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Besprechung: Gottesfurcht

150909 Gottesfurcht Berg.inddDas Thema der Gottesfurcht wurde literarisch bisher ganz offensichtlich nicht oft begangen. Mir fällt höchstens ein weiteres Buch ein, welches sich auf eine Weise mit der Gottesfurcht beschäftigt. Das verwundert, wenn man bedenkt, dass „die Furcht des Herrn der Anfang der Weisheit ist“. Der Autor zeichnet zunächst ein sehr düsteres Bild vom Christentum, bevor er sich der „Furcht Gottes“ in Gottes Wort zuwendet.

Als ein Symptom abnehmender Gottesfurcht wird angeführt, dass sehr viele Christen nur noch von „Jesus“ reden und ihn seiner Hoheitstitel „Herrn Jesus Christus“ berauben. Die Apostel selbst sprachen seit der Verherrlichung meist vom Herrn Jesus Christus. Das mag manchem Leser kleinlich klingen, gewinnt in der allgemein abnehmenden Gottesfurcht unter Evangelikalen jedoch eine tiefere Bedeutung.

Er ermutigt betend über die vielen Worte Gottes nachzusinnen, die uns die „heiligen, herrlichen, ehrfuchtgebietenden Wesenseigenschaften Gottes bezeugen“ und betont immer wieder, dass ohne die Ehrfurcht vor Gott und seinem Wort eine wahre Gotteserkenntnis nicht oder zumindest nur eingeschränkt möglich ist. Gottesfurcht ist eine innere Haltung, die sich dann selbstverständlich auch im praktischen Christenleben zeigt.

Das Buch ist nicht wie eine theologische Abhandlung geschrieben, sondern wie ein leidenschaftlicher Appell, Gott die ihm gebührende Ehre zu geben und sich seiner Heiligkeit bewusst zu werden. Es ist hilfreich und sehr praktisch, dass alle Bibelstellen vollständig ausgeschrieben sind, und ein paralleles Nachschlagen nicht nötig ist.

So wollen wir lernen, unserem Gott und Vater voller kindlichem Vertrauen und Glaubenszuversicht zu nahen und zugleich doch Ihm allezeit die schuldige Ehrfurcht zu erweisen, die seiner Majestät und Heiligkeit Rechnung trägt. Seite 57

Gottesfurcht ist bei Edition Nehemia erschienen und kostet 6,90 EUR. Das eBook ist bei ceBooks.de erhältlich.

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Info: Bibelkonferenz zu den Grundlagen des Glaubens

Bibelkonferenz

Am kommenden Samstag, dem 4. Juni 2016, findet in Gummersbach die Bibelkonferenz zu den Grundlagen des Glaubens statt. Das Thema lautet: „Die Sola der Reformation“ und soll auf das Reformationsjahr 2017 vorbereiten. Organisiert wird diese Konferenz von der Reformations-Gesellschaft-Heidelberg e.V. (RGH) und dem Missionswerk Voice of Hope.

Bei solchen Konferenzen ist es immer interessant, wer die Vorträge hält. Mit dabei sind dieses Mal:

Außerdem wird auf dieser Konferenz das neue Buch von Dr. Sebastian Merk vorgestellt: Die Familienandacht – Eine praktische Anleitung

Vielleicht ist die Anmeldung für Kurzentschlossene noch möglich: www.voiceofhope-missionswerk.de

Weitere Infos hier: www.reformationsgesellschaft.de

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Tipp: Bibellese am Morgen und am Abend

548067Spurgeon gehört wahrscheinlich zu den meistgedruckten Predigern des 18. Jahrhunderts. Sergej Pauli hat hier im Blog in 2015 eine Übersicht mit allen Büchern und anderen Medien erstellt, die im Zusammenhang mit Spurgeon stehen. Und diese Bibliographie ist bei weitem nicht vollständig. Regelmäßig erscheinen weitere Bücher.

Zuletzt hat der Verlag CLV mehrere sehr schön gemachte Bücher im handlichen Format mit festem Einband veröffentlicht. Es sind nicht alle Jäger, die das Horn blasen, Guter Rat für allerlei Leute, Die herzliche Barmherzigkeit, Es steht geschrieben und Ich bin der Herr, dein Arzt.

