Alle Artikel in der Kategorie “Allgemein”

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Hirtenkonferenz 2016 in Wittenberg

Das Thema der diesjährigen Hirtenkonferenz vom EBTC wird sehr spannend, vor allem auch mit den lebendigen Predigern die dort sein werden. Wer das Buch ,,Die Kraft des Evangeliums“ von Paul Washer kennt, weiß schon ungefähr, was er sich in etwa vorstellen kann. Ich kann diese Konferenzen nur wärmstens empfehlen. Außerdem kann der Konferenz per Livestream gefolgt werden.

Zur Anmeldung. Und der Link zur Website.

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Jerobeam, König von Israel

Mit diesem Artikel verfolge ich vor allem zwei Ziele: Zum einen möchte ich auf die Vielseitigkeit und Farbe biblischer Berichte hinweisen. Persönlichkeiten und historische Begebenheiten werden mit einer einmaligen Deutlichkeit und Klarheit ausgearbeitet. Dies möchte ich am Beispiel Jerobeams darstellen.

Zudem möchte ich auch an entscheidenden Stellen auf weiterführende Literatur verweisen, die oft ein Schlüssel sein kann, biblische Texte besser zu verstehen. Immer dann ist Literatur gut, wenn Sie uns Zugang zur heiligen Schrift gibt und uns hilft Zusammenhänge besser zu erkennen.

Dazu Jerobeam, der Sohn Nebats, ein Ephraimiter von Zereda, Salomos Knecht (und seine Mutter hieß Zeruga, eine Witwe), der hob auch die Hand auf wider den König. Und das ist die Sache, darum er die Hand wider den König aufhob: da Salomo Millo baute, verschloss er die Lücke an der Stadt Davids, seines Vaters. Und Jerobeam war ein streitbarer Mann. Und da Salomo sah, dass der Jüngling tüchtig war, setzte er ihn über alle Lastarbeit des Hauses Joseph. (1. Kön 11, 26-28) Weiterlesen

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Die Gemeinschaft der Heiligen

Um einem Missverständnis, der in den letzten Artikeln möglicherweise entstanden ist, vorzubeugen, ist wohl dieser Artikel nötig. Überhaupt kann man sich fragen, warum ich in einem Blog, dass vornehmlich Literatur bespricht, mich mit Dispensationalismus und anderen Themen auseinandersetze. Nun die Antwort sollte eigentlich auf der Hand liegen: Wenn ich ein Buch aufmache, und dies gilt für christliche Literatur im besonderen Maße, möchte ich wissen, wer der Autor ist. Wie sein Verhältnis zur Heiligen Schrift ist, ist dabei in besonderem Maße wichtig. Somit versuche ich immer möglichst viele Informationen zum Autor zu bekommen. Sein theologischer Hintergrund ist dabei in hohem Maße relevant.

Was mir besonders wichtig ist, ist zudem die Gemeinde, die der Autor ist. Vielleicht sollte man es anders ausdrücken. Ich möchte wissen, wie er zur Ortsgemeinde steht, welche Ordnung dort vorherrscht, wie Gemeindezucht gehandhabt wird, wie die Gottesdienste durchgeführt werden, wie missioniert wird usw. Somit würde ich niemals ein religiöses Werk lesen, dessen Autor gemeindelos ist. Weiterlesen

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Nachfolge Christi

„Was nützt es dir, über die Dreieinigkeit hochgelehrt streiten zu können, wenn du die Demut nicht hast, ohne die du der Dreieinigkeit missfällst? Wahrhaftig, hochgelehrte und tiefsinnige Worte machen den Menschen nicht heilig und nicht gerecht: ein Leben voll Tugend dagegen macht uns Gott genehm. Es ist mir ungleich lieber, ein lebendiges Gefühl der Reue und Buße im Herzen zu haben, als eine schulgerechte Erklärung geben zu können, was Reue und Buße sei. Hättest du die ganze Bibel und die Aussprüche aller Philosophen im Gedächtnis, hättest aber dabei die Liebe Gottes und seine Gnade nicht im Herzen: wozu hülfe dir all jenes, ohne dieses Einzige?“

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Onkel Ernie ist daheim

12196270_1664870103770237_2375886074380586809_nDer bekannte Prediger und Evangelist (Onkel) Ernie Klassen ist am 01. November an den Ort gegangen, von dem er so gerne sprach. Er gehörte 1959 zu den Gründern der Bibelschule Brake und hat Zeit seines Lebens humorvoll, aber evangeliumszentriert vor vielen Tausenden Menschen verkündigt.

