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Die Gemeinschaft der Heiligen

Um einem Missverständnis, der in den letzten Artikeln möglicherweise entstanden ist, vorzubeugen, ist wohl dieser Artikel nötig. Überhaupt kann man sich fragen, warum ich in einem Blog, dass vornehmlich Literatur bespricht, mich mit Dispensationalismus und anderen Themen auseinandersetze. Nun die Antwort sollte eigentlich auf der Hand liegen: Wenn ich ein Buch aufmache, und dies gilt für christliche Literatur im besonderen Maße, möchte ich wissen, wer der Autor ist. Wie sein Verhältnis zur Heiligen Schrift ist, ist dabei in besonderem Maße wichtig. Somit versuche ich immer möglichst viele Informationen zum Autor zu bekommen. Sein theologischer Hintergrund ist dabei in hohem Maße relevant.

Was mir besonders wichtig ist, ist zudem die Gemeinde, die der Autor ist. Vielleicht sollte man es anders ausdrücken. Ich möchte wissen, wie er zur Ortsgemeinde steht, welche Ordnung dort vorherrscht, wie Gemeindezucht gehandhabt wird, wie die Gottesdienste durchgeführt werden, wie missioniert wird usw. Somit würde ich niemals ein religiöses Werk lesen, dessen Autor gemeindelos ist. Weiterlesen

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Bruder unter Brüdern

Zunächst sollte ich erklären, dass ich keine christlichen Wurzeln habe. Weder meine Mutter, noch meine Oma, noch irgendein entfernter Onkel waren oder sind Christen. Als ich mit 16 Jahren zum Glauben kam, war vieles für mich neu. Ja ich würde sogar sagen, dass es kein Element des Glaubens und des Handelns als Christ gibt, was ich nicht neu lernen musste. Angefangen vom Verzicht auf Notlügen bis zur Änderung der Ausdrucksweise. Auch wäre es gelogen, zu behaupten, dass der Prozess fertig ist. Wenn ich jedoch rückblickend einen Fehler wiederholt begangen habe, dann den, mehr auf erfahrene Brüder zu hören als auf die Stimme des Heiligen Geistes durch sein Wort. Prinzipiell ging ich nach meiner Bekehrung immer davon aus, dass mich ein Bruder belehren muss, wie man die Schrift nun korrekt zu verstehen hat. Nun stimmt es, dass Gott Lehrer eingesetzt hat, aber durch die Gemeinschaft mit Christus in seinem Wort, ist jeder Christ in der Lage den vollkommenen und wunderbaren Willen Gottes zu erfassen und zudem auch die Kraft zu bekommen, seinen Willen zu tun.

Ich kam zum Glauben in der wahrscheinlich konservativsten und strengsten Gemeinde Deutschland. Und damit meine ich nicht nur die Kleiderfrage, sondern auch Fragen wie das Zehnte zahlen, wöchentlich fasten usw. Obwohl ich vieles rückblickend nur belächeln kann, staune ich immer noch, wie viele dem Christentum total wildfremde Menschen hier zum Glauben gekommen sind. Das ist vielleicht auch die Ursache für manche Radikalisierung in dieser Gemeinde gewesen. Manch ein Alkoholiker, der durch seinen Alkoholkonsum großen Schaden anrichtet an seinen Nächsten, bleibt auch als Abstinenzler unerträglich. Oder wie man so sagt: Man kann von zwei Seiten vom Pferd fallen. Immer wieder habe ich unglaublich wahnsinnige Radikalisierungen von Christen erlebt, die vor ihrer Bekehrung ein besonders wildes Leben führten. Weiterlesen

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Wie falsche Theologie uns die Bibel stehlen kann

