Alle Artikel von “Alexander Rempel”

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Frau ohne Welt

lassahn11Bekanntgeworden ist Bernhard Lassahn wohl hauptsächlich als Autor der Käpt’n-Blaubär-Geschichten. Bei Manuscriptum ist nun der erste Band von »Frau ohne Welt: Trilogie zur Rettung der Liebe« mit dem Titel »Der Krieg gegen den Mann« erschienen. Auf den zweiten Blick erscheint es denn auch ganz plausibel, dass ein Kinderbuchautor zur Feminismuskritik findet. Schließlich, so zeigt Lassahn anschaulich, ist der Feminismus keine konstruktive Einrichtung, die das Wohl der Frau fördert, sondern eine destruktive Ideologie, die  ein harmonisches, auf gegenseitige Ergänzung ausgerichtetes Miteinander der Geschlechter unmöglich macht. Lassahn diagnostiziert einen Geschlechterkrieg, in dem es nur Verlierer geben kann: Männer und Frauen werden beschädigt und entwurzelt, und natürlich sind eben auch die Kinder als »Kollateralschäden« der Kampfhandlungen die Leidtragenden — sofern sie überhaupt noch geboren werden. Denn Mutterschaft gilt dem klassischen Feminismus immer noch als Element patriarchalischer Frauenunterdrückung, als wichtigstes Hindernis unbeschränkter Selbstverwirklichung.

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Flucht in die Freiheit

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„Flucht in die Freiheit“ ist nur eines der zahlreichen Bücher, die Patricia St. John vorwiegend für Kinder geschrieben hat.

In diesem spannenden Buch verarbeitet sie nicht ihre eigenen Erlebnisse als Krankenschwester auf dem Missionsfeld, sondern nimmt ihre Leser mit in die Zeit, in der der Apostel Paulus gelebt und gewirkt hat.

Die Hauptperson des Buches ist der junge Sklave Onesimus. In der Bibel wird er nur kurz in dem Brief des Paulus an Philemon erwähnt und fällt nicht weiter auf. Doch Patricia St. John gelingt es, um seine Person eine durchaus authentische und packende Geschichte zu weben. Der Leser darf an den Gefühlen und Gedanken des jungen Sklaven teilhaben und kann seinen tiefen Wunsch nach Freiheit verstehen. Auch wenn Onesimus Fehler macht, seine Herren hasst und betrügt, um an sein Ziel zu kommen, wirkt er doch nicht unsympathisch. Während ich das Buch las, wünschte ich mir fast genau so sehr wie er, dass er frei würde. Als er sich schließlich seine Freiheit erkämpft, muss er enttäuscht feststellen, dass er noch immer nicht frei ist, sondern ein Gefangener seiner Sünde, und dass nur Jesus ihn davon frei machen kann.

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Was du im Himmel nicht mehr tun kannst.

Vergebung_usg.inddVor kurzem erschien im Daniel-Verlag das Buch Was du im Himmel nicht mehr tun kannst von Mark Cahill. Es gliedert sich in 14 Kapitel und richtet sich an alle, die die Notwendigkeit des Zeugnisgebens und der Evangelisation bisher noch nicht richtig gesehen haben oder nicht wissen, wie sie selbst Zeugnis geben können.

Mark Cahill versteht es, den Leser am Lesen zu halten. Er zeigt in den ersten Kapiteln die dringende Notwendigkeit auf, den Menschen das Evangelium zu verkündigen. Dabei macht er klar: Es geht nicht darum, dass wir das Evangelium verkündigen müssen, sondern dass wir esdürfen, und dabei können wir nur gewinnen und niemals verlieren, selbst wenn die Botschaft abgelehnt wird. Mark Cahill stellt einige Entschuldigungen vor, die uns schnell einfallen, damit wir möglicherweise nicht Zeugnis geben. Der Rest des Buches beschäftigt sich hauptsächlich mit Beispielen, wie man das Evangelium weitersagen und mit Leuten ins Gespräch über ewige Dinge kommen kann. Hieraus kann man wirklich gute und wertvolle Ideen entnehmen. Gerade für ungeübte Gläubige, die es jedoch auf dem Herzen haben, das Evangelium weiterzusagen, kann dies eine großartige Hilfe sein. Mark Cahill greift die wesentlichen Argumente ungläubiger Menschen auf und gibt griffige Tipps, wie man auf diese Argumente reagieren kann; für die Arbeit z.B. an Büchertischen ein fast unverzichtbarer Leitfaden. Allein der Platz dieser Rezension reicht nicht aus, die hervorragenden Passagen des Buches entsprechend zu würdigen — dazu muss man das Buch schon selbst lesen.

