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10 + 1 Fragen an Markus Till

Markus Till organisiert das Projekt „Aufatmen in Gottes Gegenwart„, bloggt regelmäßig und scheut sich nicht vor Kontroversen, so z. B. im idea Streitgespräch oder auch mit HossaTalk. Ein beachtenswerter Beitrag ist: „6 Gründe für die Flucht aus Evangelikalien“.

  1. Wie wurden Sie Christ?

Ich habe mich mit 11 Jahren auf einer evangelistischen Kinderfreizeit bekehrt.

  1. Was ist der Schlüssel zum geistlichen Wachstum?

Entscheidend ist für mich: Nah am Herrn bleiben! Möglichst regelmäßig Zeit im Gebet und in Gottes Wort verbringen. Dazu kommt: Mit der Kraft des Heiligen Geistes rechnen. Teil einer lebendigen christlichen Gemeinschaft sein. Und meine Berufung entdecken und darin anderen Menschen dienen. Weiterlesen

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Dietrich Bonhoeffer : Gemeinsames Leben

Ende September 1937 schließt die Geheime Staatspolizei das von Dietrich Bonhoeffer in Finkenwalde geleitete Predigerseminar und Bruderhaus der Bekennenden Kirche. Ein Jahr später, im September 1938, schribt Bonhoeffeer- im Göttinger Haus seiner emigrierten Zwillingsschwester Sabine Leibholz – die Seiten des „Gemeinsamen Lebens“ in einem Zug nieder. (aus Dietrich Bonhoeffer Auswahl Güterlsoher Verlagshaus,  1 Auflage 2006, Band 3, S. 175, Vorwort des Herausgebers)

Diese kleine Schrift hat mich mit voller Wucht erwischt und auch deutlich ermahnt. Selten habe ich so viel hilfreichen Inhalt auf komprimierten Raum gefunden:

Es ist nichts Selbstverständliches für den Christen, dass er unter Christen leben darf. Jesus Christus lebte mitten unter seinen Feinden. Zuletzt verließen ihn alle Jünger. Am Kreuz war er ganz allein, umgeben von Übeltätern und Spöttern (…) So  gehört auch ein Christ nicht in die Abgeschiedenheit eines klösterlichen Lebens, sondern mitten unter die Feinde. Dort hat er seinen Auftrag, seine Arbeit

Daraus abgeleitet ergibt sich für Bonhoeffer, dass Gemeinschaft ein Geschenk der Gnade Gottes ist. Hier bleibt kein Raum für Unzufriedenheit und Undankbarkeit für dieselbe:

Der Gefangene, der Kranke, der Christ in der Zerstreuung erkennt in der Nähe des christlichen Bruders ein leibliches Gnadenzeichen der Gegenwart des dreieinigen Gottes. Besucher und Besuchter erkennen in der Einsamkeit aneinander den Christus, der im Leibe gegenwärtig ist, sie empfangen und begegnen einander, wie man dem Herrn begegnet, in Ehrfurcht, in Demut und Freude. (….) Liegt aber schon so viel Seligkeit in einer einzigen Begegnung des Bruders mit dem Bruder, welch unerschöpflicher Reichtum muss sich dann für die auftun, die nach Gottes Willen in täglicher Gemeinschaft des Lebens mit anderen Christen zu leben gewürdigt sind! Freilich, was für den Einsamen unaussprechliche Gnade Gottes ist, wird von dem täglich Beschenkten leicht missachtet und zertreten. Es wird leicht vergessen, dass die Gemeinschaft christlicher Brüder ein Gnadengeschenk aus dem Reiche Gottes ist (…)

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Ebertshäuser: Der priesterliche Auftrag der Gemeinde

Wozu dient eigentlich eine christliche Gemeinde? Was ist ihr Auftrag und wozu gehen wir Sonntag für Sonntag zur Gemeindestunde? Oft mache ich mir Gedanken, wie eine Gemeinde aufgebaut sein sollte, über Konflikte oder heikle Lehrfragen. Dabei geht die grundlegende Frage „Wozu?“ leider schnell vergessen.

Eine gute Hilfestellung, um dieser Fragestellung nachzugehen, ist das Buch von Rudolf Ebertshäuser mit dem Titel: „Der priesterliche Auftrag der Gemeinde und sein endzeitliche Gefährdung“.

