Alle Artikel von “Sergej Pauli”

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„Der Fürst der Prediger“ in einer Biographie für Kinder und Teens

Der Lebenslauf Spurgeons wird regelmäßig neu aufgearbeitet, was bei einem Prediger durchaus überraschend sein kann, da ein Prediger nun mal etwas nachgeht, dass jedem bekannt sein dürfte, nämlich der Predigt. Nichts im Vergleich zu den zahlreichen Prüfungen und Abenteuern eines Missionars, oder? Dennoch haben wir uns als Familie an diese Biographie Spurgeons in kindsgerechter Sprache gewagt und haben die Kapitel als morgendliche Frühstückslektüre genossen. Jedes der zehn Kapitel des Buches, das den ersten Band einer bereits vierteiligen Reihe darstellt, liess sich dabei gut auf meistens zwei Lesungen aufteilen. Dadurch, dass gezielt Stationen des Lebens Spurgeons herausgesucht werden (Bekehrung, erste Predigt, Heirat, Brand in der Music Hall etc…) werden die Kinder nicht mit zahlreichen Informationen überhäuft und können dennoch eine rote Linie in der Entwicklung Spurgeons verfolgen.

Sehr positiv herauszuheben ist, dass keine Hagiographie betrieben wird, sondern ein Mensch aus Fleisch und Blut dargestellt wird, der ebenfalls mit Zweifeln, Verunsicherungen und Anfächtungen kämpft. Dadurch lässt sich gut vermitteln, dass hier ein Stück Heilsgechichte stattfindet, da Gott eingreift,rettet und dafür einen Menschen mit seinen Schwächen benutzt. Dadurch hilft diese Biographie uns, auch in unserer Zeit mutiger auf die Gnade und das Eingreifen Gottes zu hoffen, Dass einer ein „Glaubensheld“ wird, liegt nun mal nicht an irgendwelchen intrinsischen Qualitäten, sondern am Wirken Gottes. Weiterlesen

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Schwarzbrot für das Leben von O. Latzel

Wer heute Schwarzbrot zum Frühstück verspeist, der setzt auf Roggenvollkornbrot, um eine solide Grundlage für den Tag zu legen. Gerade in der Verkündigung des Evangeliums betont die Bibel die Aufnahme fester Kost. Olaf Latzel, Pfarrer der Sankt Martini Gemeinde in Bremen, gehört zu den Verkündigern, dessen Predigten glaubensstärkend und -festigend sind, um in den Turbulenzen der Zeit klar an Gottes Wort ausgerichtet zu werden.

Heutzutage ist man vielerorts der irrigen Ansicht, dass das klare Verkündigen des Wortes Gottes, die Kirchen leert. Statt Bibel und Bekenntnis, wird vielerorts dem Trend angepasst eine Botschaft weitergegeben, die aber wenig mit dem gemein hat, was die Bibel lehrt. Anders ist das im vorliegenden Schwarzbrot-Predigtband. „Wo Latzel draufsteht, steckt Klartext für Jesus drin“.

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Handbook of Evangelical Theologians

Amazon.com: Handbook of Evangelical Theologians (9780801032127): Elwell,  Walter A.: BooksWas bedeutet eigentlich „evangelikal“? Hier einfach auf die (ehemals) einheitliche Haltung zur Unfehlbarkeit der Heiligen Schrift zu verweisen, trifft nicht zu, da auch Zeugen Jehovas und Adventisten in dieser Hinsicht „bibeltreu“ sind. Es gibt auch die Möglichkeit „Evangelikal“ als Synonym für den ganzen Protestantismus zu sehen, so wie es immerhin niemand Geringeres als der Oxforder Historiker Diarmaid MacCulloch in seiner Reformationsgeschichte tut. Hier tut die Sprache ihr Übriges. Evangelisch ist im Englischen bekanntlich auch „evangelical“. Doch wäre der große Vorsitzende des Rates der EKD Herr Bedford-Strohm, so denke ich, alles andere als glücklich darüber, wenn man ihn als evangelikal bezeichnen würde….

In Deutschland verbindet man Evangelikalismus wiederum häufig mit einer baptistischen Taufpraxis, dass wiederum vor allem dem angelsächsischen konservativen Evangelikalismus, ja selbst dem Fundamentalismus nicht gerecht wird, wenn man hier an die Bedeutung des Presbyterianismus denkt. Ist es vielleicht das Festhalten an einem Kurz-Zeit-Creationismus? Auch hier würde dann mindestens Warfield, Packer und wahrscheinlich auch Keller aus dem Rahmen fallen.