Mit Entsetzen aber gleichzeitig auch mit Freude entsinne ich mich an eine „christliche“ und „bibeltreue“ Konferenz, auf der ich vor etwa zwei Jahren anwesend war. Ich werde keine Namen und Orte nennen, jedoch wird für den Kenner auch so offensichtlich sein, wovon ich rede. Der Autor sprach über die Offenbarung und sein Fazit war im Großen und Ganzen, dass die Offenbarung die Christen nichts angeht, da der Inhalt nur die Juden betrifft, die nach der Entrückung der Gemeinde zum Glauben kommen werden. Es waren noch viele weitere verwirrende Thesen aufgestellt worden, jedoch lag über allem der Unterton: Dies betrifft nur die Juden, und das betrifft nur die Juden, für die Gemeinde sind im Großen und Ganzen nur die Paulusbriefe, und selbst hier nicht alle. Das war das Entsetzen! Es wurde größer, als aus den Reihen der Zuhörer vereinzelt Halleluja-Rufe erschallten über diese „Frohe Botschaft“. Der Redner hielt uns vor, dass Verse, wie „sei getreu bis zum Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben“, niemals für Menschen gemeint sein können, die unter der Gnade leben, denn wir als Christen wissen doch, dass wir so treu nicht sein können. Tja, die „Frohe Botschaft“ des Redners  war viel mehr eine erbärmliche, trübsinnige und armselige Botschaft. Weiterlesen

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NEU: … und ER ist doch auferstanden und lebt!

Cover - Und er ist doch auferstanden FINALAn der Auferstehung Jesu Christi scheiden sich die Geister – und das seit nahezu 2000 Jahren.

Aber gerade die Tatsache einer leibhaftigen Auferstehung des Sohnes Gottes drückt dem christlichen Glauben das Siegel des vollbrachten Erlösungswerkes auf.

In diesem eBook, das nun in einer neuen, erweiterten und überarbeiteten Auflage erscheint, werden Augenzeugenberichte und zeitgenössische Texte herangezogen, um die historische Glaubwürdigkeit des Auferstehungsgeschehens zu untermauern. Der Glaube an die Auferstehung als ein wirklich in Raum und Zeit stattgefundenes Ereignis steht konträr zur These von der sogenannten „Auferstehung im Kerygma“, die von einer diesseitsbezogenen Religiosität moderner Prägung postuliert wird.

Der lebendige Glaube an den Auferstandenen aber zieht Folgen nach sich – Konsequenzen in unserem diesseitigen Leben ebenso wie für unser Leben nach dem Tod.

Her­aus­ge­ber: Fol­gen Ver­lag, als eBook 7,99 EUR, ePub/Mobi, erhält­lich bei: ceBooks.de

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Das geheimnisvolle Haus am Meer

remote_MzU2MTI2In diesem Buch geht es um zwei Kinder, die mit ihrer Mutter die Pension ihrer Oma führen, da diese sich ihr Bein gebrochen hat. Dabei erleben sie ein großes Abenteuer.

Meiner Meinung nach ist das Buch sehr gut geschrieben. Es veranschaulicht ganz deutlich, wie Gott nur durch ein ernst gemeintes Gebet helfen kann.

Außerdem behandelt es ein sehr aktuelles Thema, da es bei einem ihrer Freunde Probleme in der Familie gibt. Die Eltern streiten sich nämlich immer und wollen sich scheiden lassen, was heutzutage leider immer häufiger geschieht.

Die Sprache hat mir auch gut gefallen, denn sie ist gepflegt und ohne vulgäre Ausdrücke.

Was besonders gut an diesem Buch ist, dass man dort auch sehen kann, wie einfach es manchmal sein kann, Menschen von Jesus zu überzeugen, wenn man nur den Mut dazu aufbringt.

Außerdem ist es ein relativ dünnes Buch und leicht zu lesen, weshalb es ebenfalls für Kinder geeignet ist, die nicht so gerne lesen.

Ich würde das Buch für Kinder im Alter von 10-12 Jahren empfehlen.

Jan Freitag, 12 Jahre

Das Buch hat 96 Seiten, ist bei mediaKern erschienen und kostet 5,95 EUR.

