Vor fast drei Jahren habe ich hier im Blog meine liebsten christlichen Bücher vorgestellt. In dieser Zeit durfte ich einiges Neue lernen, und komme dadurch zum Ergebnis, einige Autoren neu dazu nehmen zu müssen, und andere wiederum aus der Liste zu streichen. Die Liste ist zudem nicht bewertend zu verstehen und ist total subjektiv. Zudem glaube ich, dass einige Autoren für andere Menschen weitaus hilfreicher sein könnten, als für mich; dies kann jedoch auch umgekehrt sein.
Eine Warnung sollte ausgesprochen werden: Egal welches Buch du lesen wirst, wenn du es mit der falschen Einstellung liest, wird es dir zum Schaden dienen, selbst wenn es die Bibel höchstpersönlich ist. Betrachte nur die ganzen Theologen, die Christus aus ihrer Theologie raus geworfen haben, und nichts mehr Rechtes in Gottes Wort entdecken können.
Bei jedem Autor möchte ich zudem hinzufügen, was seine Werke mir persönlich gebracht haben.
Kennst du das? Da ist der eine Autor, und jeder redet von ihm, wie toll und großartig er sei. Wie geistlich seine Werke, wie gottesfürchtig sein Wandel. Doch frage ja nicht, wie viele Bücher der Lobende vom zu Lobenden gelesen hat. Meistens nur einige Zitate.
So erlebe ich das immer wieder mit Martin Luther. In höchsten Tönen wird die Leistung des großen Reformators gelobt, doch seine Werke kennt heute kaum einer. Ich glaube Jean Calvin trifft es noch härter. Wie viele „Calvinisten“ haben wohl Calvins Werke studiert?
Ich denke aber auch an einen dritten in dieser Reihe, nämlich an den Fürsten der Prediger, Charles Haddon Spurgeon. Der christliche Markt (auch deutschsprachig) ist relativ reichhaltig an Werken von Spurgeon, wie man auch dieser Bibliographie entnehmen kann. Jedoch scheint es guten Büchern meist so zu gehen wie einer Familienbibel: Schön platziert im Regal, und regelmäßig abgestaubt, damit man nicht sieht, dass man das Buch kaum aufmacht.
Spurgeon berichtet immer wieder von den tiefen Gewissensbissen, die ihn als Teenager und Jugendlichen plagten:
Mein Herz war Brachland, mit Unkraut bedeckt, aber eines Tages kam der große Bräutigam und begann, meine Seele zu pflügen. Er kam mit zehn schwarzen Pferden, er benutzte eine scharfe Pflugschar und zog tiefe Furchen. Die schwarzen Pferde, das waren die zehn Gebote, und es war die Gerechtigkeit Gottes, die meinen Geist wie eine Pflugschar aufriss. Ich war verdammt – hoffnungslos, hilflos – ich dachte, ich stünde direkt vor der Hölle. Dann kam eine neue Zeit des Pflügens in eine andere Richtung. Denn als ich das Evangelium zu hören begann, tröstete es mich nicht. Ich wünschte wohl, daran Teil zu haben, aber ich fürchtete, eine solche Gnade komme für mich nicht in Frage. Die auserwähltesten Verheißungen Gottes blickten mich finster an, und seine Drohungen donnerten auf mich herab. Ich betete, fand aber keine Antwort des Friedens. Dieser Zustand hielt lange an.
Es quälte Spurgeon zutiefst, dass er keinen Frieden mit Gott finden konnte. Seine tiefen Erfahrungen waren für sein geistliches Leben von großer Bedeutung. Denn erstens konnte er dadurch umso mehr die Errettung erfahren und schätzen und zweitens konnte er auch als Evangelist ein feinfühliger Seelsorger werden. Er selber sagt zu seinen Gewissensqualen: Weiterlesen
Spurgeon kam aus einem Hause, in dem er von seinem Großvater, der ein unabhängiger Pastor war, als Kind getauft wurde. Dennoch nahm er als 16-jähriger nochmals die Glaubenstaufe an. Viele Ursachen führten zu dieser Entscheidung. Eine davon liegt in einem Gespräch Spurgeons mit einem anglikanischen Priester (man beachte, dass Charles zu diesem Zeitpunkt erst 11 Jahre alt war):
Geistlicher: Wie ist dein Vorname?
Spurgeon: Charles.
G: Wer gab dir diesen Namen?
