bildung, die Kunst und natürlich vor allem die Herrscher im römischen Reich erläutert. Dies geschieht in einer bildlichen und erzählenden Sprache. Somit müsste man dieses Werk als nicht mehr zeitgemäß bezeichnen, da zeitgenössische Historiker Geschichte dynamisch und als Objekt kühler und kritischer Interpretation sehen. Moralische Schlussfolgerungen bleiben zweitrangig (interessanterweise spielt die ethische Anwendung der Geschichte heutzutage nur beim Thema „drittes Reich“ eine relevante Rolle). Weiterlesen

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Sünder in der Hand eines zornigen Gottes

Jonathan Edwards

Jonathan Edwards war mir bis vor kurzem – und eigentlich immer noch – recht unbekannt. Ich denke neben den beiden Kapazitäten Whitefield und Wesley wird dieser letzte der Puritaner einfach oft übersehen. Zudem war und ist sein Einfluss natürlich in den USA viel größer als hier auf dem europäischen Festland.

Dennoch möchte ich auf die Predigt aufmerksam machen, die R.C. Sproul als die bekannteste und wichtigste Predigt bezeichnet, die jemals auf dem amerikanischen Kontinent gehalten wurde: Sünder in der Hand eines zornigen Gottes.

Hierbei gelingt es Edwards zahlreiche theologische Lehren in kurzer Zeit so deutlich zu erklären, dass jedem Zuhörer bzw. Leser klar werden muss, welche praktische Bedeutung diese Lehren für ihn haben. Gottes Zorn ist gerechtfertigt, denn jeder Mensch hat soviel Sünde und Rebellion auf sich geladen, dass er nichts anderes als die Hölle verdient. Wenn er zu diesem Zeitpunkt nur am Leben ist, so ist dies nichts anderem zu verdanken als der Langmut und dem Willen Gottes. Weiterlesen