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Sensibilität und Dankbarkeit

Da mein Vater ein Russe war und meine Mutter eine Deutsche ist, schwingen in meiner Seele zwei Saiten: Eine emotionale, verspielte, auch etwas traurige und eine rationale, kühle und sachliche. Durchaus entstehen damit Dissonanzen, im großen und ganzen hat es aber viele Vorteile multikulturell aufzuwachsen.

Heute habe ich mich entschieden einige russische Dichter vorzustellen, die ich als Jugendlicher zwischen 17 und 19 in Maßen verschlang. Obwohl ich auch gerne Thomas Mann und Mark Twain las, würde ich russischer immer den Vorzug geben. Auf mich haben viele russische Dichter einen prägenden Eindruck hinterlassen:

Natürlich kann man hier nicht an Dostojewski vorbeigehen, diesem Genie und sicherlich international bekanntesten russischen Schriftsteller. „Schuld und Sühne“, bzw. wie es neu besser übersetzt wurde „Verbrechen und Strafe“ schildert hierbei einen moralisch an sich selbst anspruchsvollen aber eben auch labilen Jugendlichen, der aus verschiedenen Gründen mit der Axt eine alte und überaus unfreundliche Pfandleiherin und ihre Schwester ermordet. Nun hört sich das nach einem Krimi an, Dostojewski gelingt jedoch eine brillante Darstellung der unerträglichen Gewissensqualen des Mörders Raskolnikov: Hier, wie überhaupt ständig in der russischen Literatur, sollte man zudem bedenken, dass alle vorkommenden Orts- und vor allem Personennamen gezielt gewählt sind.  So bedeutet auch der Name des tragischen Helden, „der Gespaltene“. Weiterlesen

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Standpunkt: Wie viele Bücher gehören in die Bibliothek eines Theologen?

Wieviele Bücher gehören in die Bibliothek eines Theologen? Roger Nicole (1915-2010), Systematischer Theologe, Editor der New Geneva Study Bible und Mitübersetzer der NIV,Mitinitiator und -verfasser der Chicagoer Erklärungen 1978-82, war leidenschaftlicher Sammler von theologischen Werken, Detektivromanen und Briefmarken, befand die Gesamtanzahl von 1000 – 1200 Werken als hinlänglich. Hier geht es zu meinem einführenden Aufsatz.

Hier sind einige Überlegungen eines begeisterten Lesers mit latenter Sammelleidenschaft:

… weiterlesen bei hanniel.ch

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NEU: Die Pilgerreise zur seligen Ewigkeit

Pilgerreise FINAL KLEINAus dem Vorwort: Eigentlich wüsste ich, wie mein Leben als Christ aussehen müsste. Hier sind fünf Aufforderungen zeitgenössischer Frömmigkeit:

  1. Zweifle an allem, außer an dir selbst! Damit hältst du dir alle Möglichkeiten offen. Sonst wirst du einer dieser Super-Pseudo-Heiligen.
  2. Entwickle deine Spiritualität! Damit holst du dir emotional das ab, was dir fehlt. Sonst gerätst du in die Falle des Intellektualismus.
  3. Zelebriere dein Unterwegssein! Damit kannst du problemlos auf Nebenstraßen bleiben. Sonst wird dein Christsein langweilig.
  4. Sei begeistert für Jesus! Damit sorgst du dafür, dass der Spaß-Faktor hoch bleibt. Sonst wird dein Leben zu ernst.
  5. Gewinne Menschen für Jesus! Damit ist für eine bunte Reisegesellschaft gesorgt. Sonst wirst du abgelehnt.

An diesen Maximen ist nicht alles verkehrt. Wir zweifeln, wir erleben emotionale Durststrecken, wir sind unterwegs zum himmlischen Ziel, wir wollen uns über Jesus freuen, wir wollen Menschen die beste Botschaft der Welt bringen.

Der Bestseller „Die Pilgerreise“ hebt uns aus dieser zeitgebundenen Sicht des Christseins heraus. Der Autor lebte im 17. Jahrhundert. Er verbrachte Jahre im Gefängnis. Dafür musste er seine große, Not leidende Familie zurücklassen, was ihm fast das Herz brach. Wie hat Bunyan das christliche Leben beschrieben?

