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Besprechung: Paul Schneider – Der Prediger von Buchenwald

395550000Wenn es um das dritte Reich in Deutschland und das grausame, menschenfeindliche und gottlose Regime Adolf Hitlers geht, wenden sich viele junge Menschen ab mit der Begründung, man habe dieses Thema schon ausreichend in der Schule behandelt und Deutschland hätte schließlich genug den Sündenbock gespielt.

Deshalb ist es ja so wichtig, nicht nur diese Seite der Medaille und auch vielleicht nicht in erster Linie die Verfolgung und Tötung des jüdischen Volkes, sondern das Erleben und Leiden von deutschen Christen zu betrachten. Es war für mich eine neue und sehr bereichernde Sichtweise, die dieses Buch mir eröffnet hat. Weiterlesen

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Kapitel 11: Dein Wort ist die Wahrheit

5029_0Heute wollen wir Kap. 11 des Buches besprechen, welches sich mit Gottes Wort befasst. Gott und sein Wort lassen sich nicht trennen, denn nur durch Gottes Selbstoffenbarung lernen wir, wie Gott ist und wie er handelt! Folgerichtig fängt das Evangelium des Johannes mit diesen Worten an: „Im Anfang war das Wort (…) und das Wort war Gott!“

Dies ist bereits das Wunder, dass Gott mit seinen Geschöpfen redet, und dies tut er auf vielerlei Weise. Nämlich  durch Gesetz, Verheißung und Zeugnis. Das bedeutet, dass Gott uns nicht im Unklaren lässt, über seinen Willen, uns Hoffnung gibt ein gottgefälliges Leben zu führen und allen seinen Kindern Beistand verspricht, aber auch seine Offenbarung immer wieder in der Schrift bestätigt. Weiterlesen

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Ratschläge für Seelengewinner

Ein Betrunkener trat eines Tages auf Rowland Hill zu und sagte: »Ich bin einer von Ihren Bekehrten.« – »Ich glaube wohl, dass Sie das sind«, erwiderte der scharfsinnige und verständige Prediger, »aber Sie sind keiner von des Herrn Bekehrten, sonst würden Sie nicht betrunken sein.« Auf diese praktische Probe müssen wir alle unsre Werke stellen.

71mpXEFYSjLWie führt man eigentlich Menschen zu Christus? Oft lässt man es gar nicht bis zu dieser Frage kommen, der Glaube bleibt egoistisch. Oftmals sehen wir nur noch Schwierigkeiten, Glaubensproben, Niederlagen … Da bleibt für ein klares Zeugnis des Evangeliums kaum noch Zeit oder Kraft. In meinen russlanddeutschen Kreisen sind es vor allem Hausfrauen, die über Jahre hinweg kaum Kontakt mit Nicht-Gläubigen bekommen.

Mit den Kindern zum Kinderarzt und der gelegentliche Einkauf und schnell ist man wieder in seinem gewohnten Kreis. Ich erinnere mich an drei Wochen, die ich mal in einem christlichen Hilfswerk verbracht habe: Es waren eben alle um mich herum Christen und bei weitem erfahrenere und reifere. Irgendwann habe ich mich tatsächlich gefragt, wann ich denn anfangen kann von Christus zu zeugen.

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Berger: Die größte Her­aus­for­de­rung ist es wohl, unse­rem HERRN treu zu bleiben

NIMM UND LIES: Lie­ber Herr Ber­ger, „Edi­tion Nehe­mia“ ist ein jun­ger Ver­lag. Wie kamen Sie dazu, einen neuen Ver­lag zu gründen?

