Alle Artikel von “Sergej Pauli”

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Ole, der Pirat

312083210Von Mit-Blogger Alexander habe ich kürzlich ein besonderes Geschenk bekommen. Eine Hörspiel-CD-Box, welche die Abenteuer der Waisenkinder Ole und Anne beinhaltet. Diese finden auf der Suche nach Arbeit eine Anstellung auf einem Schiff. Dabei soll Ole der neue Moses (Schiffsjunge) sein. Jedoch merken die beiden erst auf hoher See, dass Sie auf einem Piratenschiff angeheuert haben … da ist es bereits zu spät, umzukehren.

Zum Glück erinnern Sie sich an einige Lektionen des alten Dorfpfarrers, die ihnen bei den verschiedensten Prüfungen und Abenteuern Kraft geben. Nach einem Überfall auf ein holländisches Schiff, haben die Piraten große Beute gemacht, aber auch einige Gefangene an Bord, davon zwei Missionare: Johannes und Jeremias (wobei, man wird es kaum glauben, Jeremias ein strenger, besonders „bibelfester“ Missionar ist, während Johannes sich durch sein Verständnis und seine Freundlichkeit auszeichnet). Weiterlesen

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Buchvorstellung: Ungers großes Bibelhandbuch

255317Immer wieder werde ich gefragt, ob es einen praktischen Bibelkommentar gibt, der die wichtigsten Themen der Bibel abdeckt, aber eben nicht zu umfangreich ist. Prinzipiell verweise ich dabei auf Ungers Bibelhandbuch. Ich finde dieses Handbuch äußerst gelungen und als ein einbändiges Werk bietet es hervorragende Hilfe vor allem für Bibeleinsteiger.

In der Einführung erklärt der Autor was die Bibel ist. Informationen zur Anordnung, Inspiration und Autorität der Bibel werden klar erläutert. Neben den guten, hochwertigen und auf höchste Kompaktheit ausgelegten Erklärungen beinhaltet das Werk zahlreiche Graphiken, Illustrationen, Schaubilder und Fotographien. So kann man sich z. B. ein Bild über die Anordnung der Stämme Israels während der Wüstenwanderung machen. Weiterlesen

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Kapitel 4: Der einzig wahre Gott

5029_0Wir wollen heute das vierte Kapitel des Buches „Gott erkennen“ von James I. Packer betrachten. Ich denke, wer noch mit einsteigen möchte, wird noch bis Kapitel sechs gute Möglichkeiten haben. Da die ersten sechs Kapitel die Grundlage für das ganze Buch darstellen. Somit besprechen Sie die grundlegenden Elemente des Wesens Gottes.

Ich persönlich muss zugeben, dass ich von Kapitel zu Kapitel ehrfürchtiger vor unserem HERRN werde. Ich glaube, die alten Israelis taten recht mit ihrer Ehrfurcht davor, den Namen Gottes in irgendeiner unehrenhaften Weise auszusprechen.

In Kapitel vier analysiert der Autor das zweite Gebot: „Du sollst dir kein Götterbild machen, kein Abbild von irgendetwas droben im Himmel oder unten auf der Erde oder im Meer. Du sollst dich auf keinen Fall vor ihnen niederwerfen oder sie anbeten! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott“ ( 2. Mo 20,4-5). Weiterlesen

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Buchvorstellung: Biblische Seelsorge

Wenn die Evangelikalen die biblische Seelsorge nicht neu entdecken und Gottes Wort wieder seine rechtmäßige Stellung als oberster Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens einräumen, werden wir unser Zeugnis vor der Welt einbüßen, und die Gemeinde selbst wird umkommen. So ernst steht es!

cover_-_biblische_seelsorge_entwurf-blauDieses wegweisende Handbuch der Seelsorge basiert nicht auf weltlicher Psychologie, sondern entfaltet biblische Wahrheiten und führt Menschen mit ihren Problemen in die Gegenwart Gottes. Die folgenden drei Überzeugungen bilden dazu die Grundlage:

  • Es gibt nur eine verbindliche Autorität, an die Christen sich wenden können und sollen, wenn sie anderen helfen wollen, die Probleme ihres Lebens zu meistern: das Wort Gottes.
  • Seelsorge soll innerhalb der Ortsgemeinde ausgeübt werden.
  • Die Gläubigen sollen zugerüstet werden, um mit biblischer Seelsorge Anderen helfen zu können.