Auf den ersten 80 Seiten wird die biblische Lehre aufgearbeitet, beginnend beim aaronitischen Priesterdienst bis zu den Lehrbriefen des Neuen Testaments. Weiter wird behandelt, was der Dienst der Anbetung für Gott bedeutet und wie dies in unseren Gemeinden und in unseren persönlichen Leben verwirklicht werden kann. Diese Fragen werden auf ungefähr 40 Seiten erörtert. Weiterlesen

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10 + 1 Fragen an Reinhard Junker

Reinhard Junker dürfte vor allem für sein aufsehenerregendes Werk „Evolution – ein kritisches Lehrbuch“ bekannt sein, welches er gemeinsam mit Siegfried Scherer veröffentlicht hat. Das Werk ist bereits in der 7. Auflage vorhanden und hat viele Evolutionsbiologen aufgebracht, offensichtlich sprechen die Thesen also an. Ausgezeichnet ist auch das Journal „Studium Integrale“, unbedingt empfehlenswert, geradezu Pflichtlektüre für Menschen, die den Schöpfungsbericht ernst nehmen.

  1. Wie kamen Sie dazu Bücher zu schreiben?

e-Mail an Reinhard JunkerDas ist eine längere Geschichte. Sie beginnt eigentlich damit, dass ich während meines Studiums ein entschiedener Christ wurde (vorher war ich eine Art Traditionschrist). Ich studierte neben Mathematik auch Biologie und wurde mit der Evolutionslehre konfrontiert. Durch das Bibellesen merkte ich, dass es schwierig ist, Bibel und Evolution zusammenzubringen. Das hat mich motiviert, Evolution kritisch zu hinterfragen (ohne dass ich Evolution gleich abgelehnt hätte). Das wiederum erforderte eine gründlichere Beschäftigung mit der Materie, als man es normalerweise als Biologiestudent täte. Damals war das nicht einfach, denn es gab kaum kritische Literatur. Um die Sache abzukürzen: Nach Studium, Referendariat und kurzer Zeit des Lehramts kam ich als vollzeitlicher Mitarbeiter zur Studiengemeinschaft Wort und Wissen mit dem Auftrag, die Herausgabe eines evolutionskritischen Schulbuches zu koordinieren und selber mit eigenen Texten dazu beizutragen. Dieses Lehrbuch – damals unter dem Titel „Entstehung und Geschichte der Lebewesen“ – war mein erstes Buch, zu dem aber noch viele weitere Autoren beigetragen haben. Weiterlesen

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10 + 1 Fragen an Karl Heinz Vanheiden

Karl Heinz Vanheiden dürfte vor allem für seine Arbeit an der Neuen evangelistischen Übersetzung bekannt sein. Daneben veröffentlichte er weitere Eigene Werke, wie das gemeinsam  mit Werner Gitt entstandene evangelistische und evolutionskritische Buch „Wenn Tiere reden könnten.“

  1. Wie kamen Sie dazu Bücher zu schreiben?

Als Beauftragter für Jugendarbeit in den Brüder-Gemeinden musste ich Material für Mitarbeiter in Jugendfreizeiten erarbeiten, das dann vervielfältigt wurde. So kam ich in der Zeit der DDR zum Schreiben. Dann gab es einen Versuch, ein evangelistisches „Traktat“ zu verfassen, das allerdings zuerst „im Westen“ gedruckt wurde, bevor es in der DDR erscheinen konnte. Durch kurze Artikel in der Gemeindezeitschrift der Baptisten „Wort und Werk“, deren Innenteil die Brüder-Gemeinden gestalten durften, war ich gezwungen sorgfältig zu formulieren.

