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Buchbesprechung: Aus der Tiefe rufe ich HERR, zu DIR!

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Luther war ein Mann des Gebets. Er soll auf die Frage, wie sein Plan für den nächsten
Arbeitstag aussehe, geantwortet haben: »Arbeit, Arbeit von früh bis spät. Und in der Tat habe ich so viel zu tun, dass ich die ersten drei Stunden im Gebet verbringen werde.«

Wer für das Jahr 2015 noch nach einem passenden Andachtsbuch Ausschau hält, dem sei diese Zusammenstellung zum Thema Gebet empfohlen, die 2014 im Verlag CLV erschienen ist. Zuerst war ich etwas skeptisch: Alle 365 Tage nur das Thema Gebet? Wird dies mit der Dauer nicht eintönig?  Ich sollte mich irren: Dieses Andachtsbuch gefällt mir noch etwas besser, als das, welches wir mit der Familie bisher lasen:

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Verlosung: 3x A5-Noblesse weekview-Kalender 2015 *BEENDET*

weekview Noblesse 2015 Kalender

UPDATE: Die Gewin­ner ste­hen fest und wurden per E-Mail benach­rich­tigt: Andreas, Andreas und Philipp Keller. Herz­li­chen Glückwunsch!

Zeit ist kostbar! Deswegen sollen wir die Zeit auskaufen (Eph 5,16). Und das geht am Besten mit einem strukturierten Wochenablauf. Wer jetzt noch keinen passenden Termin-Planer für 2015 gefunden hat, bekommt hier die Chance, einen von insgesamt drei hochwertigen Kalender von weekview zu gewinnen. Mit diesem Planer bekommst du nicht nur einen typischen Terminkalender, den es in jedem Supermarkt zu kaufen gibt. Mit einem weekview-Kalender lernst du, deine Zeit auszukaufen. Wenn du das weekview-Konzept verinnerlicht hast, wirst du ein wertvolles Werkzeug für das ganze Leben immer parat haben.

Wir verlosen den A5-Timer „Noblesse“ 2015. Es ist das Flaggschiff von weekview und kostet im Handel 22,80 Eur. Die wichtigsten Daten auf einen Blick sind:

  • Prioritäts-orientierte Wochenplanung mit dem weekview®-Zeitplansystem
  • Wochenprioritäten – Tages-Aufgaben und Termine, praktische Jahresübersichten, 20 selbstdefinierbare Listen
  • Wochenandacht und pro Tag ein Bibelvers
  • Innovatives Design, hochwertiges Material, edles Kunstleder, abgerundete Ecken, 2 Lesebänder

Teil­nah­me­be­din­gun­gen: Weiterlesen

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Buchvorstellung: Zürcher Bibel

Neulich ist mir etwas Lustiges widerfahren. Beim Lesen eines Buches fiel mir auf, dass die Bibelzitate vorwiegend aus der Neuen Genfer Übertragung stammten. Mir als Luther-Bibel-Leser fiel die Andersartigkeit positiv auf. Nun fragte mich meine Frau, was ich mir zu Weihnachten wünsche. Ich dachte zwar an die Genfer Übertragung, sprach jedoch in Gedanken: „Wenn du mir unbedingt was schenken willst, dann bitte die Zürcher Bibel“.

Dabei wusste ich zu dem Zeitpunkt gar nicht, dass es eine solche Übersetzung gibt. Tatsächlich gibt es diese Bibel, wie ich überraschenderweise bei der Bescherung festgestellt habe, und diese hat sogar eine weitreichende Geschichte. Bereits der Reformator Ulrich Zwingli legte die Grundlage für diese, meines Erachtens gelungene Übersetzung. Ich habe übrigens die „Neue Zürcher Bibel“ bekommen, die 2007 erschienen ist. Weiterlesen

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Ankündigung Leserunde: Gott erkennen

Ich treffe mich mit einem Bruder regelmäßig zum Gebet. Dabei haben wir seit einigen Wochen angefangen bei jedem Treffen ein Kapitel in einem Buch zu lesen. Nachdem wir uns einige Gedanken gemacht haben, haben wir uns für das Buch „Gott erkennen“ von James I. Packer entschieden.

Prinzipiell finde ich, dass Bücher die sich mit Gott beschäftigen, rar sind. Spontan fällt mir nur noch Das Wesen Gottes von A.W. Tozer ein.