Die Seelsorge, die viele Gemeinden betreiben, zerstört eigentlich nur mehr, als dass sie dem Menschen hilft. Warum? Weil man Gottes Wort nicht mehr als die völlige Autorität über das eigene Leben stellt! Man glaubt nicht mehr, dass die Bibel in jeder Lebenslage, in jeder Lebenssituation einem Hilfe und Rat gibt. Das Wort ist nicht mehr allgenügsam. Weiterlesen

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Das andere Evangelium…

Eines Tages, es waren meine ersten Anläufe, durfte ich in meiner Gemeinde das Einleitungswort sprechen. Ich wählte den Text über die Helden Davids und habe dies so angewandt, dass wir als Christen immer danach streben sollten, Gottes Helden zu sein. Wie gesagt, waren es damals die mittelmäßigen Anfänge eines sowieso mittelmäßigen Predigers … Nach dem Gottesdienst wurde ich von einem Bruder angesprochen (von dem ich auch bis heute große Stücke halte), der mir den Text aus Galater 1,6-10 vorhielt. Das Fazit war kurz gefasst folgendes: Ich habe zu sehr die menschliche Verantwortung betont und nicht das „Evangelium“, somit hätte ich ein falsches Evangelium verkündigt. Nun, ich habe damals nicht viel widersprochen, habe aber die Ermahnung damals auch nicht ganz genau verstanden.

Eigentlich geht es mir nicht um die Ermahnung (möglicherweise war sie zu diesem Zeitpunkt durchaus angebracht, ich kann es jedoch so viele Jahre darnach nicht mehr wirklich überprüfen). Es war damals nur das erste Mal, dass ich mit dem Vorwurf konfrontiert wurde, dass mein Evangelium nicht korrekt sei, ich ein überaus schrecklicher Irrlehrer wäre, und kurz davor stehe verflucht zu werden (Vergleiche Galater 1,6-10). Manchmal traf es auch nicht mich, sondern ich habe nur mitbekommen, welches verkehrte Evangelium denn der ein oder andere Verkündiger betreiben sollte.

Der absolute Klassiker unter Russlanddeutschen ist dieser: Dieser oder jener Bruder predige ein verkehrtes, ja ein falsches Evangelium, denn seine Frau trägt kein Tuch, und über ihre Kleider wolle man erst gar nicht reden. Und wieder wurde die Bibel ausgepackt und natürlich Galater 1,6-10 vorgelesen (Nur ein Deja-Vu?). Das blanke Entsetzen steht den dann im Gesicht, wenn man dann entgegen wirft: Lieber Bruder, nicht nur dass seine Frau kein Tuch trägt, die haben ja auch einen Fernseher im Heim (Bis vor etwa fünf Jahren hat man noch hinzugefügt „und sogar einen DSL-Anschluss“. Aber irgendwie hat sich das Internet auch unter ganz erzkonservativen Russlanddeutschen durchgesetzt, seitdem ist DSL keine falsches Evangelium mehr.) Weiterlesen

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Kapitel 3: Erkennen und Erkannt sein

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Teil 3 der Leserunde: Wir besprechen jede Woche ein Kapi­tel im Buch „Gott erken­nen“ von James I. Packer.

Kapitel drei gefällt mir bisher am besten. Es fängt schon sehr spannend mit einer Katechese an:

Wozu sind wir erschaffen worden? Um Gott zu erkennen.

Was soll unser Lebensziel sein? Gott zu erkennen.

Was ist das „ewige Leben“, das Jesus schenkt? Die Erkenntnis Gottes.

Was ist das Beste im Leben, was bringt uns mehr Freude, Glückseligkeit und Zufriedenheit als alles andere? Die Gotteserkenntnis.

Mir ist bisher nicht die lehrmäßige Bedeutung von Joh.17,3 bewusst gewesen: Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. Wer Gott erkennt, hat also das ewige Leben, oder noch besser: Für Jesus ist die Erkenntnis Gottes dasselbe, wie das ewige Leben. Weiterlesen

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Die Sünde hat unsere Natur so umschlungen, wie die Riesenschlange ihr Opfer umklammert

Kennst du das? Da ist der eine Autor, und jeder redet von ihm, wie toll und großartig er sei. Wie geistlich seine Werke, wie gottesfürchtig sein Wandel. Doch frage ja nicht, wie viele Bücher der Lobende vom zu Lobenden gelesen hat. Meistens nur einige Zitate.

So erlebe ich das immer wieder mit Martin Luther. In höchsten Tönen wird die Leistung des großen Reformators gelobt, doch seine Werke kennt heute kaum einer. Ich glaube Jean Calvin trifft es noch härter. Wie viele „Calvinisten“ haben wohl Calvins Werke studiert?

Ich denke aber auch an einen dritten in dieser Reihe, nämlich an den Fürsten der Prediger, Charles Haddon Spurgeon. Der christliche Markt (auch deutschsprachig) ist relativ reichhaltig an Werken von Spurgeon, wie man auch dieser Bibliographie entnehmen kann. Jedoch scheint es guten Büchern meist  so zu gehen wie einer Familienbibel: Schön platziert im Regal, und regelmäßig abgestaubt, damit man nicht sieht, dass man das Buch kaum aufmacht.

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Kapitel 2: Die ihren Gott kennen

5029_0Heute wollen wir gemeinsam Kapitel zwei des Buches Gott erkennen von James I. Packer betrachten.