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104 Jahre Berliner Erklärung

Es ist 104 Jahre her, dass sechsundfünfzig der damals bekanntesten Vertreter der deutschen Gemeinschaftsbewegung und der Evangelischen Allianz in Berlin zusammenkamen, um eine Erklärung zu verfassen, in der sie sich von der neu aufgekommenen Pfingstbewegung distanzierten.

Es ist 104 Jahre her, dass mit dieser Erklärung der letzte Schritt zur Spaltung der damaligen Gemeinschaftsbewegung, denn in ihren Kreisen kam die deutsche Pfingstbewegung auf,  vollzogen wurde.

War es ein mutiger Schritt, durch den die Autoren der „Berliner Erklärung“ in geistlicher Verantwortung „warnend ihre Stimme gegen die sogenannte Pfingstbewegung“ erhoben? Oder war es die inquisitorische Äußerung fanatischer Pharisäer, die das neue Wirken des Heiligen Geistes nicht akzeptieren wollten?

Die als „Berliner Erklärung“ bekannt gewordene Stellungnahme hat die geistliche Landschaft Deutschlands im 20. Jahrhundert entscheidend mitgeprägt. Viele reden über sie, ja, verurteilen sie, ohne ihren Inhalt jemals gelesen zu haben. Deshalb ist hier Aufklärung dringend notwendig.

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Die einzige Hoffnung

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In dem Roman Die einzige Hoffnung handelt es sich um den gläubigen Polizeichef Cade, der bei einem Einsatz einen Mann anfährt. Alles sieht nach einem Unfall aus, doch im Krankenhaus stirbt der Verletzte an einer Schusswunde und Cade wird ohne seines Wissens in ein Verbrechen verwickelt. Am darauffolgenden Tag verschwindet Cade und er gerät unter Verdacht. Doch seine gute Freundin Blair, die zu dem Zeitpunkt noch keine Christin ist, glaubt an seine Unschuld und sucht auf eigene Faust nach ihm, da die Polizei kaum etwas unternimmt, um ihn zu finden. Dabei begibt sich Blair häufig in Gefahr. Doch die Suche lohnt sich. Denn sie findet auf dem Weg dahin nicht nur Cade sondern auch Gott.

Obwohl das Cover des Buches mich nicht unbedingt überzeugen würde, hat es der Inhalt des Romans allemal getan. Der Roman ist sehr gut und spannend geschrieben und fesselt einen von der ersten Seite an. Mit hat besonders gut gefallen, dass der Glaube und die christlichen Werte nicht zu kurz gekommen sind. Das Buch bietet nicht nur Spannung sondern auch die Liebesgeschichte von Blair und Cade (die erst ein Paar werden, nachdem Blair zu Gott gefunden hat). Der Roman ist zwar nicht immer ganz realistisch, aber trotzdem empfehlenswert für die Leser, die gerne in eine Welt der Polizisten, FBI-Agenten und selbsternannten Detektiven eintauchen.

Larissa Zacharias

Titel: Die einzige Hoffnung
Reihe: Cape Refuge-Reihe, Band 2
Autor: Terri Blackstock
Sei­ten: 384
For­mat: 14 x 21 cm
Ein­band: Paper­back
Jahr: 1. Auf­lage 2013
Ver­lag: BOAS-Verlag
ISBN: 978-3-942258-02-9
Preis: 14,95 EUR

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Der Beginn meiner Zeltmacher Mission

Der christliche Pressedienst Zeltmacher Nachrichten stellt seine Arbeit in der bisherigen Form ein und wird zukünftig nur noch in einer abgespeckten Version weitergeführt. Äußerst nachdenkenswert begründet der Betreiber seine Entscheidung, Torben Danielzik:

In den letzten Tagen hatte ich die Ruhe nachzudenken. Drei Wochen Pause von der Zeltmacher Arbeit wollte ich mir nehmen und mein Gebet war, als Christ in dieser Zeit auch einen Schritt weiterzukommen. Es brauchte nicht so lange, hier mein Ergebnis:

Kommentare, Proteste, Petitionen: Es ist alles gesagt!

