Unter meinen Vorfahren befinden sich Mennoniten, die in der Molotschnaer Ansiedlung in der Südukraine für zirka 100 Jahre eine Heimat fanden. Das war der Anlass für mich, dieses Geschichtsbuch über die Entstehung, Entwicklung und den Untergang der deutschen Kolonie zu lesen. Meine Hoffnungen waren einen Einblick in das gemeindliche und tägliche Leben zu gewinnen, das meine Vorfahren von 1810 bis zirka 1920 geführt haben.
Das Buch ist eine Neuauflage und ist ursprünglich 1950 im Echo-Verlag in Manitoba (Kanada) erschienen. Die Sprache ist daher etwas gediegen und nicht immer ist verständlich was gemeint ist. Der Autor hat selbst die blühende Phase der Molotschna erlebt und schreibt daher nicht „nur als Historiker“, sondern auch als Zeitzeuge. Er berichtet auf 350 Seiten systematisch und in zeitlicher und teilweise thematischer Abfolge das Geschehene und hält sich mit Bewertungen meist zurück.
Beim Lesen hat sich mir eine zu großen Teilen unbekannte Geschichte eröffnet und hat meine Identität als mennonitischer Christ gefestigt. Für Nachfahren der Mennoniten der Molotschna ist dieses übersichtliche Werk eine wertvolle Informationsquelle. Das Buch ist mit einigen Fotos und Fußnoten versehen und bietet daher Hinweise auf Quellen und weiterführende Literatur. Der Verlag sollte das Buch vor einer Neuauflage unbedingt korrekturlesen, da auffällig viele Rechtschreibfehler die Leselust etwas trüben.
Das Buch ist bei Lichtzeichen erschienen und kostet 12,90 EUR.
Die sozialen Medien befeuern es, die Peergroup fordert es und der Einzelne glaubt es: Schönheit ist alles. An einem ansprechenden Aussehen ist ja grundsätzlich nichts falsch, wenn aber das Schönheitsideal zum Götzen wird, bestimmt der Zeitgeist uns mehr als wir meinen. Sarah Ivill, Schreiberin, Leiterin und Autorin von Bibelstudien für Frauen, bringt es in ihrem Werk „Nie gut genug“ auf den Punkt, wenn sie meint, dass Aussehen und Anerkennung eine der größten Lügen unserer Zeit darstellen.


Aufmerksam auf dieses Werk von T. Desmond Alexander wurde ich, als ich Tom Schreiners biblische Theologie
Ich bin dankbar dafür, dass ich Hanniel überzeugen konnte, seine wertvollen Beiträge auch in das Podcast-Format zu bringen. Ich meine: Wer nutzt schon Soundcloud? Ich habe mir ehrlich gesagt nur aus Liebe zu Hanniel dafür einen Zugang beschafft 🙂 .
Ich bin Manuel Klem zu Dank verpflichtet für das freundliche Angebot, meine Zitate-Zusammenstellungen von Martin Luther zu vertonen. In Zukunft ist geplant Audio und Text gleichzeitig zu veröffentlichen.
