Ich staune darüber in welch kurzer Zeit sich der Voice of Hope Verlag (im Folgenden VoH) zu einem soliden Lieferanten reformatorischer Literatur entwickelt hat. Für alle, die VoH noch nicht kennen, ein kurzer Überblick:
Audio-Material:
Ich denke VoH schafft es eine Stärke des russlanddeutschen evangelikalen Erbes zu bewahren, nämlich die Musik-Arbeit.
Jeder, der Lieder die vor allem von Content geprägt sind, sucht, wird hier schnell fündig. Für Zweifler besteht die Möglichkeit zu ausführlichen Hörproben, z. B. hier. Auch auf Spotify habe ich die Produktionen von VoH in meiner Playlist. Es ist bewundernswert welche Qualität die meisten Musikstücke aufweisen, wenn man bedenkt, dass die meisten Musiker und Sänger Laien sein werden. Das Audiomaterial wird in letzter Zeit zudem zunehmend um Hörbücher erweitert (z. B.: Serie Glaubensvorbilder).
Offensichtlich ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher reformatorisch zu denken, wenn man John mit Vornamen heißt. unabhängig davon, legte VoH in Kurzer Zeit klassische Werke wie „Was jeder Christ wissen muss“ von John Owen ( Zum Größten Teil der Text von „Mortification of Sin“) oder „Gnade im Überfluss“ von John Bunyan auf. Beachtenswert sind zudem die zahlreichen Übersetzungen der Werke von John MacArthur oder Peter Masters. Positiv nehme ich zudem die Möglichkeit auf, die verlagseigenen Ausgaben im VoH-Shop versandkostenfrei zu bestellen. Zudem werden reformierte Werke holländischer Herkunft übersetzt, z. B. diese Kinderbibel von van Wijk. Wer weiß, vielleicht gibt es ja in einigen Jahren auch Werke Kuypers oder Bavincks?
Insgesamt bin ich dankbar dafür, dass die reformatorische Literatur-Landschaft in Deutschland um einen konservativen und äußerst produktiven Verlag bereichert wurde.
Ein Bruder empfahl mir „Der Tempel aller Zeiten“, als er mein Interesse am Thema bemerkte. Seit ich „Der Messias im Tempel“ von Roger Liebi gelesen hatte, lese ich die Bibel mit anderen Augen und erweitertem Horizont. Hinzu kamen eigene ‒ freilich bescheidenere ‒ Studien hinzu, die meinen Blick weiter schärften. Ein grundlegendes Interesse an der Materie ist also von Vorteil, möchte man das Buch in die Hand nehmen.
In den USA ist die von Answers in Genesis (AiG) herausgegebene Buch-Reihe Answers weit verbreitet und hat bei manchen Lesern den Zweifel an der Evolutionstheorie geweckt. Für den deutschsprachigen Raum hat der Publizist Lothar Gassmann einige Fragen & Antworten-Artikel in einem ersten Band veröffentlicht. Die AiG-Autoren behandeln von Interessierten oft gestellte Fragen wie z. B. Gibt es Gott wirklich?, Woher nahm Kain seine Frau?, Sind natürliche Selektion und Evolution ein und dasselbe? Mit je einem Beitrag ergänzen Dr. Lothar Gassmann und Prof. Dr. Werner Gitt das Buch, wobei letzterer auf die Zehn Gefahren der Theistischen Evolutionslehre eingeht.
Francine Rivers ist bei Leserinnen vor allem für ihre erfolgreichen Romane bekannt. Dass sie ihr erzählerisches Talent auch anders zu nutzen weiß, beweist sie mit Psalmen der Schöpfung – ihrem ersten Andachtsbuch.
In der säkularen Gesellschaft ist es weitestgehend Konsens, dass Kinder möglichst früh in den Genuss von „professionellen Bildungseinrichtungen“ gelangen. (Christliche) Eltern, die ihre Kinder nicht den (säkularen) Kindergärten überlassen, stoßen nicht selten auf Unverständnis und erstaunte Blicke.
Die Gesellschaft hat bei der Sicht auf den menschlichen Körper einen nachchristlichen Weg beschritten. Die Auswüchse sind Transgenderismus, eine Aufreiß-Kultur, Homosexualität, Abtreibung und Euthanasie.
Christen der Lisu teil, die bald schon so weit sind, das Evangelium in die nächsten Orte zu tragen. Schon bald ist auch das vollständige Neue Testament in der Lisu Sprache vorhanden. Doch hier geht der Dienst von Isobel auch bald zu Ende. Sie erkrankt an Krebs, an dem sie mit 55 Jahren stirbt. Das Werk von Fam. Kuhn und James Fraser lebt aber weiter: Heute geht man davon aus, dass über 90% der ca. 1 Million Lisu Christen sind. Zudem verfügen sie über die Möglichkeit ihre Sprache in Schrift festzuhalten.
Albrecht Dürer (1471-1528) entstammte einer kinderreichen Familie, er war das dritte von achtzehn Kindern. Bereits mit fünfzehn Jahren war er so sehr vom Zeichnen und Malen fasziniert, dass sein Vater ihn in eine Meisterlehre gab. So kam der junge Dürer zu Michael Wolgemut, um Technik, Stil und Kunst des Malens zu lernen.
Der aus England stammende Autor Philipp Nunn hat 15 Jahre in Kolumbien gelehrt und war in der Gemeindegründungsarbeit aktiv. Heute lebt er mit seiner Familie in den Niederlanden.