In einer Meldung der Bibelschule heißt es:

Onkel Ernie war am 24.10. in seiner Wohnung gestürzt und hatte sich dabei die Hüfte gebrochen. Nach der OP hatte er sehr mit Übelkeit und Unterleibsschmerzen zu kämpfen. Als dann noch ein Tumor festgestellt wurde, sahen die Ärzte von einer weiteren OP ab. Die Gefahr für Komplikationen schien zu groß. Am Sonntagmorgen verschlechterte sich sein Zustand. Er erkannte zwar noch den Familienbesuch, konnte aber nicht mehr reden. Im Beisein seiner Frau Helen und zwei seiner Kinder (Darryl und Heather) und anderen aus der Familie schlief er ein und reiste, so glauben wir, im Schlaf in den Himmel.

Ale Lesetipp empfehlen wir die Biografie, Mein Vater Ernie Klassen, geschrieben von seiner ältesten Tochter.

Cover - Mein Vater Ernie Klassen FINAL»Ja«, erwiderte Ernie, »sehen Sie diese Felder mit den Rinderherden?«, und zeigte in die eine Richtung, »die gehören meinem Vater.« Dann zeigte er in eine andere Richtung: »Auch diese Berge, soweit Sie sehen können, gehören ihm, und ich bin sein Erbe.«

Der Posten wurde neugierig, und Ernie erklärte ihm, dass Gott sein Vater ist und dass die Familie Gottes für jeden offen ist, der sich ihr anschließen will. Während er weiter nach Österreich hineinfuhr, schmunzelte Ernie in sich hinein. Nein, er war in keine reiche, kanadische Familie hineingeboren worden!

Heather H. Ewald, die Erstgeborene Ernie Klassens, beschreibt in diesem Buch ihren Vater als ein Original besonderer Prägung. Schlichtheit, Geradheit und geistliche Vollmacht sind bis heute die besonderen Wesenszüge von Ernest Klassen. Wo er hinkommt, kann man sicher sein, dass er auf unkonventionelle, vor allem fantasiereiche Art ein kraftvolles Zeugnis seines Glaubens in den Raum stellt.

Das eBook ist im Folgen Verlag erschienen und für 3,99 EUR bei ceBooks.de erhältlich.

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Gebet Martin Luthers auf dem Reichstag zu Worms

Am 21ten April 1521 musste Martin Luther sich vor dem Reichstag und dem Kaiser in Worms für seine Schriften rechtfertigen. Gefordert war derWiderruf seiner sämtlichen Schriften. Mitten im Verhör bat Luther noch um einen Tag Bedenkzeit, der ihm nur widerwillig gewährt wurde. In dieser Nacht betete er, laut Überlieferung, folgendes:

Allmächtiger, ewiger Gott! Wie ist es nur ein Ding um die Welt! Wie sperrt sie den Leuten die Mäuler auf! Wie klein und gering ist das Vertrauen der Menschen auf Gott! Wie ist das Fleisch so zart und schwach, und der Teufel so gewaltig und geschäftig durch seine Apostel und Weltweisen! Wie zieht sie so bald die Hand ab und schnurrt dahin, läuft die gemeine Bahn und den weiten Weg zur Hölle zu, da die Gottlosen hingehören; und siehet nur allein bloß an, was prächtig und gewaltig, groß und mächtig ist und ein Ansehen hat. Wenn ich auch meine Augen dahin wenden soll, so ist’s mit mir aus, die Glocke ist schon gegossen und das Urteil gefällt. Ach Gott! ach Gott! o du mein Gott! Du mein Gott, stehe du mir bei, wider alle Welt Vernunft und Weisheit. Tue du es; du mußt es tun, du allein. Ist es doch nicht meine, sondern deine Sache. Hab ich doch für meine Person allhie nichts zu schaffen und mit diesen großen Herrn der Welt zu tun. Wollt ich doch auch wohl gute geruhige Tage haben und unverworren sein. Aber dein ist die Sach, Herr, die gerecht und ewig ist. Stehe mir bei, du treuer, ewiger Gott! Ich verlasse mich auf keinen Menschen. Es ist umsonst und vergebens, es hinket alles, was fleischlich ist und nach Fleisch schmeckt. Gott, o Gott! Hörest du nicht, mein Gott? Bist du tot? Nein, du kannst nicht sterben, du verbirgst dich allein. Hast du mich dazu erwählet? Ich frage dich, wie ich es denn gewiß weiß; ei, so walt es Gott! denn ich mein Lebenlang nie wider solche große Herrn gedacht zu sein, habe mir es auch nie vorgenommen. Ei, Gott, so stehe mir bei in dem Namen deines lieben Sohns Jesu Christi, der mein Schutz und Schirm sein soll, ja, meine feste Burg, durch Kraft und Stärkung deines Heiligen Geistes. Herr, wo bleibest du? Du, mein Gott, wo bist du? Komm, komm, ich bin bereit, auch mein Leben darum zu lassen, geduldig, wie ein Lämmlein. Denn gerecht ist die Sache und dein; so will ich mich von dir nicht absondern ewiglich. Das sei beschlossen in deinem Namen. Die Welt muß mich über mein Gewissen wohl ungezwungen lassen, und wenn sie noch voller Teufel wäre, und sollte mein Leib, der doch zuvor deiner Hände Werk und Geschöpf ist, darüber zu Grund und Boden, ja zu Trümmern gehen; dafür mir aber dein Wort und Geist gut ist. Und ist auch nur um den Leib zu tun; die Seele ist dein und gehört dir zu, und bleibet auch bei dir ewig, Amen. Gott helf mir, Amen.