Dennoch bin ich davon überzeugt, dass unter Christen unserer Zeit ein großer Mangel an Erkenntnis Gottes vorliegt. Hierbei möchte ich auch mich selbst kritisieren. Es ist etwas mehr als ein Jahr her, als ich nach intensivem Bibelstudium erkennen musste, wie ich-fixiert mein Glaube ist: Es geht um meine Errettung, um meine Zufriedenheit, um mein Wohlbefinden. So dachte ich viele Jahre meines Glaubenslebens, bis ich überhaupt zu fragen anfing, wer denn mein Gott wirklich sei.

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Mit weekview-Kalendern das Jahr 2015 planen

Seit 2011 empfehlen wir hier weekview-Kalender. Das Jahr 2015 hat bereits begonnen, aber es ist noch nicht zu spät, mit einem bewährten Planer von weekview zu beginnen. Das Sortiment ist gewachsen und das Konzept optimiert. Ganz neu ist der weekview compact note 2015. Den folgenden Artikel veröffentlichen wir mit freundlicher Genehmigung von weekview. Zuerst wird das weekview Konzept erläutert und danach erfährt man etwas über die Ziele von weekview und lernt das Team kennen.

Gibt es so etwas, wie ein biblisches Lebens- und Zeitmanagement? Gibt uns die Heilige Schrift Prinzipien und Richtlinien, die in das professionelle Zeitmanagement-Business hineinwirken?

weekview ist ein Zeitmanagementkonzept, das ein uraltes Prinzip, die biblische 7-Tage-Woche, in den Mittelpunkt stellt. Der zündende Gedanke kam während einer Vortragsreihe über Genesis 1. Dort wird berichtet, wie Gott die Erde in sechs Tagen erschuf und am 7. Tag ruhte. Plötzlich war klar: Wenn das die Wahrheit ist, dann muss sie sich auch in unserem Leben als funktionierend erweisen, dann ist die 7-Tage-Woche ein entscheidender Schlüssel für effektives Zeitmanagement: Sechs Tage arbeiten – zielgerichtet und intensiv – und am siebten Tag ruhen – innehalten, danken und sich neu orientieren. Wenn Gott von Anfang an in den Dimensionen Tag und Woche arbeitet und später bei der Einführung des Sabbats darauf Bezug nimmt (5. Mose 31,17), dann kann es nur gut und gesund sein, darauf zu achten. Weiterlesen

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Die beliebtesten Blogbeiträge aus 2014

Mit 2014 geht inzwischen das achte Jahr von NIMM UND LIES zu Ende. Begonnen hat es 2007 mit Eduard Klassen, der bereits einige Bücher vorgestellt hatte, bis ich zuerst als Leser und dann auch als Autor zu diesem Blog gestoßen bin. Vor zwei Jahren ist Sergej Pauli dau gekommen, so dass wir zurzeit zu dritt interessante Bücher, eBooks und andere Medien aus dem konservativ-evangelikalen Spektrum vorstellen.

Im vergangenen Jahr haben wir 124 Beiträge veröffentlicht. Zwischen den Tagen werden wir den 125. Beitrag online stellen. Jeden Monat haben wir durchschnittlich etwa 10 neue Artikel geschrieben. Ab und zu haben wir aufgeräumt und einzelne Artikel, die nur eine zeitliche Relevanz hatten, gelöscht. Insgesamt stehen jetzt 625 Artikel zum Lesen bereit.

Es ist immer wieder interessant zu beobachten, welche Artikel am meisten aufgerufen werden. Zunächst hier die beliebtesten Blogbeiträge aus 2014. Weiterlesen

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Bilanz: 2 Jahre ceBooks.de und Folgen Verlag

Wir befinden uns in den letzten Tagen vor dem neuen Jahr 2015. Es wird Zeit zurückzublicken und zu sehen, was aus ceBooks.de im zweiten Jahr und aus Folgen Verlag im ersten Jahr nach Gründung geschehen ist. Was haben wir erreicht, wie ist die Entwicklung, wie geht es weiter?

folgenverlagAls Eduard Klassen und ich im Oktober 2012 als Blogger von NIMM UND LIES die Frankfurter Buchmesse besuchten, dachte keiner von uns daran, dass in zwei Monaten ceBooks.de an den Start gehen würde. Erst mit der Verarbeitung der Gespräche mit christlichen Verlegern und der Beobachtung der Leser-Interessen hier im Blog reifte die Idee zu dem, was heute auf ceBooks.de zu sehen ist.