Kennen Sie das auch? Sie bemühen sich um ein gutes Gespräch, tauschen Meinungen aus, wollen überzeugen und die Beziehung bzw. Freundschaft stärken oder zumindest doch aufrecht erhalten, es klappt aber irgendwie nicht und sie drehen sich ständig im Kreis einer nie enden wollenden Diskussion? Keine Einigkeit, keine Veränderung, schon gar kein Fortschritt und auch überhaupt keine Konsequenzen trotz ernster Themen und zahlreicher Argumente? Kennen Sie das, wenn Sie dann endlich einen Punkt machen möchten und denken: „Es ist alles gesagt!“

An diesem Punkt bin ich angekommen – online, hier bei Zeltmacher. Täglich grüßt das Murmeltier, es sind ständig dieselben Themen und dieselbe Kritik von gefühlt tausend Seiten, die am Ende doch nicht wirklich etwas ändert. Oder anders: Wenn unser aller Meinung von der Gegenseite bis hierhin nicht gehört wurde, dann würde sie auch in den kommenden Jahren ignoriert.

Soll der ERF weiter seine Empfehlungen für anzügliche Filme aussprechen, soll die SCM weiterhin Irrlehre und Volxbibel verbreiten, soll die Landeskirche ihre Homos trauen und die Scheidung genauso wie die Ehe „segnen“. Sollen die Machtgierigen sich gegenseitig zerfleischen und die Massen durch die Medien manipulieren, sollen die Linken versuchen unsere Familien zu schwächen und unsere Kinder zu erziehen, sollen sie doch alle hampeln und fauchen. Sollen die Muslime uns weiterhin provozieren und töten, sollen die Schulleiter uns in die Gefängnisse treiben. Sollen die Schulden doch endlich explodieren, der Euro zusammenbrechen und das Malzeichen uns zur Entscheidung zwingen. Sollen die Mütter ihre Kinder aus ihren Bäuchen zerren und die Kinder ihren Eltern zum Sterben verhelfen – es ist ihre eigene Verantwortung vor Gott dem Richter und uns kann nach drei Jahren Protest niemand vorwerfen, wir hätten nichts gesagt.

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10 Vorteile von eBooks

Wilfried Plock hat zehn Vorteile von eBooks im Vergleich mit dem klassischen Buch gesammelt und in der Zeitschrift Gemeindegründung 2/2013 veröffentlicht.

      1. eBooks sind in der Herstellung preiswerter. Die Druckkosten entfallen; die Satzkosten sind in der Regel geringer und es fallen keine Lagerkosten an. Für den Endkunden günstiger als ein gedrucktes Buch.
      2. Es fallen keine Versandkosten an. Im In- und Ausland kann jeder Interessierte sein gewünschtes eBook herunterladen.
      3. eBooks erfordern keinen Platz im Bücherregal. Sie verstauben nicht und sind überdies sehr umzugsfreundlich.
      4. eBooks sind umweltfreundlicher. Sie erfordern weder aufwendig hergestelltes Papier noch sonstige Chemikalien etc. wie beim herkömmlichen Druckverfahren. eBooks schonen unsere Ressourcen.
      5. eBooks sind digitalisiert. Daher kann man Inhalte viel leichter kopieren und in anderen Dokumenten weiterverarbeiten.
      6. eBooks können gut archiviert werden. Der Nutzer erhält mit der Zeit eine eigene digitale Bibliothek auf kleinstem Raum. Er kann sie auf Reisen nutzen.
      7. eBooks sind schnell und überall erhältlich. Keine langen Lieferzeiten, keine Bindung an Ladenöffnungszeiten etc.
      8. eBooks werden nie „out of print“ sein. Bei gedruckten Büchern kommt es immer wieder vor, dass sie vorrübergehend oder dauerhaft ausverkauft sind. Nicht so bei eBooks.
      9. eBooks sind leicht zu lesen. Natürlich ist es schön, ein Buch in der Hand zu halten. Aber inzwischen gibt es schon sehr gute Lesegeräte, die das Lesen sehr angenehm machen. Die Schriftgröße kann der Sehfähigkeit mühelos angepasst werden.
      10. eBooks sind ein Medium der Zukunft. Wer die Generation der Smartphone- und Tablet-Nutzer erreichen will, wird um eBooks nicht herumkommen. Ein eBookReader kann kostenlos heruntergeladen werden, z.B. „calibre“ oder „Adobe Digital Editions“ unter www.chip.de.