Christoph Berger: Ich würde nicht sagen, dass wir die Idee hat­ten, einen Ver­lag zu grün­den. Er wuchs viel mehr aus einer loka­len Bücher­ar­beit her­aus. Den Ver­lag Edi­tion Nehe­mia in die­ser Form als Stif­tung gibt es seit dem Jahr 2013. Die Arbeit mit den Büchern hat das im Kern bis jetzt fast unver­än­derte Team jedoch schon 2002 in einer gemein­d­ein­ter­nen Bücher­ar­beit auf­ge­nom­men. Auch ich sel­ber arbeite seit die­ser Zeit mit. Im Jahr 2005 wurde uns eine Ver­sand­buch­hand­lung mit­samt Ver­lag zur Pflege anver­traut. Im Zuge einer Neu­ori­en­tie­rung grün­de­ten wir dann die Stif­tung Edi­tion Nehemia.

logo_webseiteNIMM UND LIES: Warum gerade „Edi­tion Nehe­mia“? Warum haben Sie sich für die­sen Namen entschieden?

Christoph Berger: Die bib­li­sche Per­son Nehe­mia ist ein gro­ßes Vor­bild für uns. In einer Zeit, wo viele der Juden lie­ber in Baby­lon blie­ben, als sich für das Wohl der Stadt Got­tes ein­zu­set­zen. In einer Zeit, wo selbst die in Jeru­sa­lem übrig geblie­be­nen Juden durch ihre Feinde bestimmt und bedrängt wur­den und ihre Hände gelähmt wur­den, setzte er es sich zum Ziel, sei­nen Zeit­ge­nos­sen zu helfen. Weiterlesen

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Kapitel 10: Gottes Weisheit und die menschliche Weisheit

5029_0 Üblicherweise wird bei der Betrachtung der Eigenschaften Gottes zwischen mitteilbaren und unmitteilbaren Eigenschaften unterteilt. Unmitteilbar sind Eigenschaften, die „Gottes Erhabenheit besonders deutlich machen (…). Für gewöhnlich gehören dazu Gottes Unabhängigkeit, Unwandelbarkeit, Unendlichkeit und Einheitlichkeit.“ Diese Eigenschaften besitzen wir als Menschen nicht einmal eingeschränkt.

Vor allem die moralischen Eigenschaften Gottes werden als mitteilbar bezeichnet, da wir zwar nur eingeschränkt und verdorben sind, aber eine Ahnung von diesen Eigenschaften besitzen. Da sich nach biblischem Verständnis zudem Weisheit und Ethik nicht trennen lassen, ist auch die Weisheit Gottes eine mitteilbare Eigenschaft Gottes. Weiterlesen

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Welch: Ist das Gehirn Schuld?

41E-odhlnLL._SY344_BO1,204,203,200_Es ist schon sehr interessant, wie man heutzutage alle schweren Krankheiten auf Funktionsstörungen des Gehirns schieben will und sich somit der Verantwortung entziehen möchte, was eigentlich aus dem Herzen herauskommt. Ist das Gehirn wirklich an allem schuld? Ist es immer berechtigt zu behaupten, dass falsches Verhalten auf medizinische Störungen zurückzuführen sei?

Depressionen, ADHS, Homosexualität, Alkoholismus, Alzheimer – das sind nur einige der vielen Themen, die Dr. Edward Welch in diesem Buch aus der Sicht der Bibel betrachtet. Er will mit seinem Buch Predigern, Seelsorgern, Familien und Betroffenen helfen, in der Praxis mit Gewohnheiten, Süchten und Verhalten richtig umzugehen. Weiterlesen

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Kapitel 9: Der allein weise Gott

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Weisheit ist die Kompetenz, das beste und höchste Ziel zu erkennen, die Gesinnung es zu erwählen, gepaart mit dem sichersten Mittel es auch zu erreichen. (S.105)

Diese sehr schöne Definition gibt Packer über Weisheit allgemein zu Beginn des neunten Kapitels.