So muss auch Elwell, der Herausgeber des „Handbooks of Evangelical Theologians„ zugeben: „Was ist eigentlich Evangelikalismus? (…) Es sollte keine einfache einzelne auf diese Antwort zu geben. Jeder scheint auf eine intuitive Weise zu wissen, was Evangelikalismus bedeutet, doch wenn es darauf ankommt seine Bedeutung niederzuschreiben, lassen sich keine zwei identischen Definitionen finden.“ Weiterlesen

Guter Start Abo
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Guter Start

Guter Start Abo

Durch einen Freund bin ich auf diese Quartalshefte vom Bibellesebund(BLB) gestoßen. Es war genau das, was ich schon länger für unsere älteste Tochter gesucht habe. Für jeden Tag finden sich dabei eine kurze Lesung eines Bibelabschnitts. Dabei wagen sich die Autoren auch an herausfordernde Texte, z.B. im aktuellen Heft an Hesekiel. Gleichzeitig werden Kerntexte gewählt, mit denen bereits Kinder klar kommen. Unter jedem Textabschnitt findet sich noch eine Aufgabe, eine kurze Erklärung und ein Impuls zum Nachdenken und. Manchmal finden sich Verweise auf weitere Aktionen, wie eine Chat-Möglichkeit, die Möglichkeit eine E-mail zu schreiben und der Verweis auf weitere erklärende Videos. Jede Lektion nimmt meist eine halbe Seite ein und unsere Tochter kann diese in jeweils etwas mehr als 20 Minuten bearbeiten, eine ideale Aufnahmezeit. Sehr positiv ist die Konzentration auf den wirklich gelesenen Text zu unterstreichen. Gelockert wird das Heft durch zahlreiche altersgerechte Illustrationen, einigen Rätseln und einen Comic-Einseiter.

Der BLB führt eine konsequente Illustration durch seine Werke durch, das bedeutet, dass jedes Bibelbuch mit einem Logo versehen ist, dass sowohl auf dem Bibel-Griffregister, wie auch im Bibellexikon identisch ist. Ja selbst die gezeichneten Personen der Bibel werden konsistent weitergeführt.

Ein Abo von 4 Heften pro Jahr kostet 14,60Eur zzgl. Versand. Mehr dazu hier.

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Logos 9 ist da!

Unverändert aus dem Originalartikel übernommen, mit freundlicher Genehmigung von Jakobs Blog – Mehr Infos über Logos 9 bekommst du hier.

Seit 2015 bin ich begeisterter Logos-Nutzer. Seit gestern ist die mächtigste Bibelsoftware nun in einer neuen Version verfügbar. Alle Neuheiten kann man direkt hier einsehen. Als Beta-Tester hatte ich schon in den vergangenen Monaten Zugriff auf Logos 9 und habe mir etliche neue Features bereits angeschaut. Besonders das erweiterte Faktenbuch ist hervorzuheben, mit dem man Themen jetzt noch besser recherchieren kann. Ich freue mich außerdem sehr, dass der Interlinear-Datensatz für die Elberfelder 2006 in Kürze erscheinen wird. Er hat es nicht mehr rechtzeitig zum Release geschafft, wird aber in Kürze nachgeliefert (zumindest zum NT, AT folgt 2021). So wird die wortgetreuste deutsche Übersetzung noch nützlicher, besonders als Ausgangspunkt für Wortstudien. Überhaupt gibt es zahlreiche neue deutsche Ressourcen. Hinzugekommen ist außerdem der Predigtkalender. Der Predigteditor und auch der Notizeditor wurden verbessert. Insgesamt ist vieles übersichtlicher und schöner geworden. Wer einen Einblick in die Features von Logos 9 bekommen möchte, schaut am besten hier vorbei. Links oben kann man auch nach neuen und verbesserten Features in Logos 9 filtern.

Ja, Logos ist nicht gerade billig, aber für ernsthafte Bibelstudenten eine hervorragende Investition. Schon mit dem Einsteigerpaket kommt man recht weit. Ein guter Zeitpunkt, einzusteigen!

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Wie können wir denn lesen?