Ausgewählte christliche eBooks sind im Shop ceBooks.de erhältlich.

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Gott im Fadenkreuz

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Bildquelle: scm-shop.de

John Lennox ist Professor für Mathematik und Wissenschaftsphilosophie am Green Templeton College der Universität Oxford. In Deutschland wurde er besonders durch sein Buch Hat die Wissenschaft Gott begraben? Eine kritische Analyse moderner Denkvoraussetzungen bekannt, das in diesem Jahr in elfter Auflage erschien. Darin geht er den Voraussetzungen der modernen Naturwissenschaften auf den Grund. In seinem Buch Stephen Hawking, das Universum und Gott setzt er sich mit dem aktuellen Bestseller des wohl bekanntesten Physikers der Gegenwart auseinander, in dem dieser z.B. „die Existenz Gottes widerlegt“ haben soll, wie die Süddeutsche Zeitung behauptet.

Im vorliegenden Buch gilt Lennox’ Hauptaugenmerk dem sogenannten „Neuen Atheismus“. Dabei kann der Autor von den zahlreichen Debatten profitieren, die er mit führenden (Neuen) Atheisten führte, u.a. mit Richard Dawkins, Christopher Hitchens und Peter Singer. So kommen im Laufe des Buches öfter direkte Bezüge zu
deren Auffassungen und Argumenten vor. Zu den Hauptthemen gehören Glaube und Wissenschaft, die angeblichen negativen Einflüsse des Christentums, die Frage, ob wir ohne Gott gut sein können, der Despotismus-Vorwurf in Bezug auf den Gott der Bibel sowie Erlösung, Wunder und die Auferstehung Jesu.

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In Kategorie: Allgemein
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Wie aus Fehlern Chancen werden

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Meinst Du, alles im Leben richtig gemacht zu haben? Du hast einen guten Beruf gewählt, führst eine glückliche Ehe, dein moralisches Leben ist makellos und deine finanzielle Lage stimmt auch? Wenn es so ist, dann brauchst Du eigentlich das Buch, das ich hier vorstellen möchte, nicht zu lesen.

Erwin W. Lutzer schrieb sein Buch für die, die in der Vergangenheit fehlerhafte Entscheidungen getroffen haben und in der Gegenwart mit den Folgen fertig werden müssen. Auch für die, die lernen möchten, in jeder Situation mit Gottes Hilfe richtig zu entscheiden. Und für die, die lieber aus den Fehlern anderer lernen als aus den eigenen.

Angefangen von der ersten und der fatalsten Fehlentscheidung in der Menschengeschichte durch Eva, beschreibt der Autor die folgenschweren Konsequenzen der gottlosen Entscheidungen auch aus anderen bekannten Bibelgeschichten. Weiterlesen

Stärker als Rache und Feuerwasser

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Das Buch von Werner Krause erzählt die Geschichte des jungen, tapferen und starken Kriegers Wolfzahn, der das ganze Leben noch vor sich hat. Seine Freundin Weiße Taube ist eine anerkannte, tugendhafte und gleichzeitig wunderschöne junge Frau. Wolfzahn wurde in einem Traum „offenbart“ dass er ein ruhmreicher Krieger wird. Seine Zukunft steht ihm offen, doch dann geschieht Unvorhergesehenes.

Seine Freundin besucht seit einiger Zeit die Gottesdienste des Herrnhuter Missionars David Zeisberger und scheint sich sogar davon beeinflussen zu lassen. Das passt ihm gar nicht und er beschließt den Missionar zu töten. Dieser Anschlag wird allerdings vereitelt und sogar er beginnt die Gottesdienste zu besuchen. Die folgende Zeit wird eine schwere Zeit, gekennzeichnet von dem schrecklichen Einfluss und den Folgen des Alkohols und auf der anderen Seite der inneren Sehnsucht, die nach dem Evangelium schreit. Weiterlesen