Unter Christen aus Freikirchen und der Gemeinschaftsbewegung in der DDR wurde eine von mir verfasste Stellungnahme zum Biologielehrbuch der 10. Klasse (gegen die dortige Evolutionslehre) häufig kopiert. Kurz vor der „Wende“ schrieb ich eine Geschichte über ein Tier – ich weiß nicht mehr welches – vielleicht war es der Spatz oder der Regenwurm oder der Maulwurf, die von dem Wunderwerk ihrer Schöpfung erzählten und die Evolutionstheorie auf die Schippe nahmen. Daraus entstand später zusammen mit Werner Gitt das Buch „Wenn Tiere reden könnten“, das viele Auflagen erlebte und in viele Sprachen übersetzt wurde. Weiterlesen

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10 Jahre Missionswerk Voice of Hope

VoH-JubiläumsangeboteDas Missionswerk Voice of Hope feiert 2018 sein 10-jähriges Jubiläum. Da das Missionswerk auch als Verlag tätig ist, sollten unsere Leser davon erfahren. Bei den Jubiläumsangeboten sind einige wertvolle Bücher um bis zu 74 % reduziert. Einige Artikel sind bereits ausverkauft. Die Angebote gelten noch bis zum 31. August 2018.

1. Jona – von Hermann F. Kohlbrügge

Dieses Buch ist von 9,90 auf 2 Euro reduziert. Der Inhalt ist klasse. Mit sieben Predigten wird der Leser durch das Bibelbuch Jona geführt. Sie sind erbaulich und ermutigend und vor allem immer christuszentriert.

2. Mary Jones und ihre Bibel

Dieses Kinderbuch ist ein Klassiker und sollte in keiner Familie fehlen. Sehr eindrücklich lernen hier Kinder und Erwachsene, wie wertvoll einem die Bibel sein sollte. Auch wenn das Bibelbuch an sich für jeden erhältlich und auch bezahlbar ist, wird vielleicht gerade deswegen der Wert ihrer Botschaft oft für wertlos geachtet. Das wird an der abnehmenden Bibelkenntnis deutlich. Dieses Buch möchte dem schon bei Kindern entgegenwirken. Es kostet nur 5 Euro.

3. Musik-CDs

Voice of Hope bietet seit einigen Jahren hochwertige und aufwendig aufgenommene Musik- und Lieder CDs an. Einige CDs sind noch wenige Tage für nur 5 Euro erhältlich. Zum Teil sind es bekannte Glaubenslieder, aber auch neue Lieder und aus dem englischen übersetze wurden vertont. Die Hörproben sind aussagekräftig und sprechen für sich.

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Blog: challies.com

Ich bin diese Tage auf den sehr interessanten Blog von Tim Challies gestoßen.

Zunächst einmal ist die Menge wirklich überwältigend und ich habe den „Fehler“ begangen mich für den Newsletter anzumelden. Nun kommt tatsächlich täglich eine Mail mit sehr vielen unterschiedlichen Infos. Manchmal sind es nur Zusammenstellungen von unterschiedlichen Beiträgen und Artikeln von anderen Blogs, was schon äußerst hilfreich, weil man durch die kurze Indizierung sehr schnell filtern kann, was einen gerade interessiert.

Besonders beeindruckt mich die Bandbreite seiner persönlichen Artikel. So erschien in kurzer Abfolge ein Artikel über Joel Osteen, eine interessante Überlegung zum Thema „Krieg und Anbetung“, und eine Betrachtung über die Salonfähigkeit von Pornographie.

Der Autor ermutigt seine Leser ihm Leserbriefe zu schreiben, welche er dann auch teilweise ebenfalls veröffentlicht.

Challies scheint auch ein Liebhaber des Schönen zu sein, so sind seine Bilder auf Instagram sehr hochwertig.

Schließlich erstellt er regelmäßig Wallpaper mit Zitaten, ein Beispiel findet sich als Beitragsbild.

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Tipp: Von Saba nach Zion (Dr. Fritz May)

Im Mai 1991 geschah eines der größten Wunder in der Geschichte des Volkes und Staates Israel: In einer dramatischen Rettungsaktion brachten 36 israelische Flugzeuge innerhalb von 36 Stunden 14.800 schwarze Kinder Salomos (falaschas) aus dem afrikanischen Hunger- und Bürgerkriegsland Äthiopien, nach »Zion, Jerusalems Land«. Ihre Heimkehr wurde unter dem Code-Wort »Operation Salomo« generalstabsmäßig geplant und durchgeführt. Viele nannten sie »ein Werk Gottes«. Jahre zuvor konnten bereits bei ähnlichen Aktionen Tausende von äthiopischen Juden gerettet werden.