Ich möchte auf ein Andachtsbuch von Spurgeon hinweisen, welches bereits in 2012 erschienen ist. Bibellese am Morgen und am Abend ist bei Lichtzeichen erschienen und verrät schon im Titel, dass es sich hierbei um ein ungewöhnliches Andachtsbuch handelt. Das ist auch am Umfang zu bemerken, so ist es ganze 760 Seiten dick.

Statt nur 366 Andachten enthält das Buch 2 x 366 Andachten, für jeden Morgen und für jeden Abend im Jahr. Jede Andacht beginnt mit einem Vers, der im Weiteren von Spurgeon ausgelegt wird. Das Buch hat einen festen Einband und ist so gegen einen zu schnellen Verschleiß geschützt. Mit 19,95 EUR ist es nicht günstig, ist jedoch sein Geld wert. Wer lieber ein eBook vorzieht, wird für 9,49 EUR fündig. Außerdem ist es auch als Hörbuch für 9,95 EUR erschienen.

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CSV mit neuem Online-Shop

CSV neuDer Verlag Christliche Schriftenverbreitung (CSV) hat seinen Online-Shop von Grund auf überarbeitet und fällt jetzt auch in der mobilen Shop-Version sehr nutzerfreundlich auf. Der Verlag stellt sich vor:

Die Christliche Schriftenverbreitung ist keiner kirchlichen Organisation angeschlossen und vertritt keine bestimmte Konfession.
 Unser Ziel ist es, die gute Botschaft von Jesus Christus vielen Menschen bekannt zu machen. Deshalb verlegen und
vertreiben wir Bücher mit Botschaft. Außerdem wollen wir Christen durch bibeltreue Auslegungen und Kommentare Hilfestellung geben. 
Deshalb verlegen und vertreiben wir Bücher mit Tiefgang.

Im Mittelpunkt unserer verlegerischen Tätigkeit stehen Kalender. 
Wir bieten zehn verschiedene Kalender an, die hohe Auflagen erzielen und weithin bekannt sind. 
Besonders unser Kalender „Die gute Saat“ erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit.

Alle in unserem Internetshop angebotenen Kalender, Bücher und Zeitschriften stellen sich dem Anspruch, 
die Leserinnen und Leser zu dem Wort Gottes hinzuführen.

Zur Internet-Seite des Verlags: CSV.

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Thorsten Hebel – der „Evangelist“, der seinen evangelikalen Glauben ablegte

Das wesentliche Ziel von NIMM UND LIES ist, empfehlenswerte Bücher und andere christliche Medien zu besprechen und somit Gutes bekannt zu machen. Manchmal sehe ich es jedoch für notwendig, auch deutliche Kritik an Büchern und Autoren zu üben. Besonders dann, wenn Autor und Buch eine gewisse Bekanntheit genießen, der Inhalt des Buches jedoch das Potenzial hat, großen geistlichen Schaden anzurichten. Um so ein Buch soll es in diesem Beitrag gehen.

Thorsten Hebel zählt zu den bekannteren jüngeren „Evangelisten“ in der evangelikalen Bewegung; er hat sich besonders durch seine Botschaften bei dem Pro-Christ-Jugendevent „Jesus House“ bei vielen Christen einen Namen gemacht. Vor einiger Zeit hat er durch die Veröffentlichung eines Bekenntnisbuches [Freischwimmer, Anm. von A.R.] von sich reden gemacht, in dem er sich von seinem traditionellen evangelikalen Glauben distanziert und bekennt: „Mein Glaube an Gott war irgendwann weg“.