Im Frühjahr 2014 haben wir unser eBook-Angebot enorm erweitert. Ausgewählte eBooks aus den Verlagen SCM Hänssler, SCM R. Brockhaus, SCM Collection, Gerth Medien, Brunnen, Francke, Neukirchener Verlagsgesellschaft, Neufeld Verlag und anderen Verlagen haben wir aufgenommen. Weiterlesen

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Neuigkeiten zu Logos 6

Logos 6 BibelsoftwareEs gibt Neuigkeiten zu Logos 6, die für deutsche Christen interessant sind und die ich den Lesern von NIMM UND LIES nicht vorenthalten möchte.

Wer jetzt noch ein tolles Weihnachtsgeschenk sucht, wird jeden Bibelforscher mit der umfangreichen Bibelsoftware von Logos erfreuen. Logos ist als Download-Produkt erhältlich und kann garantiert pünktlich zu Weihnachten auf dem Computer installiert werden.

Bisher waren die meisten und die besten deutschen Werke im Paket der deutschen Bibelgesellschaft erhältlich. Das ist bei Weitem nicht ausreichend und wird stetig erweitert. Hinweisen möchte ich auf die Vorbestellmöglichkeit von zwei neuen Bibeln und der Luther 1984 Interlinear+. Weiterlesen

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Tipp: 7 neue Andachtsbücher für 2015

[Update] Zum neuen Jahr möchte ich einige neue Andachtsbücher vorstellen. Genau genommen sind es nur vier neue Andachtsbücher. Drei der Andachtsbücher sind Neuauflagen (Danke an Natalie und Marina für den Hinweis).

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Vom Lesen ins Leben, gebunden, 380 Seiten

Jede der 366 Andachten in diesem Buch gleicht einer „Verpackung“ – nicht aus Karton oder Kunststoff, sondern aus Geschichten, Illustrationen und Zitaten. Das Entscheidende ist aber der Inhalt: das lebendige Wort Gottes. Es führt Sie vom Lesen zum Handeln.

Das Buch ist in der Christlichen Verlagsgesellschaft erschienen und kostet 15,90 EUR. Weiterlesen

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Bücher sind nicht zum Rotieren da, sondern zum Lesen.

Das Buch der Mitte von Vishal MangalwadiIch lese gerade mit vielen Aha-Effekten Das Buch der Mitte von dem Inder Vishal Mangalwadi. Es ist ein höchst informatives und gleichzeitig unterhaltsames Buch. Kapitel für Kapitel deckt Mangalwadi den Einfluss der Bibel auf die Kultur, Gesellschaft, Wissenschaft und Bildung auf. Trotz der hecktischen Zeit fällt es mir schwer, das Buch zur Seite zu legen. Bei dem folgenden Abschnitt musste ich an die Leser von NIMM UND LIES denken. An uns, die wir Bücher lieben und lesen und sammeln.

Erlösung durch Rotation?

Dem Buchdruck und den Büchern gelang es deshalb nicht, meinen asiatischen Kontinent zu reformieren, weil unsere religiöse Denkweise das Denken aushebelte. Um das Jahr 823 n. Chr. besaßen die chinesischen Klöster bereits so viele Bücher, dass sie auf die Idee kamen, rotierende Bücherregale zu konstruieren. Gegen 836 erfand man in einem Kloster in Suchow im Osten Chinas sogar eine Bremse, um sie anzuhalten. In der Mitte des 12. Jh., als einige der europäischen Klöster und Klosterschulen aufblühten und daraus Universitäten entstanden, reiste der buddhistische Mönch Yeh Meng-te (gest. 1148) durch die Klöster und Tempel im Osten Chinas und berichtete: «In sechs bis sieben von zehn Tempeln kann man bei Tag und Nacht das Geräusch der rotierenden Regale vernehmen.»

 

Sollte dies den Mönchen ermöglichen, leichter an die Bücher zu kommen? Das würde bedeuten, dass diese Tempel Zentren eifrigster Forschung waren. Aber Professor Lynn White Jr., einer der größten Kenner der Frömmigkeit und des Technikfortschritts im Mittelalter, erläuterte, das Geräusch der drehbaren Regale sei keineswegs Zeichen großer Gelehrsamkeit gewesen. Vielmehr meditierten die Mönche zum Geräusch der unermüdlich rotierenden Bücherregale, in denen die heiligen Bücher standen. Die Weisheit, die diese Werke enthielten, interessierte sie nicht. Sie suchten «Erlösung durch Rotation der heiligen Schriften», weil Wörter für sie keine Bedeutung hatten. Ihre Absicht war es, durch sinnfreien Klang (mantra)zum Schweigen zu gelangen.

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