Der theologische Publizist Fritz May, einer der besten Israel-Kenner, schildert in diesem interessanten und spannend geschriebenen Bericht Vorgeschichte, Ablauf und Hintergründe der spektakulären Ereignisse. Zugleich macht er den Leser mit der faszinierenden Geschichte eines 3000 Jahre alten jüdischen Volksstammes im Land des »Löwen von Juda« bekannt, der lange verschollen und vergessen war und nun nach Zion heimkehrte.

Folgen Verlag, als eBook 3,99 EUR, ePub/Mobi, erhältlich bei: ceBooks.de

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Tipp: Wie war das mit Jesus? (Jost Müller-Bohn)

In Deutschland herrscht zunehmend geistlicher Notstand. Während einer öffentlichen Rätselstunde wurde vor Tausenden Zuschauern die Frage gestellt: »Was sehen Sie, wenn Sie in den Himmel kommen?« Die Antwort lautete: »Die Engel,« oder: »Die Sterne«. Sonst gab es keine weiteren Angaben. Von Gott, dem Schöpfer oder von Jesus Christus wusste keiner etwas zu sagen.

»Wie war das mit Jesus?« stellt Kindern und Jugendlichen unserer Tage die einzelnen Berichte des Neuen Testamentes gut und verständlich vor, immer mit dem Blick auf wichtige Einzelheiten aus dem Leben Jesu.

Der Autor schreibt in seinem Vorwort: »Deshalb war es mir seit längerer Zeit ein Anliegen, eine einfache Schilderung vom Leben Jesu, seinen Jüngern und den Menschen, die ihnen begegneten, zu verfassen, die dann von Schülern im Religions- oder Konfirmandenunterricht, aber auch von Erwachsenen, die durch das allgemeine Desinteresse gegenüber den geistlichen Werten zu einem geistlichen Tiefstand gekommen sind, gelesen werden, um gerade ihnen die einfachsten Begriffe und den Inhalt der Botschaft des Neuen Testaments in kurzgefasster, verständlicher Form darzulegen.« Illustriert ist das eBook mit Holzschnitten von Julius Schnorr von Carolsfeld (1794-1872).

Folgen Verlag, als eBook 4,99 EUR, ePub/Mobi, erhältlich bei: ceBooks.de

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NEU: schöpfung.info Nr. 3 „Himmel“

Um Christen bei der Auseinandersetzung von Bibel und Wissenschaft zu unterstützen und Glauben zu stärken, wurde im Herbst 2017 eine Initiative ins Leben gerufen, die neben einer Website das kostenfreie Magazin „schöpfung.info“ herausgibt. Jetzt ist die dritte Ausgabe „Himmel“ erschienen und kann kostenlos angefordert werden.

Im Vorwort heißt es:

Was erschuf Gott eigentlich am zweiten Tag? Am ersten Tag war es Licht über einer wasserbedeckten Erde. Aber am zweiten Tag? Die Bibelübersetzungen geben das hebräische Wort רקָיִעַ (rakija) unterschiedlich wieder: Feste, Ausdehnung, Firmament, Gewölbe. Scheinbar ist es nicht so einfach, den passenden Begriff zu finden. Der Himmel ist aber überall ein zentraler Begriff in 1. Mose 1:8 und daher auch Leitthema dieser Ausgabe!

Eine klare Struktur ist während der Schöpfungswoche zu beobachten: die Scheidung von Licht und Finsternis am ersten Tag, die Scheidung der Wasser ober- und unterhalb der Ausdehnung am zweiten und die Scheidung von Land und Meer am dritten Tag. Daher kann man die Ausdehnung vom zweiten Tag als die Erdatmosphäre deuten: mit dem Wasser auf der Erdoberfläche „unter“ und dem Wasser in der Luft – oft sichtbar in Form von Wolken – als „über“ der Ausdehnung.

Unter bibelgläubigen Wissenschaftlern gibt es auch die Idee, dass mit der Ausdehnung vielleicht sogar der gesamte Raum des Universums gemeint sein kann – dann wäre Wasser am Rand des Universums zu finden, das für die kosmische Hintergrundstrahlung verantwortlich sein könnte. Tauchen Sie ein in die Himmel! Nein, das ist kein Schreibfehler, es ist tatsächlich die Mehrzahl gemeint! Finden Sie heraus, warum!

Das Magazin erscheint drei Mal im Jahr und kann auf schöpfung.info kostenlos abonniert werden. Die zweite Ausgabe hat 32 Seiten.