S: Das weiß ich leider nicht so genau. Ich kenne keine Taufpaten, die jemals etwas für mich getan hätten, denn ich habe keine. Vermutlich haben mir meine Eltern diesen Namen gegeben (…).
G: Du bist also nie richtig getauft worden?
S: O doch, Sir, ich bin getauft! Mein Großvater hat mich in dem kleinen Zimmer getauft, und er ist doch ein Pastor. Also weiß ich, dass er es richtig gemacht hat.
G: Aber du hattest damals weder Glauben noch Buße und hättest folglich nicht getauft werden dürfen!
S: Warum, das hat doch damit nichts zu tun! Alle Kinder sollten doch getauft werden.
G: Woher weißt du da? Sagt nicht das Gebetsbuch, dass Glaube und Buße vor der Taufe notwendig sind? Dies ist eine so biblische Lehre, dass sie niemand leugnen sollte.
Daraufhin erzählte der Geistliche, dass alle Getauften in der Bibel, Gläubige waren und er gab Spurgeon die Hausaufgabe, zu zeigen, dass die Bibel Glaube und Buße nicht als Voraussetzung für die Taufe verlangt. Spurgeon war sich seines Sieges sicher, denn er konnte es sich nicht vorstellen, dass sein Vater und Großvater irren könnten. Jedoch konnte er keine Bestätigung finden. Eine Woche später ging die Unterhaltung mit dem Geistlichen weiter: Weiterlesen
Wie bereits letzte Woche angekündigt, soll hier bei nimm-lies.de eine wöchentliche Kolumne zu Charles H. Spurgeon entstehen. Chronologisch sinnvoll, haben wir letztes Mal ein Kindheitserlebnis von Spurgeon verarbeitet und wollen auch diesmal einige Erlebnisse aus seiner Kindheit veröffentlichen. Obwohl ich mich vor allem an der Autobiographie Spurgeons orientiere, versuche ich doch möglichst vielfältige Quellen zu verwenden. Das folgende Erlebnis zeigt auf anschauliche Weise, wie Spurgeon in jedem Erlebnis eine Lehre für das Leben sah (Autobiographie, S.26):
Ich erinnere mich an einen steinernen Apfel, den ich als Kind auf dem Kaminsims entdeckte – er war einem Apfel herrlich ähnlich und auch sehr gut angemalt. Ich beobachtete diesen Apfel Jahr um Jahr, und er wurde nicht reifer. Er faulte auch nicht. Er war in einer hervorragenden Umgebung, um weich und süß zu werden; wenn er doch nur einmal ausreifen würde! Aber ich denke, dass nicht einmal die Sonne des Äquators oder der Tau des Hermon ihn tafelfertig gemacht hätten. Seine harte, marmorne Art hätte selbst die Zähne eines Riesen zerbrechen lassen. Er war ein scheinheiliger Professor, ein hartherziger Spötter über kleine Kinder, eine vorzügliche Imitation der Früchte Gottes.
Als ganz kleiner Junge besuchte ich eine Mädchenschule. Eines Tages brauchte ich einen neuen Schiefergriffel, hatte aber kein Geld dabei. Ich war wirklich ein unachtsamer kleiner Kerl und hatte Angst, zu Hause getadelt zu werden, weil ich meine Griffel so oft verlor. Was also tun? In unserem Ort gab es ein kleines Geschäft, wo die alte Frau Pearson Nüsse, Kreisel, Kuchen und Bälle verkaufte, und ich hatte schon des öfteren gesehen, wie Jungen und Mädchen dort hatten anschreiben lassen. Ich dachte daran, dass ja bald Weihnachten sein würde, und sicher würde mir jemand dann einen Penny oder vielleicht sogar ein ganzes Sixpence-Stück schenken. Also würde ich diesen Griffel dort auf Pump kaufen und das Geld dann kurz nach Weihnachten zurückzahlen. Dies fiel mir nicht leicht, aber ich nahm all meinen Mut zusammen und ging in den Laden hinein. Der Griffel kostete einen Heller, und da ich bisher noch nie Schulden gemacht hatte, war mein Kredit gut, und ich erhielt den Griffel. Die nette alte Dame gab ihn mir, und plötzlich war ich verschuldet. Mir gefiel dies zwar nicht, ich hatte auch das Gefühl, etwas Falsches getan zu haben, aber noch hatte ich keine Ahnung, wie bald ich dafür büßen sollte. Wie mein Vater von diesem kleinen Geschäft seines Sohnes erfuhr, weiß ich nicht. Irgend ein kleiner Vogel muss es ihm geflüstert haben. Jedenfalls nahm er sich meiner sehr bald in aller Ernsthaftigkeit an. Gott möge ihn dafür segnen!