Er ist dem Verderben entflohen und auf dem Weg in die himmlische Stadt. Durch das Lesen der Bibel hat er erkannt, welche riesige Last der Sünde er mit sich schleppte; diese Last wog viel schwerer als die größten Anfechtungen, die er nachher durchlebte. Nicht der Zweifel dominierte seine Reise, sondern die Gewissheit über das Ziel und die Herrlichkeit des Retters. Unterwegs begegnete er zahlreichen Menschen. Von vielen trennte er sich nach kurzer Zeit wieder. Diese Erfahrungen führten nicht zu frommer Überheblichkeit, sondern zur Zerknirschung über das eigene Versagen.

Hier sind drei Empfehlungen für die Lektüre: Nehmen Sie sich dieses Buch abschnittsweise vor. Denken Sie über das Gelesene nach, schlagen Sie die Bibelstellen auf. Lesen Sie Ihrem Ehepartner und Ihren Kindern daraus vor. Und bleiben Sie getrost, falls Sie wie Christ Ihre Last beim Kreuz ablegen durften: Ihre Zielankunft ist so gewiss, wie sie erstaunlich ist.

Her­aus­ge­ber: Fol­gen Ver­lag, als eBook 2,99 EUR, ePub/Mobi, erhält­lich bei: ceBooks.de

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Nachfolge Christi

„Was nützt es dir, über die Dreieinigkeit hochgelehrt streiten zu können, wenn du die Demut nicht hast, ohne die du der Dreieinigkeit missfällst? Wahrhaftig, hochgelehrte und tiefsinnige Worte machen den Menschen nicht heilig und nicht gerecht: ein Leben voll Tugend dagegen macht uns Gott genehm. Es ist mir ungleich lieber, ein lebendiges Gefühl der Reue und Buße im Herzen zu haben, als eine schulgerechte Erklärung geben zu können, was Reue und Buße sei. Hättest du die ganze Bibel und die Aussprüche aller Philosophen im Gedächtnis, hättest aber dabei die Liebe Gottes und seine Gnade nicht im Herzen: wozu hülfe dir all jenes, ohne dieses Einzige?“

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Verlosung: Modersohn, Murray und Edman [BEENDET]

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Drei Bücher aus dem Herold Verlag verlosen wir heute. Sie können rein äußerlich nur schwer mit heutigen Neuerscheinungen mithalten. Inhaltlich sind sie jedoch vielen Neuerscheinungen meilenweit voraus. Beantwortet die unten angegebene Frage und seid bei der Verlosung dabei.

Sie fanden neues Leben, V. Raymond Edman

Das Buch enthält Lebensberichte von fünfzehn Männern und Frauen aus ganz verschiedenen Verhältnissen, die eine Umwandlung von Mutlosigkeit in volle Genüge bezeugen.

Gott begegnen in der Stille, Andrew Murray

Andrew Murray (1828 – 1917) pflegte eine enge Beziehung zu seinem Herrn. Deshalb kann er aus eigener Erfahrung über den großen Segen der Gottesbegegnung in der Stille berichten.

Im Banne des Teufels, Ernst Modersohn

Vom Kampf des Himmels mit dem Fürsten dieser Welt handelt dieses Buch. Anhand vieler praktischer Beispiele berichtet der Autor über die vielfältigen Gefahren, die uns seitens des Teufels drohen.

Teil­nah­me­be­din­gun­gen:

  1. Beant­worte die fol­gende Frage: Das Angebot christlicher Medien ist enorm groß. Welches Thema wurde bisher vernachlässigt? Welches Buch fehlt?
  2. Unter allen Ant­wor­ten wer­den zwei Pakete mit je drei Büchern verlost.
  3. Teil­nah­me­schluss: 29. Januar 2016, 23.59 Uhr
  4. Ver­sand kann nur an deut­sche Adres­sen erfolgen.

Los geht’s! Die Ver­lo­sung hat hier­mit begonnen.