Aufmerksam auf dieses Werk von T. Desmond Alexander wurde ich, als ich Tom Schreiners biblische Theologie „The King in his Beauty“ las. Bei der Besprechung des Pentateuchs fanden sich regelmäßig Referenzen zu Alexander. Das machte mich neugierig und ich wurde nicht enttäuscht. Das Werk, das bereits vor 20 Jahren erschien dürfte zum Standardrepertoire jener gehören, die sich näher mit den 5 Büchern Mose auseinander setzten wollen.
Das Buch teilt sich dabei in zwei Kapitel auf. Im ersten Teil setzt sich der Autor mit der kritischen Methode und Interpretation des Pentateuchs auseinander. Besonders spannend ist, wie Alexander einen „Testfall“, nämlich die Sinai-Begebenheit untersucht. Da die Bibelkritik mir persönlich aber knorke ist, konzentriere ich mich auch in meiner Rezension auf den zweiten Teil.
In 15 Kapiteln untersucht Alexander dabei zentrale Themen des Pentateuchs. Hilreich ist, dass der Aufbau immer identisch bleibt. Auf eine Zusammenfassung folgt eine detaillierte Besprechung, die in einer Schlussfolgerung mündet, die Bezüge zu den anderen Kapiteln herstellt. Abschließend folgt die Betrachtung der Neutestamentlichen Verbindungen. Die Kapitel entwickeln dabei kreisend die Entwicklung des Pentateuchs: Angefangen von der königlichen Linie in Genesis, über das verlorene Paradies geht es weiter zur Frage: Wer Gott ist, wie Abraham glaubte, wie zentral der Bund am Sinai ist,etc. Weiterlesen


Da man derzeit auch Kinderstunde von zu Hause machen muss, habe ich mir überlegt, die Lektionen aus dem Buch Richter mit den Kindern zu besprechen. Ich bin darüber gestolpert, da das Buch Richter einfach als historische Tatsache wahrgenommen wird. Geistliche Lektion?- zumeist Fehlanzeige! Oder mal eine Predigt außerhalb der üblichen Zyklen Gideon und Simson gehört? Eine Ursache dürfte unsere moralistische Lesart sein: Die meisten Richter taugen höchstens als negatives Beispiel. Der Ansatz von Keller ist eine Wohltat. Richter ist hochaktuell für unsere Zeit: „Trotz der Lücke von mehr als drei Tausend Jahren, gibt es viele Parallelen zwischen unserer Situation und der Zeit des Buches der Richter (…) Es war eine Zeit des geistlichen Pluralismus“. Eine düstere Geschichte – wo bleiben da die Helden?
Jesus, mein Hirte! Was für eine Tiefe liegt in diesem Ausspruch Davids, der selbst als Hirte aufwuchs und später König wurde – gewissermaßen der Hirte des Volkes Israel. Wie kaum einem Menschen des 21. Jahrhunderts war ihm bewusst, was es bedeutet, ein Schaf zu sein: ein völlig abhängiges, schwaches Tier, das seinem Hirten gehört.
Vor einigen Jahren ist ein ganz besonderes Buch für Kinder in Zusammenarbeit von blbmedien, SCM und der Deutschen Bibelgesellschaft erschienen: Mein Bibellexikon. Es wird für Kinder ab 8 Jahren empfohlen, aber auch jüngere werden ihren Nutzen davon haben und können auf „Bibel-Entdeckungen“ gehen. Auf über 300 Seiten werden zirka 1400 Begriffe aus dem Alten und Neuen Testament auf eine kindgerechte Art erklärt.
Aktuell sind wir dabei unseren Umzug vorzubereiten. Das hat zur Folge, dass die meisten Bücher aktuell in großen Kartons abgepackt auf das große Schleppen warten (siehe Beweisfoto weiter unten im Text).