Heute habe ich für meine beiden Kinder Advents-Kalender gekauft. Und wenn Weihnachten erstmal da ist, ist das neue Jahr 2014 auch nicht mehr weit. Deshalb möchte ich in den nächsten Tagen auf einige Kalender hinweisen, die mir besonders gut gefallen.
Ein ungewöhnlicher Kalender ist der Wand-Kalender Mit Seiner Kraft durchs Jahr mit Zitaten vom „Predigerfürsten“ Charles H. Spurgeon. Geschmackvoll designet und mit bibel- und jesuszentrierten Zitaten ist es eine gute Wahl im riesigen Angebot christlicher Kalender.
Der Kalender hat das Format 29 x 49 cm und ist mit einer Spiralbindung mit Bügelaufhängung versehen. Für einen Preis von 14,95 EUR hat ihn der Bolanz Verlag herausgegeben.
Es ist auch eine kleinere Version im Postkarten-Format (10,5 x 22,5 cm) als Tisch-Aufsteller mit zusätzlicher Bügelaufhängung erhältlich. Der kleine Spurgeon-Tisch-Kalender ist für 5,50 EUR zu haben.
Heute veröffentlichen wir ein Interview mit Benjamin Schmidt. Er ist seit diesem Jahr der neue Geschäftsführer vom Verlag der Herold Schriftenmission e.V.. Gleichzeitig ist er Diakon in der Gemeinde freier evangelischer Christen Biskirchen (reformierte Baptisten). Mit seiner Frau Hanna haben sie bisher zwei Kinder (Elinor Deborah, 3 Jahre; Asael Calvin, 5 Monate).
NIMM UND LIES: Lieber Benjamin Schmidt, wie lange gibt es den deutschen Zweig der Herold Schriftenmission? Erzählen Sie uns etwas über die Gründung!
Die Herold Schriftenmission arbeitet völlig unabhängig von anderen Organisationen. Sie wurde in den 1950er Jahren durch den damals 26-jährigen amerikanischen Missionar Elmer Klassen ins Leben gerufen. Nach Besuch einer Bibelschule in den USA spürte Klassen das starke Verlangen, als Evangelist nach Deutschland zu gehen. Dort angekommen begann er, mithilfe neugewonnener deutschen Freunden, evangelistische Traktate zu drucken und sie auf den Straßen in Frankfurt a. M. zu verteilen. Wenig später gründete er die Herold Schriftenmission, deren Hauptaufgabe nach wie vor in der Herausgabe der Zeitschrift „Herold Seines Kommens“ besteht. In diesem Monat (Februar 2013) erscheint die 674-te deutsche Ausgabe der Zeitschrift. Ferner verantworten wir die Herausgabe einer französischen (Héraut) einer italienischen (l’araldo) und einer holländischen Ausgabe (de Stem). Von 1989 bis 2012 führte sein Nachfolger, Wolfgang Gerstenberg, die Arbeit weiter. Im Januar diesen Jahres gab Wolfgang Gerstenberg die Geschäftsführung an mich ab.
NIMM UND LIES: Für diese verantwortungsvolle Aufgabe wünsche ich Ihnen Gottes Segen. Die Herold Schriftenmission ist mehr als nur ein Verlag. Doch wie sieht Ihr Verlagsprogramm aus? Wo liegen die Schwerpunkte?
Die Schriftenmission und der Verlag arbeiten Hand in Hand. Wir sind ein kleines Team von vier Mitarbeitern und einigen Übersetzern – da wir unsere Schriften auch in andere Sprachen übersetzen. Es ist unser Schwerpunkt, sowohl in der Schriftenmission wie auch im Verlag, durch bibeltreue Predigten, Artikel und Bücher das Evangelium von Jesus Christus zu verkündigen, zum Glauben an Gottes Gnade zu ermutigen, zur kompromisslosen Nachfolge aufzurufen und die Freude an Gott zu wecken, damit Er durch alles geehrt wird.
NIMM UND LIES: In Ihrem Shop werden über 20 Bücher gelistet. Welches davon ist der absolute Bestseller und warum?