In einem Idea-Interview sagte Hebel, der heute eine sozialdiakonische Arbeit unter Berliner Jugendlichen leitet: „Auf meiner Glaubensreise hatte ich ein spirituelles Erlebnis, mit dem ich nicht gerechnet habe. Ich habe eine ganz neue Weite gefunden, ein Bewußtsein für die Gegenwart Gottes in meinem Leben“. Später führt er aus, er habe „das Bewußtsein, daß ich von Gott umgeben bin, eine allgegenwärtige, liebende Präsenz, die ich nicht verlassen kann – egal, wohin ich in meinem Leben noch laufe. (…) Es geht also nicht darum, daß ich den dreieinigen Gott erst finden muß – er ist doch längst da“. Auf den ganz berechtigten Einwand des Interviewenden: „Das klingt etwas esoterisch“ antwortet Hebel: „Nein, das ist christliche Mystik (…) Ich bade in der Präsenz Gottes: Gott in dir und du in Gott“.

Dieses offenkundig esoterische und mystische, von einem trügerischen Geist gewirkte Erlebnis hat Hebel von seinem herkömmlichen, modern-evangelikal geprägten Glauben entfremdet. Ganz offenkundig war dieser „Glaube“ nicht wirklich biblisch und geistlich gegründet, sondern seelisch und oberflächlich. Nun bekennt Hebel, er empfinde die Aufrufe zur Bekehrung bei Pro Christ als manipulativ, und er meint: „Ich glaube nicht, daß wir ständig hören müssen, was falsch ist und daß wir Sünder sind. Anstatt sich dauernd mit Hölle und Gericht zu beschäftigen, setze ich auf eine wertschätzende, positive Kommunikation. Ich setze auf die Stärken der Menschen.“

Hebel folgt damit einem gewissen Trend, wie auch Christina Brudereck und andere: man kehrt sich ab vom traditionellen Evangelikalismus und wendet sich hin zum heidnisch-esoterischen Gedankengut der Emerging Church. Hebels neue esoterische Religion hat mit dem biblischen Christusglauben nichts mehr zu tun; er hat sich von der rettenden Gnade in Christus abgewandt, die er mit seinen Lippen bekannt hatte, ohne sie je wirklich erfasst zu haben, um nun auf die trügerische Stimme mystischer Geister zu hören.

Das wird ihm in der heutigen evangelikalen Szene kaum schaden, die insgesamt für solche verführerischen Einflüsse immer offener ist. Hebel ist jedenfalls immer noch als Mitglied des Christival-Leiterkreises aufgeführt.

Quelle: „Der Evangelist, der seinen Glauben verlor“ Interview mit Thorsten Hebel; in: IdeaSpektrum 6/2016, S. 16-18

Quelle: www.das-wort-der-wahrheit.de

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Folgen Verlag: 100. eBook veröffentlicht

ich_konsumiere_also_bin_ich (1)Der christliche eBook-Verlag Folgen Verlag hat das 100. eBook veröffentlicht. Es handelt sich um Impulse von Hanniel Strebel (hanniel.ch) für eine Erziehung, die sich am Wort Gottes und nicht am Konsumzeitalter orientiert. Das eBook ist bei ceBooks.de erhältlich.

Kinder aufzuziehen ist Privileg und verantwortungsvolle Aufgabe in einem. Seit einigen Jahren bin ich geforderter Vater von mittlerweile fünf Jungen. Mit einem Seufzen gestehe ich: Die Fülle der Angebote überwältigt mich. Angefangen bei den Spielwaren, weiter gegangen zur Vielfalt an Lebensmitteln, ebenso an Freizeitprogrammen und – »last but not least« – an medialen Konserven. Bei uns zu Hause gibt es Bücher, Kinderkassetten, CD’s, Lernprogramme und Videos.
Was sollen Eltern da nur sagen? Sie sind platt von der schieren Unendlichkeit der Möglichkeiten, dauernd beschäftigt mit einer sinnvollen Auswahl, ge- und oft überfordert mit der Abstimmung von hehren Werten, konkreten Erziehungszielen und einem stets gefüllten Terminkalender.
Gerade weil mich das platt macht, gebe ich mich nicht mit dem Ist-Zustand zufrieden. Weder Nostalgie (»Früher war alles viel besser!«) noch Zukunftsangst (»Wie wird das alles nur noch werden?«) scheinen mir geeignete Strategien zu sein. In diesem eBook möchte ich Impulse für eine Erziehung geben, die sich am Wort Gottes und nicht am Konsumzeitalter orientiert. Hanniel Strebel (Klappentext)

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Tipp: Das Geheimnis von Schloss Morillion

Mit „Uli“ von Andreas Schwantge und den „5 Geschwistern“  bin ich aufgewachsen und habe bis heute nicht aufgehört Hörspiele auf Autofahrten oder bei eintönigen Arbeiten zu hören. Und selbstverständlich kann ich nicht anders, als meinen eigenen Kindern alte und neue Hörspiele möglichst mit einem „Prädikat: Wertvoll“ anzubieten.