Gott ist jedoch nicht nur weise, sondern auch mächtig, denn „sein ist beides, Weisheit und Macht (Dan.2.20)“. Wir können jedoch oftmals Gottes Weisheit nicht einsehen, da wir diese an unserem Wohlbefinden festmachen. Menschliche Probleme empfinden wir dann als Beweis für Gottes Begrenztheit. Am deutlichsten können wir Gottes Weisheit vor allem an seinem Umgang mit seinem Volk erkennen. Er wurde mit einem charakterschwachen Abraham fertig, so dass dieser schließlich seine Rolle in Gottes Heilspan treu erfüllte. Bei Jakob war er in der Lage ganz andere Medizin anzuwenden. Auch diesen führte er zum Segenssieg. Wir sollten schließlich in der Lage sein, Gottes Weisheit in unserem Leben zu erkennen. Mit einer dunklen Zukunft vor uns brauchen wir nicht zu zagen, denn Gott weiß ganz genau, was uns zum Besten dienen wird, wenn wir uns nur an Ihn klammern wollen.

Paulus ist uns hier ein großes Vorbild. Denn welche anderen Gründe auch immer hinter den Schwierigkeiten stecken, die ein Christ erleben wird (…), jedes Leid hat zumindest das eine Ziel, für das auch Paulus seinen Pfahl im Fleisch erduldete: Sie wurden uns gegeben, um uns demütig zu machen, und wir in dieser Lage die Kraft Christi in unserem irdischen Leben bezeugen. (S.116)

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Khalil: 100 Jahre – Ein Leben für IHN

8093-600x600Das Buch von Essam Khalil, das ursprünglich in Arabisch verfasst wurde, ist ein Taschenbuch von 155 Seiten. Es ist bereits in arabischer, englischer und niederländischer Sprache erschienen und wurde im Jahr 2014 in deutscher Sprache veröffentlicht.

Aus dem Vorwort wird deutlich, welches Ziel dieses Buch verfolgt: Es soll den Leser anspornen, seine Lebensentscheidungen nach göttlichen Werten zu treffen und sich in den Dienst für ihn hinzugeben. Es soll Eltern ermutigen, für ihre Kinder nicht unbedingt das irdische Wohl und Erfolg nach weltlichen Maßstäben zu suchen, sondern ihnen den Wert eines hingegebenen Lebens wichtig zu machen und auch nicht im Wege zu stehen, wenn Gott sie besonders gebrauchen möchte. Weiterlesen

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Buchrezension: Der Christ und sein Äußeres

276_0Der Autor hat den Mut, mit diesem Buch „ein heißes Eisen“ anzupacken, das ihm sicher nicht nur Zuspruch und dankbare Leser einbringen wird. Wobei es schade wäre, wenn das Buch nur von solchen gelesen würde, die grundsätzlich die Überzeugungen des Autors teilen.

Auch wenn ich nicht in jedem Detail den Ausführungen zustimmen kann und einzelne Schlussfolgerungen nicht unbedingt ausgewogen und hilfreich finde, so bin ich doch dankbar für diese Veröffentlichung, weil die Argumente nachvollziehbar sind und auf jeden Fall zum Nachdenken, zum Überprüfen und Korrigieren eigener Standpunkte anregen können.

Wohltuend ist auch, dass Töws nicht in einer richtenden, verletzenden Weise gegenüber andersdenkenden Lesern schreibt, sondern sich bemüht, auch auf die Argumente solcher Leser einzugehen, die aus einer anderen Tradition oder einem anderen Kulturkreis kommen. Weiterlesen

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Der Friseur, der das Beten lernen wollte

friseur

Vor einigen Tagen wurde hier schon ein Kinderbuch von R.C. Sproul vorgestellt. Heute möchte ich ein weiteres vorstellen, auf welches ich vor kurzem zufällig beim Stöbern an einem Büchertisch gestoßen bin. Man stelle sich folgende Situation vor: Während einer Familienandacht fragt eines der Kinder die Eltern, wie es lernen kann zu beten. Der Vater erzählt nun die Geschichte, die ihm half besser zu beten. Es ist die Geschichte des Friseurs, Meister Peter. Eines Tages hat er einen „Ausgestoßenen“ zum Kunden:

Die Tür öffnete sich und ein neuer Kunde betrat den Laden. Meister Peter erkannte den Mann sofort, denn er war ein Ausgestoßener. Der Kaiser jenes Lande hatte jedem eine große Belohnung versprochen, der diesen Mann ausliefern würde – tot oder lebendig!

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