Unser Bestseller ist „Der kniende Christ“. Ich glaube, das liegt daran, dass wir als Gläubige immer wieder erleben, wie mickrig und schwach unser Gebetsleben ist. In diesem Buch möchte der unbekannte Autor den Gläubigen klar machen, wie wichtig und wertvoll das Gebet für den Christen ist, und dass es sowohl ein Vorrecht als auch eine Verpflichtung darstellt. Schließlich sind Sieg und Wachstum im geistlichen Leben von Gott abhängig und das Gebet, als Ausdruck dieser bewussten Abhängigkeit, auf diesem Weg absolut nötig.
NIMM UND LIES: Zum Thema Gebet sind bei Ihnen mehrere Bücher erschienen. Mein Favorit ist Kraft durch Gebet. Welches Buch aus Ihrem Sortiment hat sie am meisten geprägt? Gibt es dazu eine Geschichte?
Das Buch „Mit Gott auf dem Weg“ von einem meiner Lieblingsautoren: J. C. Ryle. Der Grund dafür ist, dass dies das erste Buch war, das ich übersetzt habe und die Übersetzungsarbeit in eine sehr intensive persönliche Zeit fiel, wobei mir das Buch viel Ermutigung und Korrektur gab.
NIMM UND LIES: Unter den Autoren Ihrer Bücher findet man ein weites Spektrum theologischer Ansichten – von Vertretern der Heiligungsbewegung bis hin zu Anglikanern. Nach welchen Kriterien entscheiden Sie über Neuerscheinungen? Wollen Sie auch verraten, was als nächstes kommt?
Das weite Spektrum unserer Bücher liegt an den verschiedenen Verantwortlichen, deren jeweilige Prägung in der Auswahl der Bücher sichtbar wurde. Ich würde nicht sagen, dass es sich dabei um grundlegend verschiedene theologische Ansichten handelt, allerdings lag der Schwerpunkt in der Vergangenheit schon sehr stark auf der persönlichen Heiligung und weniger auf dem Vertrauen in Gottes souveränes Handeln. Hier befinden wir uns derzeit in einer gewissen Neuausrichtung und sind dabei, unseren Bücherbestand zu „durchforsten“. Dafür brauchen wir viel Gebet!
Die Kriterien, die wir uns für Neuerscheinungen setzen, sind: 1.) ist der Inhalt des Buches der biblischen Botschaft treu? Denn allein die Schrift ist die Quelle für zuverlässige Erkenntnis über Gott und über mich selbst; 2.) bringt es mich näher zu Jesus und lenkt es meinen Blick auf das Kreuz? und 3.) führt das Buch den Leser dazu, Gott für die Herrlichkeit Seiner Gnade zu preisen?
Zwei Bücher, die in diesem Jahr erscheinen werden erfüllen meiner Ansicht nach diese drei Kriterien: „Die Frucht des Geistes“ von George W. Bethune, eine Betrachtung über das Wirken des Heiligen Geistes in den Gläubigen; und „Das Evangelium verändert alles“ (engl. „The Gospel Centered Life“ von World Harvest Mission). Hierbei handelt es sich um einen Glaubenskurs für Christen, der ihnen dabei helfen soll zu erkennen, wie sehr das Evangelium den Alltag beeinflusst und die Kraft hat, diesen zu verändern.
NIMM UND LIES: Manchen Christen sind die Preise für christliche Literatur und Medien zu hoch. Was meinen Sie dazu? Denn Ihre Bücher kosten immer weniger als 10 Euro.
Soweit ich das beurteilen kann sind die Preise in anderen bibeltreuen Verlagen durchaus gerechtfertigt. Wenn man sich den Wert des Inhalts vor Augen hält, die Arbeit, die damit verbunden ist, und von einem „Preis-Leistungs-Verhältnis“ sprechen möchte, dann gibt es meines Erachtens keinen Grund zur Beanstandung.
NIMM UND LIES: Viele Verlage nutzen bereits soziale Netzwerke wie Facebook oder Google Plus, um mit Kunden in Verbindung zu treten und ihre Erzeugnisse zu vermarkten. Was sind Ihre Methoden im Marketing? Und weiter gedacht, wo sehen Sie bei sich Verbesserungspotential?
Dieser Punkt ist für uns eine große Herausforderung. Gerade da wir in diesem Jahr einen Leitungswechsel (mit einem Altersunterschied von 40 Jahren) hatten, ist es besonders schwer, die Masse an Möglichkeiten abzuwägen – insbesondere weil für dieses Segment die Mittel unserer Mission beschränkt sind.