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Darf ein Mensch sich für die Wahrheit totschlagen lassen?

einuebung_im_christentum_zwei_kurze_ethisch-religioese_abhandlungen_das_buch_adler_oder_der_begriff_des_auserwaehlten-9783423133852Es war einmal ein Mann, er war als Kind in der christlichen Religion streng erzogen worden. Er hatte nicht viel von dem gehört, was Kinder sonst hören, vom kleinen Jesuskind, von Engeln und ähnlichem. Dagegen hatte man ihm desto häufiger den Gekreuzigten gezeigt, so dass dieses Bild das einzige war und der einzige Eindruck, den er vom Erlöser hatte; obgleich ein Kind, war er doch schon alt wie ein Greis.

Mit diesen ungewöhnlichen Sätzen fängt eine sehr interessante Abhandlung Kierkegaards an, die sich mit dem ungewöhnlichen Thema des Märtyrertods beschäftigt. Meine Neugier trieb mich dazu, dieses kurze Essay zu lesen, und ich sollte nicht enttäuscht werden.

Nebst zahlreichen Weisheiten Kierkegaards bekommt man tatsächlich einen guten Einblick darauf, welche gesellschaftliche Verantwortung ein jeder trägt, der mit seinen Erkenntnissen so umgeht, dass er einen Keil in die Gesellschaft treibt. Dies genau tut nämlich ein jeder, der die anderen dazu bringt, ihn zu töten. Die anderen? Weiterlesen

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Tipp: Gott vertrauen

331254000Als ich das Buch gesehen habe dachte ich im ersten Moment, nicht noch ein Buch über Gott vertrauen, davon hört man so viel und liest auch eine Menge davon. Aber als ich es dann angefangen habe zu lesen, dachte ich nur: ,, Wow, das ist ja ganz anders als sonst!“. Dadurch, dass der Autor die  Eigenschaften Gottes so lebensnah erklärt, und sie auf das Leben anwendet, hat sich durch dieses Buch in meinem Denken, Handeln und Vertrauen und besonders auch über das schwierige Thema Leid, wohin Jerry Bridges mit diesem Buch hauptsächlich hinarbeitet, viel verändert. Ich habe davor gewusst dass ich Gott vertrauen kann, aber ich habe es irgendwie nicht getan. In meinem Leben als Christ sah es irgendwie nicht so danach aus.

Im Bereich des Leids lehrt die Bibel uns drei wesentliche Wahrheiten über Gott, die wir glauben müssen, wenn wir ihm in Notsituationen vertrauen wollen. Jemand hat diese drei Tatsachen mal so zusammengefasst: In seiner Liebe möchte Gott stets das beste für uns. In seiner Weisheit weiß er immer, was das beste für uns ist und in seiner Souveränität hat er die Macht, das auch herbeizuführen. S. 16

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Ryle: Die Pflichten der Eltern

3121_1Erziehe den Knaben seinen Weg gemäß, er wird nicht davon weichen, auch wenn er älter wird. (Sprüche 22,6)

Ich denke diesen Vers kennt fast jeder Christ der Kinder hat, und argumentiert ihn auch um seine Kinder zu erziehen. Aber was ist die wirkliche, größere Bedeutung des Verses, und was heißt das für die Kindererziehung. Leider wird zu wenig die wesentliche Aussage des Textes beachtet. Wenn wir nach diesem Vers handeln, wie können wir uns dann diese Umstände erklären, dass so viele Kinder offensichtlich nicht den Weg gehen, den sie gehen sollten?

John Charles Ryle gibt in diesem Buch 17 sehr gute grundlegende biblische Erziehungstipps. Hier ein paar Punkte die mich angesprochen haben. Weiterlesen

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Welch: Ist das Gehirn Schuld?

41E-odhlnLL._SY344_BO1,204,203,200_Es ist schon sehr interessant, wie man heutzutage alle schweren Krankheiten auf Funktionsstörungen des Gehirns schieben will und sich somit der Verantwortung entziehen möchte, was eigentlich aus dem Herzen herauskommt. Ist das Gehirn wirklich an allem schuld? Ist es immer berechtigt zu behaupten, dass falsches Verhalten auf medizinische Störungen zurückzuführen sei?

Depressionen, ADHS, Homosexualität, Alkoholismus, Alzheimer – das sind nur einige der vielen Themen, die Dr. Edward Welch in diesem Buch aus der Sicht der Bibel betrachtet. Er will mit seinem Buch Predigern, Seelsorgern, Familien und Betroffenen helfen, in der Praxis mit Gewohnheiten, Süchten und Verhalten richtig umzugehen. Weiterlesen