Besonders hellhörig werde ich, wenn ein Verlag sich erstmals in den Bereich des Hörspiels wagt. Und tatsächlich hat die Christliche Verlagsgesellschaft in Dillenburg (CV) das erste Hörspiel einer neuen Reihe rund um die „Rothstein-Kids“ veröffentlicht. Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Buch von Anke Hillebrenner, die bereits mehrere Kinderbücher geschrieben hat und sich in diesem Segment offenbar wohl fühlt. Zwei weitere Bände sind auch schon erschienen und werden im September ebenfalls als Hörspiele erhältlich sein. Weiterlesen

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Hirtenkonferenz 2016 in Wittenberg

Das Thema der diesjährigen Hirtenkonferenz vom EBTC wird sehr spannend, vor allem auch mit den lebendigen Predigern die dort sein werden. Wer das Buch ,,Die Kraft des Evangeliums“ von Paul Washer kennt, weiß schon ungefähr, was er sich in etwa vorstellen kann. Ich kann diese Konferenzen nur wärmstens empfehlen. Außerdem kann der Konferenz per Livestream gefolgt werden.

Zur Anmeldung. Und der Link zur Website.

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Neuerscheinung im Betanien Verlag: Mutterglück mit Gott im Blick

Wallace: Mutterglück mit Gott im BlickLetzten Sonntag war der offizielle Muttertag. Dieser besondere Tag ist nun vorbei. Aber die Arbeit der Mütter geht weiter. Tag für Tag immer das gleiche. So kommt das einer Mutter bestimmt vor. Aber in all dem Gleichen kommen mit zunehmenden Alter der Kinder neue Herausforderungen, neue Verhaltensweisen und auch neue Freuden hinzu. Zeit zur Ruhe zu kommen, bleibt selten. Doch umso nötiger sind Momente der Ruhe, der Besinnung und der Gemeinschaft mit Gott. Zeiten der Neuorientierung und der Korrektur. Zeiten, um Kraft zu schöpfen und um Weisheit zu beten.

Im Betanien Verlag ist ein Buch erschienen, das mit gestalterischen Elementen und inhaltlich tiefen Texten zum Verweilen, Nachdenken und Mut schöpfen einlädt. Der Titel lautet: Mutterglück mit Gott im Blick. Treffender könnte der Titel nicht gewählt werden. Weiterlesen

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Jerobeam, König von Israel

Mit diesem Artikel verfolge ich vor allem zwei Ziele: Zum einen möchte ich auf die Vielseitigkeit und Farbe biblischer Berichte hinweisen. Persönlichkeiten und historische Begebenheiten werden mit einer einmaligen Deutlichkeit und Klarheit ausgearbeitet. Dies möchte ich am Beispiel Jerobeams darstellen.

Zudem möchte ich auch an entscheidenden Stellen auf weiterführende Literatur verweisen, die oft ein Schlüssel sein kann, biblische Texte besser zu verstehen. Immer dann ist Literatur gut, wenn Sie uns Zugang zur heiligen Schrift gibt und uns hilft Zusammenhänge besser zu erkennen.

Dazu Jerobeam, der Sohn Nebats, ein Ephraimiter von Zereda, Salomos Knecht (und seine Mutter hieß Zeruga, eine Witwe), der hob auch die Hand auf wider den König. Und das ist die Sache, darum er die Hand wider den König aufhob: da Salomo Millo baute, verschloss er die Lücke an der Stadt Davids, seines Vaters. Und Jerobeam war ein streitbarer Mann. Und da Salomo sah, dass der Jüngling tüchtig war, setzte er ihn über alle Lastarbeit des Hauses Joseph. (1. Kön 11, 26-28) Weiterlesen