Kapitel zwei fängt mit einer interessanten Begebenheit aus dem Leben des Autors an:

Es war ein herrlicher Sommertag, und ich machte einen Spaziergang mit einem Studenten. Dieser hatte soeben seine Chancen für eine akademische Laufbahn durch eine Auseinandersetzung mit den kirchlichen Würdenträgern über die Lehre vom Evangelium der Gnade praktisch verwirkt. „Aber das spielt keine Rolle“, sagte er nach einer Weile, „denn ich habe Gott erkannt und sie nicht.“

Was in Kapitel eins bereits angedeutet wurde, führt der Autor weiter aus. Es geht um Erkenntnis Gottes und nicht um bloßes Wissen über Gott:

Wir mögen so viel über Gott in Erfahrung bringen wie Calvin – und das werden wir früher oder später, wenn wir Calvins Werke sorgfältig studieren -, und doch werden wir dadurch kaum zu wahrer Gotteserkenntnis gelangen.

Man kann also nicht nur ein breites theologisches Wissen ansammeln, sondern auch zahlreiche praktische und seelsorgerliche Erfahrungen, ohne dabei Gott tatsächlich zu kennen. Weiterlesen

James I. Packer: Gott erkennen
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Kapitel 1: Theologie – Die Lehre von Gott

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Wie vor einigen Tagen angekündigt, fangen wir heute mit einer Leserunde an: Wir versuchen jede Woche zusammen ein Kapitel im Buch Gott erkennen von James I. Packer zu lesen und zu besprechen.

Im ersten Kapitel führt der Autor zahlreiche Motive an, sich mit der „Lehre von Gott“ (= Theologie)  zu beschäftigen.

Ein umfangreiches Zitat von Charles H. Spurgeon gibt den ersten Vorschmack auf die Segnungen, die die treffen, die Gott von ganzem Herzen suchen. Wer Gott erkennt, wird gedemütigt: „Die Gottheit ist so tiefgründig, dass unser Hochmut in ihrer Unendlichkeit versinkt. Andere Themen können wir erfassen und bewältigen: bei ihnen empfinden wir eine Art Selbstzufriedenheit …“

Doch so demütigend dieser Gegenstand für das Herz ist, ist er auch erhebend. Denn tröstlich ist es zu wissen, welcher Gott mein Schicksal in der Hand hält. Doch braucht man Theologie heute im 21. Jahrhundert noch? Sollte man sich wirklich mit einem derart „verstaubten“ Thema beschäftigen? Heute sieht ein pragmatisches Christentum keine Anwendung in der Theologie (man fürchtet gar unnötige Pfaffengezänke um Paragraphen und Definitionen). Dabei ist Theologie, so führt Packer aus, das praktischste Thema auf dieser Welt überhaupt:

In Wirklichkeit ist es jedoch das praktischste Projekt, mit dem man sich befassen kann. Gott zu erkennen ist von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, ein gelungenes Leben führen zu können.

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Buchvorstellung: Die Hungersnot

584312000Steven Lawson ist eine der wenigen, kostbaren Ausnahmen und gehört wohl mit Abstand zu meinen Lieblingspredigern. Ein Lehrer von mir sagte mal: ,,Er fängt bei 100 % an zu predigen und ab da geht es nur noch bergauf!“
Seine Bücher zu lesen ist ebenso interessant, wie ihm zuzuhören. Er ist so voller Leidenschaft, ein meisterhafter auslegender Prediger der Schrift, ein freundlicher Mensch! Wie John MacArthur im Vorwort dieses Buches schreibt, hat Lawson begriffen, dass der große Mangel der heutigen Kirche die sorgfältige Auslegung der Heiligen Schrift von der Kanzel aus ist.

In seinem Buch ,,Die Hungersnot“ macht Lawson klar, was die Gemeinden mehr denn je brauchen. Alles schreit nach Pastoren, die ihrer höchsten Berufung gerecht werden und Gottes Forderungen erfüllen – Pastoren, die ihrer Herde das ganze Wort Gottes predigen. Wir brauchen Männer Gottes, die sein Wort auf eine Weise auslegen, dass Seine Stimme gehört, Seine Herrlichkeit gesehen und Sein Wille befolgt wird. Das ist Auslegungspredigt, die wir heute so bitter nötig haben.

Die Hungersnot ist eine durch und durch biblisch orientierte Ausarbeitung über das Thema Predigt. Es ist eine großartige Übersicht über einige der wichtigsten und grundlegendsten Anweisungen, die die Bibel für Prediger bereithält.

Von meiner Seite aus kann ich dieses Buch nur weiter empfehlen. Es macht sehr deutlich, was wir heute brauchen, und motiviert einen förmlich dazu, nach ,,auslegenden Predigten zu suchen“. Nach diesem Buch habe ich mehr denn je auf den Inhalt der Predigten geachtet. Nebenbei lernt man Vieles zu berücksichtigen, was einem davor nie aufgefallen wäre.

Manuel Klem

Titel: Die Hungersnot
Autor: Steven J. Lawson­
Sei­ten: 122
Ein­band: Paperback
Jahr: 2007
Ver­lag: Mitternachtsruf
ISBN: 978-3858103123
Preis: 8 EUR
erhält­lich bei: cbuch.de
Leseprobe: cbuch.de