Wir nutzen kostenlose Möglichkeiten, um zum Beispiel über Facebook, oder durch unsere monatliche Zeitschrift „Herold“, auf Neuerscheinungen hinzuweisen. In diesem Jahr werden wir mit einem Bücherstand auf der Evangelium21-Konferenz vertreten sein. Und uns bewegt die Frage, ab wann wir unser erstes eBook bei ceBooks.de in Auftrag geben können.
NIMM UND LIES: Was meinen Sie, wie wird es auf dem christlichen Buchmarkt in zehn Jahren aussehen?
Meine Hoffnung ist, dass die Verlage sich wieder mehr auf den Hauptinhalt der Bibel, das Evangelium, zurückbesinnen – dass eine Reformation nicht nur in den Verlagen, sondern auch und vor allem in den Gemeinden stattfindet. Denn die Nachfrage der Gemeinde bestimmt ja auch das Angebot der Verlage.
Ich glaube aber, dass unser Kriterium als bibeltreuer Verlag nicht in erster Linie die Nachfrage und das Interesse der Leser sein sollte, sondern vielmehr die Frage, was Gott gebrauchen möchte, um die Interessen der Leser auf sich zu lenken.
NIMM UND LIES: Welche Herausforderungen beschäftigen Sie als Verlag zurzeit besonders stark?
Die neue Verantwortung und die damit verbundene Aufgabe alles zu prüfen und das Gute zu behalten.
NIMM UND LIES: Unser gnädige Gott gebe Ihnen dazu die nötige Weisheit! Vielen Dank für das Interview!
Im Folgenden möchte ich alle Bücher auflisten, welche es von Charles Haddon Spurgeon in deutscher Sprache gibt. Da es auch unzählige antiquarisch erhältliche Werke gibt, liegt der Schwerpunkt auf Büchern, welche noch neu erworben werden können. Spurgeon ist der Lieblingsautor meiner Familie. Das Besondere an seinen Büchern ist die einfache Verkündigung des Evangeliums für jedermann. Ergänzungen und Korrekturen können im Kommentarfeld hinterlassen werden. Ich habe auch versucht auf freie PDFs zu verlinken.
EDIT: 2012 erschien diese Bibliographie zum ersten Mal. In etwas mehr als zwei Jahren sind nun einige neue Bücher von Spurgeon erschienen, was eine Aktualisierung der Bibliographie nötig macht. Auch sind mir persönlich neue Früchte seines Dienstes bewusst geworden. Für weitere Hinweise bin ich dankbar. Die neuen Einträge sind kursiv dargestellt.
Man kennt sowas ja mindestens von M. Reich-Ranicki, der mit seinem „Kanon“, die lesenswertesten Werke klassischer und zeitgenössischer Literatur zusammengetragen hat. Man versucht mit einem solchen Kanon die größtmöglichste und beste Anzahl an Stilen und Motiven der Literatur abzudecken. Als Laie habe ich mich in der Tat an solcherlei Listen orientiert, um meine klassische Bildung abzudecken. Meine Idee ist es nun, eine Art „Top-Ten“-Liste von christlichen Büchern zu erstellen, die z.B. wenig Zeit haben viele Bücher zu lesen oder sich generell keine ‚Bücherwürmer‘ sind. Ich möchte jedoch von vornherein zwei Bemerkungen einfügen: Ich sehe mich nicht als Kritiker über geistliche Literatur. Da fehlt mir einfach der Umfang der Bücher, die ich las. Desweiteren ist diese Liste vor allem subjektiv; ich möchte Bücher vorstellen, die vor allem mir halfen. Jeder kommt aus ganz verschiedenen Verhältnissen und Standpunkten und würde ganz andere Werke wählen, da bin ich mir gewiss. Jedoch habe ich diese Liste schon einigen in meinem Bekanntenkreis mit Erfolg empfehlen können. Leider ist das Lesen einiger Bücher schon so lange her, dass ich nicht mehr weiß, ob ich heute noch so sehr von ihnen schwärmen würde. Auf jeden Fall wird man mit diesen Werken einen möglichst großen Themenbereich abdecken. Außerdem würde ich diese Werke vor allem für junge Christen empfehlen. Eine Diskussion und eure „Top-Ten“-Listen würde ich gerne ebenfalls hören.