Wenn ich von der Ethik des Lesens sprechen soll, kann ich das nur als Auseinandersetzung mit dem Wort Gottes verstehen. Das bedeutet nicht, dass man nicht auch einen Roman oder ein Sachbuch lesen kann. Es bedeutet viel mehr, dass die Offenbarung Gottes in der Bibel die Grundlage für das Verständnis eines Sachbuches oder eben eines Romans ist. Wenn ich mit den zahlreichen ausgefeilten Personenstudien Dostojewskis in seinen Werken konfrontiert werde, dann ist die Bibel Grundlage dafür, um die einzelnen Charaktere zu qualifizieren, sie als gut und böse zu verstehen oder eben wie die Wahrheit so oft ist: Als ein Gemisch von Gut und Böse. Ohne den absoluten Maßstab des Wortes Gottes besäße ich keine andere Grundlage für eine Qualifizierung.

Im  Folgenden möchte ich ausgehend von Eph. 5,16 einige Überlegungen über eine christliche Kultur des Lesens entwickeln:

Fang jetzt an!

Ich bin kein Idealist. Ich weiß, dass viele Menschen überhaupt nichts anderes lesen, als Facebook-Kommentare und ihre WhatsApp-Nachrichten. Und das Jahrein, jahraus. Eine Buchempfehlung bekommt dabei stets das gleiche Urteil: „Gerade habe ich keine Zeit! Vielleicht später mal!“ Natürlich weiß ich schon jetzt, wie deine Antwort „später mal“ sein wird. Mach dir nichts vor, die passende Zeit wird niemals kommen. Ich kann mich auf zehn Jahre zurückblickend vielleicht an zwei oder drei Momente von völlig unbeschwertem Lesen erinnern. Andere Verpflichtungen waren immer da, genauso wie beunruhigende Gedanken auf dem Herzen und Augen voll Schlafs! „Später mal“ wir das genauso bleiben. „Kaufet die Zeit aus“, erinnert uns daran, dass ein Invest benötigt wird. Lesen kostet! Weiterlesen

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Christentum und Gesellschaft

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Ist die Frage, ob Gott existiert von Bedeutung? Heutzutage darf doch jeder nach seiner Façon glücklich werden. Jochen Klein, Autor und Lehrer, ist der Ansicht, „dass die Frage nach Gott für einen Menschen eine große Rolle spielt. Deshalb legt er mit „Christentum und Gesellschaft“ eine knappe Überblicksdarstellung vor.

In den sechs Kapiteln nimmt Klein seine Leser mit auf einen Schnelldurchlauf durch Kirchen-, Philosophie und Gesellschaftsgeschichte. Er möchte aufzeigen, „wie und auf welchem Weg man Gott finden kann und wie Menschen ihn im Lauf der Jahrhunderte gefunden haben“.

Im ersten Kapitel stellt er die rasche Ausbreitung des Christentums dar. Anschließend fokussiert sich der Autor auf die Bedeutung der Bibel für das Volk. Bevor Martin Luther seine Bibelübersetzung auf den Markt brachte, gab es bereits 18 gedruckte deutsche Bibeln und nachweislich 60 Teilbibelabdrucke. Doch dem Gottes Wort stellte sich das einzelne Individuum in den Weg… (weiterlesen auf lesendglauben.de)

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Visual Bible Guide

Visual Bible Guide

Heute sind Bilder die neuen Worte. Gott wählte aber den Weg, sich durch Worte dem Menschen vorzustellen. Um nun die großartige Botschaft Gottes neu zu entdecken, haben sich Tim Challies, Autor, Blogger und reformierter Theologe und Josh Byers, Schreiber, Filmemacher, Fotograf und digitaler Illustrator dazu entschlossen, alles wichtige rund um die Bibel und Jesus im „Visual Bible Guide“ anschaulich, ansprechend und anregend aufzuarbeiten.

Die Bibel wird von vielen Menschen als veraltet und verstaubt betrachtet, weshalb ihr Inhalt als irrelevant für das Leben im Hier und Heute abgestempelt wird. Doch wer das vorliegende Buch aufschlägt merkt schnell, das diesem Stereotyp mutig entgegengetreten werden kann. Denn der Bible Guide ist eine einzigartige Einführung in die Lehre von Gott sowie eine Anleitung für die christliche Lebensführung.

Die drei Teile tragen dazu bei, sich mit der Bibel vertraut zu machen und laden zum Studium von Gottes Wort ein. Zudem wird ein Streifzug durch die Bibel vermittelt, der kompakt, illuster und aufschlussreich ist. Hervorzuheben ist dabei die Klarheit der Texte. Anstatt seitenwiese Erläuterung und Erklärungen zu präsentieren, hat sich das Autorenduo für kurze und knackige Texte entschieden, die durch die kreativen Illustrationen unterstützt werden…. (weiterlesen auf lesendglauben.de)

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„Bedenken Sie, dass Orthodoxie nicht das gleiche ist, wie fähige und weise Fürsorge“

Edward T. Welch ist Theologe und Dozent am CCEF (Christian Counseling & Educational Foundation). Er promovierte im Bereich der Neuropsychologie an der University of Utah. Er ist seit bereits mehr als 30 Jahren als Seelsorger tätig und ist Autor zahlreicher Werke über biblische Seelsorge, von denen viele auch ins Deutsche übersetzt wurden. Ed Welch stand unseren freundlicherweise Fragen Rede und Antwort.

S.P.: Sehr geehrter Herr Welch, vielen Dank für die Möglichkeit eines Interviews mit Ihnen.

E.W.: Auch von meiner Seite Danke für die Möglichkeit. Sie bewirken, dass ich meine deutschen Freunde vermisse und mich an die angenehme und erbauende Zeit erinnere, die ich in Ihrem Land verbracht habe.

S.P.: Welche Gründe bewegten Sie, Seelsorger zu werden?

E.W.: Ich glaube jeder Christ würde biblische Seelsorge lieben, wenn er sie kennen würde. Beharrlich mehr von der Schrift zu lernen und die Gelegenheit zu haben, sich um andere Menschen zu kümmern und für sie zu beten – was kann es Besseres geben? Ich selbst wuchs in einem christlichen Heim auf. Ich glaubte, dass Jesus das war, was er von sich behauptete, doch ich wollte ihm nicht folgen. Doch der Geist Gottes hielt mich gnädiglich fest, als ich gerade mein Studium beendet hatte. Ich wurde durch das Lesen der Bibel bekehrt und entschloss mich, meine anderen Studienpläne zur Seite zu legen und ein theologisches Seminar zu besuchen. Dort war es auch (1976 – man, ich werde alt!) als ich pastorale Seelsorge-Kurse belegte. Es war für mich faszinierend wie die Schrift in die Details des täglichen Lebens sprechen konnte. Ich fing damals an, die biblische Seelsorgearbeit am CCEF zu beobachten, die damals gerade erst anfing. Damals dachte ich, dass ich Biblische Seelsorge praktizieren würde, wenn ich die Gelegenheit dazu bekommen sollte. Nach meiner Promotion kam ich an das CCEF und verließ es nicht mehr.

S.P.: Was waren die Personen, die ihr Verständnis als Seelsorger, Lehrer und Autor geprägt haben?

E.W.: John Grauley war mein Mentor am Seminar – ein freundlicher und weiser Mensch. John Bettler war der Direktor am CCEF, als ich dort anfing. Er war immer geduldig mit mir und ich lernte viel von seinen Predigten und Lehren. Er hat den Ton der biblischen Seelsorge bedeutend geprägt. Sie wurde weniger konfrontativ und verwies beharrlich darauf, dass die Bibel mehr ist und tiefer reicht. Jack Miller war mein Pastor und konnte in einer Weise von Jesus sprechen, die überwältigend war. Er förderte mein Interesse an biblischer Theologie. Daher kommt es, dass biblische Seelsorge persönlicher und beziehungsorientierter wurde. Ich habe großartige Kollegen gehabt, insbesondere David Powlison, mit dem ich beinahe 40 Jahre, bis zu seinem Tod letztes Jahr, zusammengearbeitet habe. Weiterlesen

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Sing mit!

Besonders in konservativ-evangelikalen Kreisen ist Musik oft ein Zankapfel. Höchste Zeit für ein Buch von leidenschaftlichen Musikern, die die Stärken unterschiedlicher Traditionen wertschätzen und dabei auf theologischen Tiefgang achten.

Spätestens seit der Übersetzung von „In Christ alone“ sind Keith und Kristyn Getty auch im deutschsprachigen evangelikalen Bereich bekannt. Seit Jahren höre ich ihre CDs immer wieder gerne an. Sie sind musikalisch sehr schön und haben geistlichen Tiefgang. 2017 veröffentlichten sie das Buch „Sing!“, das vom 3L-Verlag jetzt ins deutsche übersetzt wurde. Ihr Buch ist nicht nur an christliche Musiker gerichtet. Die Autoren zeigen den Stellenwert der Musik in der Bibel auf und machen deutlich: Alle Christen sind aufgefordert, zu Gottes Ehre zu singen – ob sie nun besonders gute Sänger sind oder nicht…. weiterlesen